Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (18)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Bianka von: am: 21.09.2017
Bianka Autor(in):    |   21. Sep 2017   |    Kategorie: Hunsrück, Moselsteig, Rheinland-Pfalz, Seitensprung,

Kirchspiel’s Tälertour – Ein Seitensprung des Moselsteigs

Auf geht’s: 09.30 Uhr am Sonntagmorgen, etwas kühle 14°C, aber trocken. So starten wir -mein Hund Ben und ich, heute begleitet von der rüstigen Oma- in Kleinich (Hunsrück) ins Seitensprung-Vergnügen, der Kirchspiel’s Tälertour.

Der Weg ist bestens ausgeschildert

Gelesen hatte ich davon schon häufig, da dieser Weg in der nahen Umgebung liegt. Ergeben hat sich das Wandervergnügen jedoch erst jetzt. Wir starten meist am frühen Morgen, um der großen Mittagshitze und auch Menschenmengen zu entgehen. Ben, mein brauner Labrador, läuft gerne frei umher (er geht keinem Wild nach und hat Angst vor allem, was ungefähr seine Größe (und mehr) hat oder nach Ziege aussieht) und das ist nur machbar, wenn keiner unterwegs ist. Natürlich wird er immer brav an die Leine genommen, sobald andere Lebewesen in der Nähe sind. 😉

Wie gesagt, 09.30 Uhr in Kleinich angekommen & das Auto auf dem Parkplatz bei der Feuerwehr abgestellt, starten wir sogleich in diesen schönen Rundweg, der 13,1 km umfasst. Der Parkplatz ist übrigens sehr einfach zu finden und ich würde auch den Start an dieser Stelle empfehlen.

Da hat sich jemand Mühe gegeben

Zunächst geht es über Felder und Wiesen Richtung Wald. Der Ausblick ist schön, wir können in die Ferne und teilweise zu den benachbarten Orten schauen.

Blicke über den Hunsrück

Unendliche Weiten

Nach einiger Zeit auf schönen Feld- und Wiesenwegen erreichen wir den Wald. Hier wechseln sich schmale Pfade sowie Fahrwege ab. Der Waldboden ist noch feucht von Regen, Nebel und Morgentau, es duftet nach Pilzen & Tannen. Herrlich: tief einatmen, durchwandern und die Natur genießen. Das Wohlgefühl fängt schon sehr früh bei dieser Tour an.

Alles duftet nach Tannen….

…und Pilzen.

Den Wald durchquert kommen wir zur ersten der 3 Ortschaften, die wir passieren müssen. Emmeroth, ein sehr kleines & ruhiges Dorf. Hier stehen noch einige klassische Hunsrück-Häuser mit schöner Schiefer Vertäfelung. Alles wirkt so ruhig an diesem Sonntagmorgen, kein Auto zu sehen. Nur wenige Einheimische und Touristen, die sich für die Abreise aus ihrer Ferienwohnung bereit machen und gut gelaunt und freundlich die kleine Wandergruppe grüssen.

Wir fühlen uns gut und denken: es gibt sie noch. Die schönen, kleinen und ruhigen Orte, die beschaulich geblieben sind. Die Tradition und Kulturgut aufrecht erhalten und alte Gebäude in neuem Glanz erscheinen lassen. Ein Ort, an dem man in Ruhe leben kann, in dem auch andere Erholung finden, weil Abseits jeden Alltagsstresses.

Emmeroth ist schnell verlassen und wir wechseln wieder zwischen Feld- und Waldwegen. Mal geht es auf, mal ab, jedoch alles in einem Rahmen, der auch für weniger trainierte machbar ist.

Auf schmalen Pfaden unterwegs

Nach knapp der Hälfte machen wir Rast an der „Rotzekopp“-Hütte, die mit den vielen Sitzmöglichkeiten geradezu zu einer Pause einlädt. Hier sitzt man im Schatten oder in der Sonne. Unter freiem Himmel oder unter Dach – wie  jeder möchte. Auf jeden Fall für Pausen bei allen Wetterlagen geeignet.

Als nächsten Ort passieren wir Pilmeroth. Ein Ort, der auch sehr beschaulich wirkt und den klassischen Hunsrück-Charakter aufweist.

Neugierige Zuschauer am Wegesrand

Nach Pilmeroth tauchen wir wieder ab in den Wald, der durchgängig von Tannen, uralten Birken, Eichen und Buchen gesäumt ist. Wir steigen nun etwas steiler bergab zum Trabener Bach. Stete Wegbegleiter sind Felsen, der Trabener- und später dann der Kautenbach. Es rauscht und ist herrlich schattig.

Nach einer Weile geraden Weges steigt der Weg stetig an. Zunächst ein kleiner Pfad, der später in einen Waldweg mündet. Vorbei an Wiesen und Feldern erreichen wir auf einem Wiesenweg Frohnhofen. Wir durchqueren auch diesen Ort, passieren einen einladenden Kräutergarten und gehen die letzten Kilometer über einen Wiesenweg entlang der Maisfelder. Auch hier wieder eine herrliche Aussicht in den Hunsrück. In der Ferne ist der Kirchenturm von Kleinich zu sehen (auch von hier kann die Tour gestartet werden). Wir halten uns parallel zur Straße, erreichen Kleinich und gehen Richtung Ortsausgang zu unserem Parkplatz zurück.

Es geht bergauf

Ausblicke

Nach 3 Stunden und 20 Minuten (ohne Pausen) haben wir diesen Premiumweg beendet. Unser Fazit: eine herrliche Runde, die Abwechslung bietet. Weite Sichten, tiefe Täler, verschlungene Waldpfade – alles ist dabei. Kondition ist von Vorteil, aber kein Muss.

Ich hoffe, mit meinem ersten Blog konnte ich euch Lust auf diesen Weg machen.

Der nächste wird folgen, dann geht es auf die Moselhöhen. Seid gespannt… 😉

Bianka & Ben

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

CAPTCHA
*