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Karin von: am: 7.01.2017
Karin Autor(in):    |   7. Jan 2017   |    Kategorie: Eifel, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz,

Wintertour in der Deutsch-Luxemburger Felsenlandschaft

Auch Minusgrade hielten uns an diesem vorletzten Dezembertag nicht von einer Tagestour ab, denn nach tagelanger Nebelsuppe wurde uns heute Sonne prognostiziert. Warm eingepackt, Verpflegung im Gepäck, gute Wanderschuhe und Bewegungslust im Körper. Was braucht man mehr? 

Blick in das Sauertal bei Echternach

Blick in das Sauertal bei Echternach

Wir haben uns den „Echternacher Felsenweg Nr. 1 „ ausgesucht. Direkt am Parkplatz hinter der Brücke über die Sauer bei Echternacherbrück kann man gegenüber eines Cafés gut parken und zahlt für 6 Stunden nur knapp 2 €. Das sollte reichen, denn wir hatten vor, die rund 22 km und 500 Höhenmeter wegen der Temperaturen zügig zu marschieren.

Parkplatz - Ausgangspunkt der Wanderung

Parkplatz – Ausgangspunkt der Wanderung

Infotafel mit Tourenbeschreibung

Infotafel mit Tourenbeschreibung

Dieser Weg ist zertifiziert und gehört zu einer Gruppe von 23 Rundwanderwegen im deutsch-luxemburgischen Naturpark, die unter dem Begriff „Naturwanderpark DeLux“ beworben werden. Alle Wege des Naturwanderparks Delux sind übrigens mit einem grünen Blatt markiert. Den Track zur Tour hatte ich mir zuvor auf meinem Smartphone offline aus der Rheinland-Pfalz App gespeichert. Es gab unterwegs mittels der App und der guten Markierung auch nie ein Problem, den Weg zu finden.

Zunächst schlenderten wir durch Echternach, schauten uns die Abtei an und die hübschen Gassen, durch die uns die Wegemarkierung leitet. 

Abtei in Echternach

Abtei in Echternach

Hinter den Einkaufsstraßen biegt der Weg links hinauf und wir gewinnen schnell an Höhe. Wenig später waren wir bereits an den ersten Felsen und ließen uns hinter jeder Biegung von neuen Felsenformationen begeistern.

Im Gebiet des Luxemburger Schweiz

Im Gebiet des Luxemburger Schweiz

Meist als Pfad, manchmal ansteigend, wird der Felsenweg zu einem Erlebnis für alle, die sich an einer Felsen-Wald-Landschaft begeistern können. (Siehe auch den Artikel zum Felsenwaldweg in der Pfalz in diesem Blog.) Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen… beim Draufklicken werden sie größer….)

Hin und wieder wurde es eng zwischen den Felsen… manchmal auch steil, aber nie gefährlich.

Wer wohnt in dieser Höhle?

Wer wohnt in dieser Höhle?

Nach Westen windet sich der Pfad parallel mit dem Mullerthal Trail, einem Prädikatsfernwanderweg der die grenznahe Region in der Luxemburger Schweiz erschließt und ein tolles Wandererlebnis verspricht.

Infotafel Mullerthal Trail

Infotafel Mullerthal Trail

Oben (rotes M): Markierung Mullerthal Trail Darunter (grünes Blatt): Markierung Naturwanderpark Delux

Oben (rotes M): Markierung Mullerthal Trail — Darunter (grünes Blatt): Markierung Naturwanderpark Delux

Der Felsenweg führt weit nach Westen, macht dann einen Knick und gelangt langsam wieder Richtung Osten zum Tal der Sauer, dem Grenzflüßchen zwischen Deutschland und Luxemburg. Mittlerweile hatten wir die Sonnenseite erreicht und genossen diese in vollen Zügen.

Die Sonne im Blick...

Die Sonne im Blick…

 

Waldlicht im lichten Wald

Waldlicht im lichten Wald

Nach einem längeren Abstieg überquerten wir auf einer breiten Holzbrücke die Sauer – auch „Sure“ genannt –  und betraten wieder deutsches Gebiet im Bereich der Gemeinde Bollendorf. Hier legten wir im Weilerbacher Schlosspark eine Siesta ein. Das Barockschlößchen Weilerbach ist nicht nur ein Standesamtstandort, sondern bietet mit dem Schlosscafé „Remise“ in der Saison (Ostern-Oktober) täglich tagsüber auch eine Einkehrmöglichkeit.

Weilerbacher Schloss

Weilerbacher Schloss

Von hier sind es noch gut 7 km bis zum Ende der Wanderung und es sind noch ein paar Auf´s und Ab´s zu meistern. Die zahlreichen Felsen, denen wir hier begegneten und die die tollen Aussichten auf Echternach und das Sauertal belohnten uns aber für die körperliche Anstrengung.

Liberiuskapelle in der Abendsonne

Liberiuskapelle in der Abendsonne

Gut durchlüftet, müde aber sehr happy erreichten wir nach gut 6 Stunden (inkl. Pausen) den Parkplatz und freuten uns, dass wir das Wanderjahr 2016 mit dieser tollen Wanderung gebührend verabschieden konnten. 🙂 Fest steht: Wir kommen wieder in diese schöne Gegend!!!

P. S. In dieser Jahreszeit ist es besser, man startet die Wanderung bereits um 10 Uhr morgens und geht sie im Uhrzeigersinn. Dann hat man die Nachmittagssonne im Gesicht.

Panoramablick in das Sauertal

Panoramblick in das Sauertal





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