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Uwe Kiefer von: am: 1.08.2017
Uwe Kiefer Autor(in):    |   1. Aug 2017   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz, Saar-Hunsrück-Steig, Traumschleife,

Gipfelsturm im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Der Nationalpark lässt grüßen

Heute gilt es den Erbeskopf, mit 816m die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz, zu erklimmen. Der Erbeskopf liegt in der Verbandsgemeinde Thalfang und gilt als Tor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Am Fuße des Berges liegt das Hunsrückhaus welches auch unser Start und Zielpunkt ist. Eine Informationstafel gibt Auskunft über den Verlauf und die Begebenheit der Traumschleife Gipfelrauschen, so der Name unserer Wandertour.

Informationstafel Traumschleife Gipfelrauschen

Den Gipfel des Erbeskopfs und seiner Skulptur „Windklang“ im Auge, marschieren wir bei etwas gehobenen Temperaturen, es sind 26° Celsius, bergauf. Die Wanderstrecke ist gut ausgeschildert und so geht es zwischen den beiden Skipisten, der Erbeskopf ist auch das lokale Wintersportgebiet der Region, hinauf.

zwischen den Skipisten

Linker Hand befindet sich eine Sommerrodelbahn, die man nach der Wanderung unbedingt ausprobieren sollte.

Sommerrodelbahn

Weiter geht es bergauf, den einzigen steilen Anstieg unserer Wanderung.

Aufstieg zum Gipfel

Immer wieder werfen wir einen Blick auf die hinter uns liegende Strecke und bewundern die herrliche Aussicht.

Blick über den Hochwald

Es nützt nichts wir müssen weiter, bis zum Gipfel sind es noch einige Meter.

der Gipfel

Oben am Gipfel angekommen, erwartet uns die schon erwähnte Windklangskulptur. Diese ist begehbar und vom Ende der Plattform, hat man einen grandiosen Ausblick über den Hochwald. Zu der Skulptur sei noch gesagt, dass sie 2012 vom Bildhauer Christoph Mancke erbaut wurde. Wir überqueren das „Plateau“ und schwenken kurz hinter einem Aussichtsturm auf einen Pfad ein.

Willkommen im Nationalpark

Wir folgen der Wegeführung, die uns in einen urigen Wald führt. Leicht bergab schlängelt sich der Pfad durch die Vegetation. Nach einem Abstieg über eingelassene Naturtreppen erreichen wir einen Waldweg, dem folgen wir eine kurze Strecke, bis wir wieder auf einen Naturpfad gelenkt werden.

uriger Wald

Der Naturpfad führt uns nun durch den Urwald von Morgen. Hier wird die Natur sich selbst überlassen. Der Nationalpark hat eine Größe von 10000ha und liegt in zwei Bundesländer, dem Saarland und Rheinland-Pfalz.

durch den Urwald von Morgen

Ruhe kehrt ein, das rege Treiben an der Sommerrodelbahn und der Windklangskulptur ist verstummt. Die Natur hat uns ganz eingenommen und in ihren Bann gezogen, so wandern wir auf ebenem Pfad durch den herrlichen Wald.

stiller Wald

 

ein Baumriese stirbt

 

Totholz des Försters Stolz

Hier darf die Natur wieder Natur sein, leicht bergauf und bergab windet sich der Pfad durch den Wald.

Forschungszone

Nach einiger Zeit erreichen wir einen eingezäunten Waldbereich. Diese Zone steht unter besonderen Schutz zur Erforschung des Ökosystem in Bezug auf Vegetation, Insekten, Pilz und was noch alles zum Wald gehört. Brav bleiben wir auf unserem vorgegebenen Weg und umrunden die Umzäunung teilweise, bis der Pfad sich bergab windet.

Wald

 

Waldesruh

 

Neues Leben entsteht

Nach einem kurzen Abstieg gelangen wir an eine Ruhebank, die uns zu einer Rast einlädt. An dieser Stelle lichtet sich der Wald, so dass wir eine schöne Aussicht über den Hochwald haben. Die Fernsicht ist gut und so verweilen wir etwas länger und genießen das Singen der Vögel und die Waldesstille.

Blick in den Hochwald

 

kleiner Waldvogel

Auf der Lichtung tummelt sich so manches Krabbelgetier und Schmetterlinge vollführen ihre Flugkünste. Frisch gestärkt nehmen wir unser Wanderung wieder auf. Weiter bergab geht es nun durch Dickicht, bis zu einem befestigten Waldweg. Auf diesen schwenken wir rechts ein und folgen ihm eine Weile. Die Wegeführung lenkt uns wieder auf einen Pfad, der leicht ansteigend, zu einem Hangmoor führt.

durch Dickicht

 

Pfad zum Hangmoor

 

6km liegen hinter uns

 

am Hangmoor

Zwei Möglichkeiten stehen einem zur Wahl, den Weg fortzuführen. Einer führt mitten durch das Moor, der Andere an ihm vorbei. Wir entscheiden uns natürlich für mittendurch. Auf dem Steg ist etwas Trittsicherheit gefragt, aber ansonsten ist er recht passabel. Trockenen Fußes gelangen wir auf unseren altbekannten Pfad und folgen ihm.

im Moor

 

Fichtenwald

Die Wanderung geht ihrem Ende entgegen, zuvor durchqueren wir eine Dickung und treffen auf einen Waldweg der uns durch einen Fichtenwald führt.

Endspurt durch Fichtenwald

 

Am Fuße des Erbeskopfs

 

Blick zu Gipfel

 

Grundstein des Nationalparks

 

Hunsrückhaus

Nach 8,4km erreichen wir das Hunsrückhaus, unser Start und Zielpunkt der Wanderung. Im Bistro erwartet den Wanderer eine kleine Speisekarte zur Stärkung. Sehenswert sind auch die Ausstellungen die im Hunsrückhaus statt finden. Weitere Highlights sind die schon erwähnte Sommerrodelbahn und den Waldseilgarten (Kletterpark). Einen Besuch des höchsten Bergs von Rheinland-Pfalz lohnt sich allemal, ob beim Wandern oder beim Nutzen der anderen Freizeitmöglichkeiten.

Wer die Stille der Natur liebt ist auf der Traumschleife Gipfelrauschen genau richtig. Hier kann der Mensch die Seele baumeln lassen und den Alltagsstress vergessen.

Frohes Wandern wünscht Euch

Uwe

Weitere Traumschleifen Saar-Hunsrück findet ihr hier auf www.gastlandschaften.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





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