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Uwe Kiefer von: am: 25.10.2017
Uwe Kiefer Autor(in):    |   25. Okt 2017   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz, Saar-Hunsrück-Steig, Top Trails, Traumschleife,

Herbstzeit – Wanderzeit, auf der Traumschleife Kirschweiler Festung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Nationalpark-Traumschleife Kirschweiler Festung

Herbstzeit – Wanderzeit, gibt es doch keine schönere Jahreszeit, für ausgiebige Wanderungen durch die wunderschöne Natur, wie den Herbst. Pilze schießen aus dem Boden, das Moos zeigt sich in seinem kräftigsten Grün und die Bäume legen ihre bunten Gewänder an.

Was trifft sich besser, den „Tag der Deutschen Einheit“, weit fort von Trubel aller Feierlichkeiten, mit einer Wanderung zu würdigen  🙄  Nach kurzer Überlegung, beschlossen wir, den ehrwürdigen Tag der Nationalpark-Traumschleife Kirschweiler Festung zu widmen. Hierbei handelt es sich um einen Rundwanderweg von ca. 9,5 km der ausschließlich, abgesehen von wenigen Metern, über Naturpfade führt.

Naturpfad durch den Nationalpark

Direkt am Einstieg befindet sich ein Waldparkplatz, gebührenfrei, und sollte mal kein Platz zur Verfügung stehen, so findet man 200m davor, genügend Parkplätze die zum Golfplatz Kirschweiler gehören 😯 . Kaum sind wir durch das „Tor“ gegangen, befinden wir uns schon im dichten Wald. Man kann die Natur förmlich riechen, das Modern des Totholzes und die Pilze mit ihrem charakteristischem Duft versetzt den Wandersmann in die rechte Stimmung. Der Pfad führt uns leicht ansteigend durch Mischwald, bis er vor einer Einfriedung nach rechts schwenkt.

die Farben des Herbst

 

die erste Rastmöglichkeit

 

stille Lichtung

Das eingezäunte Waldstück dient zu Forschungszwecken (Wald im Nationalpark). Wir gehen am Zaun entlang, bis der Pfad uns auf eine Wegkreuzung führt. Wir folgen der Beschilderung und schwenken in Höhe eines kleinen Waldbiotops rechts in den Wald ein.

Steg im Wald

 

aus Totholz entsteht neues Leben

 

Waldbiotop

Jetzt durchstreifen wird eine Waldpassage, wo man sich vorstellen kann, wie einmal der gesamte Nationalpark in Jahrzehnten aussehen wird. Totholz, Moose, Flechten und was sonst zu einem Urwald gehört ist hier gegenwärtig.

der Urwald von Morgen

 

Totholz, Moose und Flechten

 

ursprüngliche Natur

Steil steigt der Pfad an, schlängelt sich durch Quarzit-Felsblöcke dem Ringkopf entgegen. Der Ringkopf ist eine Erhebung von 650m, auf dem die Überreste eines kleinen keltischen Ringwall zu erkennen sind. Nun -nach dem Aufstieg sei uns eine Verschnaufpause gegönnt, um die herrliche Aussicht über den Hunsrück und den Idarwald zu genießen.

Aufstieg zum Ringkopf

 

hohler Baumstamm und trotzdem am Leben

 

am Ringkopf

 

Blick über den Hunsrück

Nach der kleinen Verschnaufpause, nehmen wir unseren Weg auf und folgen der Wegeführung bergab.

nach dem Aufstieg kommt der Abstieg

Der Pfad führt uns durch urwüchsige Vegetation. Totholz, umgestürzte Bäume sind unsere ständige Begleiter.

umgestürzte Bäume

 

Totholz

 

Pilze zersetzen das Totholz

Nach 5km Wegstrecke, durch dichten Wald, passieren wir nun einen lichten Buchenhain. Die etwas spärlichen Sonnenstrahlen bahnen sich den Weg durch das Laubwerk und tauchen den Wald in goldene Farben, dies sieht so märchenhaft schön aus, dass wir einige Zeit verweilen um das Naturschauspiel zu beobachten.

im Buchenhain

 

märchenhafter Wald

Es nützt nichts, wir müssen weiter. Von Weitem ist das Trommeln eines Spechts zu hören. Auf befestigtem Waldweg folgen wir dem Trommeln in der Hoffnung den Radaumacher auf frischer Tat zu ertappen. Leider sagt die Wegeführung etwas anderes und schickt uns auf einen Pfad bergauf. Wieder schlängelt sich der Pfad durch Felsblöcke bis wir nach gut 7km die Kirschweiler Festung erreichen.

Aufstieg zur Festung

 

Kirschweiler Festung

 

spektakuläres Felsmassiv

 

Felsentor

 

Vorsicht Steinschlag

Bei der Kirschweiler Festung handelt es sich nicht um eine Befestigungsanlage aus grauer Vorzeit -sprich Burg- sondern um ein natürliches Felsmassiv, das bei den Einheimischen Festung genannt wird. Nach einer Stärkung geht es weiter, beim Passieren des Felsentors öffnet sich uns eine herrliche Aussicht über das Tal mit der Steinbacher Talsperre.

Abstieg ins Tal

 

Blick auf das Felsentor

 

Fernsicht über das Tal

Der Pfad windet sich dem Tal zu, an Quarzithalden vorbei, bis wir auf einen breiteren Waldweg treffen. Auf einem Felsvorsprung öffnet sich die Vegetation und lässt uns wiederum übers Tal blicken.

Abstieg, der Pfad windet sich dem Tal zu

 

Quarzithalden

 

Blick ins Tal

Die letzten Kilometer wandern wir auf festem Waldweg, der uns zu unserem Start und Zielpunkt führt.

Waldweg zum Ziel

 

der Golfplatz, am Ende der Wanderung

Fazit: Dieser Rundwanderweg durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald kann ich nur empfehlen. Wer die Natur in seiner Vielfalt erleben will ist hier genau richtig, man muss nur mit offenen Augen und Ohren durch den märchenhaften Wald gehen. Die „Festung“ und der „Ringkopf“, mit seinen keltischen Überresten, sind die Highlights der Tour. Nach der Wanderung, bietet sich die Gastronomie des Golfplatzes, zur Einkehr an. Unterwegs musste ich feststellen, dass einige Personen mit nicht geeignetem Schuhwerk unterwegs waren, einen Tipp von mir: festes Schuhwerk ist bei solchen Wanderungen ein Muss.

Schöne Wandergrüße aus dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald

sendet Euch

Uwe

 

 

 

 

 

 

 

 

 





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