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Eva+Julia von: am: 10.07.2017
Eva+Julia Autor(in):    |   10. Jul 2017   |    Kategorie: Pfälzer Prädikatswege, Rheinland-Pfalz,

Wandern mit Bus und Bahn – Ein Selbstversuch

Trotz des schlechten Rufes des Streckennetzes der öffentlichen Verkehrsmittel in der Nordpfalz, sind einige Etappe des Pfälzer Höhenweges mit guter Anbindung beschrieben. Das wollten wir selbst testen und haben uns auf den Weg gemacht, die zweite Etappe des Pfälzer Höhenweges von Dannenfels nach Bastenhaus zu erkunden.

Das Logo

Die Markierung

Bevor die eigentliche Tour startete, haben wir uns auf www.wandermenue-pfalz.de und dem Tourenplaner Rheinland-Pfalz über den genauen Streckenverlauf informiert und auf der Seite der Deutschen Bahn eine geeignete Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln herausgesucht.

Wir starteten um kurz vor acht in Neustadt/Wstr. und erreichten Rockenhausen mit einem Umstieg in Kaiserslautern. Leider hatte der Zug Verspätung, weshalb wir den Anschlussbus verpassten und eine Stunde in einem Café in Rockenhausen verbracht haben. Von dort aus ging es mit dem Bus weiter nach Dannenfels an die Haltestelle Kibolandener Straße, die sich gut als Startpunkt für diese Etappe eignet. Der Weg führt direkt in Richtung Wald, vorbei an dem Kloster Gethsemani und zum ersten Aussichtspunkt: den Adlerbogen auf dem Moltkefelsen. Der Adlerbogen ist für uns definitiv das Highlight der gesamten Tour, da man dort einen spektakulären Ausblick über das Pfälzer Bergland genießen kann.

Adlerbogen auf dem Moltkefelsen

Ab hier startet dann auch der Keltische Skulpturenweg, auf dem man in regelmäßigen Abständen verschiedene Kunstwerke entdecken kann.

Nach einiger Zeit wird der Wald immer dichter und gerade bei einer etwas düstereren Wetterlage kommt durch den festhängenden Nebel und die zahlreichen Spinnennetze schnell eine geheimnisvolle Atmosphäre auf.

Als nächstes folgt der Ludwigsturm, der allerdings nur samstags geöffnet hat, man aber nach 142 Stufen mit einem tollen Ausblick belohnt wird. Um den Hunger und den Durst zu stillen, kann man am Wochenende wenige Meter weiter im Waldhaus oder der Keltenhütte einkehren.

Auf dem Weg zum höchsten Punkt der Pfalz, dem Königsstuhl, begleiteten uns zahlreiche Schnecken, die das Regenwetter sehr genossen 🙂

Ausblick vom Königsstuhl

Von hier verläuft ein breiter Waldweg, der zwar gut zu laufen, aber im Vergleich zur bisherigen Strecke recht eintönig ist.

Wir haben auf ungefähr halbem Weg,  am Hühnerberg an einer großen Wegekreuzung, eine kurze Pause eingelegt, bevor wir nach einer kurzen Wanderung aus dem Wald heraus zum Falkensteiner Hof, einer weiteren Einkehrmöglichkeit, gelangten. Der restliche Weg verläuft größtenteils am Waldrand, vorbei an Weiden und Feldern, was eine schöne Abwechslung zur Waldatmosphäre bietet.

Durch das Mordkammertal erreichten wir das Etappenziel Bastenhaus, von wo aus die Buslinie 901 wieder zurück zum Bahnhof Rockenhausen fährt.

Insgesamt ist diese Etappe eine abwechslungsreiche, sehenswerte Tour, die mit Bus und Bahn recht gut zu erreichen ist, wenn man sich ein bisschen vorbereitet und Spielraum für Verspätungen einplant.  Die Tour ist sehr gut ausgeschildert, allerdings ist der Einstieg, je nachdem wo man in Dannenfels startet, nicht ganz leicht zu finden. Außerdem bietet sie sowohl bei Regen als auch Sonnenschein eine gute Möglichkeit zum Entspannen und Erholen vom Alltag.

Eva und Julia

 





4 Kommentare »

  1. Zoe — 10. Juli 2017 @ 17:48

    Ein kleiner feiner Bericht.

    Ich wander grundsätzlich immer in Abhängigkeit des öffentlichen Nahverkehrs. Da ich kein Autofahrer bin und kein Auto besitze, muß ich auf Bus und Bahn umsteigen.

    Jedoch habe ich bisher jedes Ziel erreicht. Man muß natürlich mehr vorplanen, aber man kommt stressfreier an den Start einer Wanderung an (wer will schon ewig Parkplatz suchen?!) und zudem hat man was für die Umwelt getan.

  2. Uwe Kiefer
    Uwe Kiefer — 11. Juli 2017 @ 09:54

    Ihr Beide habt eine schöne Tour gemacht.
    Eure Wanderung habt ihr gut beschrieben und mit schönen Bildern ausgeschmückt und dokumentiert. Sollte ich mal in der Gegend sein werde ich mich an Eure Wanderung erinnern und wenn die Zeit es zulässt auf Euren Spuren wandern.

    Gruß aus dem Hochwald
    Uwe

  3. Carina Braun — 20. Juli 2017 @ 14:42

    Hallo ihr Beiden,

    hört sich echt nach einer schönen Wanderung an!
    Vor allem der Ausblick vom Adlerblick ist wirklich traumhaft.
    Danke für den Tipp!

  4. Sonja — 30. Juli 2017 @ 18:29

    Super toller Beitrag,

    mal etwas anderes, schön geschrieben und mit tollen Bildern versehen. Gefällt mir sehr gut …

    liebe Grüße
    Sonja

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