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Uwe Kiefer von: am: 13.04.2017
Uwe Kiefer Autor(in):    |   13. Apr 2017   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz, Saar-Hunsrück-Steig, Traumschleife,

Im Nahetal rund um die Kama

Einstiegstor Rund um die Kama

Im schönen Nahetal unweit von Idar-Oberstein gelegen, gibt es eine Traumschleife, die einem das Wanderherz höher schlagen lässt -Rund um die Kama- so ihr Name. Der Winter verabschiedet sich langsam und so haben wir beschlossen dem Winterspeck den Kampf anzusagen. Bei moderaten Temperaturen und blauem Himmel machen wir uns auf den Weg nach Oberstein. Start und Einstieg des Rundwanderwegs befindet sich in unmittelbarer Nähe vom Spießbratenhaus Kammerhof. Parkmöglichkeiten findet man genug – gebührenfrei – 😆

Wir beginnen auf schmalem Pfad, mit leichter Steigung, unsere Wanderung.

leichter Anstieg auf schmalen Pfad

Auf und ab windet sich der Pfad, immer der Nahe entlang. Die laubfreie Vegetation lässt öfters den Blick ins Nahetal zu.

Bachüberquerung

Über einen Steg geht unsere Wanderung zum Naturschutzgebiet Kammerwoog, an bizarren Felsformation vorbei, bis wir nach ca. 3,5km den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichen.

bizarre Felsformationen

Blick ins Nahetal

durch Buchenwald

Blick ins Nahetal

Nun geht es bergab bis ans Ufer der Nahe. Wir folgen ihrem Lauf zur alten Hoppstätter Achatschleife.

an Felsvorsprünge vorbei
Vorsicht Steinschlag

lichter Wald und Felsformation

am Ufer der Nahe

Hoppstätter Achatschleife

Hier steigt der Pfad wieder an und führt uns durch Fichtenwald. Wir verlassen das Nahetal, wandern Richtung Enzweiler. Zuvor queren wir die ehemalige Ausgrabungsstätte Villa Rustica -Überreste einer römischen Villa- und wandern weiter über offene Landschaft mit herrlichem Blick auf die Felswände des Nahetals.

Aufstieg zu Enzweiler

Ausgrabungsstätte Villa Rustica

 

Blick übers Nahetal – Nahefelsen

Enzweiler ist nicht mehr weit und wir freuen uns auf eine kleine Rast. Den Rastplatz finden wir kurz vorm Ortseingang auf einem Felsvorsprung mit einer herrlichen Aussicht.

Aussicht vom Felsvorsprung

Nach der Stärkung passieren wir den Ort, – am Sportplatz geht es vorbei – und schwenken in einen Pfad ein, der uns gemächlich bergab führt.

Blick auf Hammerstein

Bevor wir das Tal erreichen, können wir öfters einen Blick auf den Ort Hammerstein werfen, der verträumt am gegenüberliegendem Berghang liegt. Rasch geht es nun auf schmalem Pfad bergab, bis wir uns wieder im Nahetal befinden.

 

schmaler Pfad ins Nahetal

Viadukt im Nahetal

Der Pfad mündet neben einer Bahnbrücke auf einen asphaltierten Rad-Fußweg. Einen Blick auf die Gleisstrecke und den Tunnel, hinter dem Viadukt, konnte ich mir nicht verkneifen. 😆  Kinder sollten dies nicht nachmachen und Erwachsen sollten der Gefahr bewusst sein, dass die Strecke in Betrieb ist.

Vorsicht Bahnverkehr

Nun aber zurück auf den ausgeschilderten Weg und weiter der Nahe entlang, die nun wieder unser Begleiter ist.

Rad-Wanderweg an der Nahe

Nicht lange bleiben wir auf dem asphaltierten Weg, da biegen wir links in einen Pfad ein, der parallel zum Weg und der Nahe verläuft. Nach einigen hundert Metern treffen wir auf den vorherigen Weg, der auf einer Brücke die Nahe überquert.

Felsen im Nahetal

Brücke über die Nahe

Wunderschöne Eindrücke öffnen sich uns, beim Betrachten der Landschaft.

wunderschöne Eindrücke

die Nahe

Blick von der Brücke

Wir setzen unser Weg auf der anderen Seite der Nahe fort und können unsere vorherige Wanderstrecke aus einer ansprechenden Perspektive sehen.

die Wanderroute auf der anderen Seite

Ein Hinweisschild gibt Auskunft, dass 900m von unserem Wanderweg entfernt ein Aussichtspunkt gibt, von dem man den Krechelsfels wunderbar einsehen kann.

einfach traumhaft schön

Kammerwoog und Krechelsfels

zurück zu unserem Wanderweg

Na, -der kleine Ausflug zum Krechelsfels hat sich doch gelohnt 😉 und so gehen wir weiter unseres Weges dem Ende der Wanderung entgegen. Auf ebenem Pfad geht es am Ufer der Nahe entlang, kurz vorm Ziel wurde wieder einmal unsere Klettertauglichkeit auf die Probe gestellt, den Aufstieg meisterten wir mit Bravour :mrgreen: Nun geht es auf einem befestigtem Weg dem Nahe-Stauwehr entgegen, wo sich unmittelbar auch das Ziel der Wanderung befindet.

Wanderimpressionen

dem Ziel entgegen

noch einmal einen Blick ins Tal

Blick vom Stauwehr

Endspurt

ein altes Boot ist immer ein Fotomotiv

Ziel erreicht

Am Ziel angekommen ist die Einkehr in den Kammerhof jedem Wanderer zu empfehlen. Eine reichhaltige Speisekarte und gepflegte Getränke lassen die Strapazen schnell vergessen 8-O.

Fazit: Dieser Rundwanderweg ist mit seinen ca.6km Länge, ein schöner Einstieg in die jährliche Wandersaison. Die teilweise schmalen und steilen Pfade sind gut zu meistern. Wir haben mit den kleinen Abweichungen vom Weg 8,3km zurück gelegt. Wir werden die Wanderung im Frühsommer wiederholen, wenn die Flora ihre ganze Pracht entfaltet hat.

Nicht zu vergessen – ein Besuch von Idar-Oberstein mit der Felsenkirche und natürlich eine deftige Mahlzeit mit dem Idar-Obersteiner Spießbraten ist ein Muss.

Frohes Wandern wünscht Euch

Uwe

 

 

 

 

 

 

 

 





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