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Uwe Kiefer von: am: 3.01.2017
Uwe Kiefer Autor(in):    |   3. Jan 2017   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Mosel-Saar, Saar-Hunsrück-Steig, Saarland, Traumschleife,

Garten-Wellness-Runde im Winter

Obwohl der Name Garten-Wellness-Runde, eher zu einer Wanderung im Frühling bis Herbst einlädt, haben wir uns entschieden diesen kleinen  Rundwanderweg bei knackigen -2°Grad im Winter zu erkunden. Los geht es vom Losheimer Stausee aus, der zu dieser Jahreszeit Parkplätze in Überfluss bietet. Die Wegeführung ist gut sichtbar und ordentlich angebracht, man sollte nur auf die Beschriftung achten, da hier mehrere Traumschleifen und der Saar-Hunsrück-Steig ihren Verlauf haben.

Willkommen zur Garten-Wellness-Runde

Die Wanderung beginnt sofort auf einem Pfad der durch Fichtenwald führt. Dieser schlängelt sich in einer leichten Steigung hin zu einem Buchenwald, der unbelaubt die Wintersonne hindurch scheinen lässt.

durch Fichtenwald

 

Buchenwald

Hier mussten wir auf die Beschilderung achten, da der Pfad vom Laub vollkommen bedeckt war und dieser nicht zur erkennen ist. Nach kurzer Zeit erreichten wir einen breiteren Weg der mit Holzhackschnitzeln ausgelegt ist. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, wandern wir auf der Finnbahn die eine Länge von 1000m hat. Leider verlassen wir die Bahn schon nach kurzer Strecke, man ging auf ihr wie auf einem weichen Teppich, und biegen wieder in einen Fichtenwald ein.

Finnbahn

 

der Fichtenwald hat uns wieder

Die Sonne steht schon flach am Horizont, als wir den Campingplatz oberhalb des Losheimer Stausees passieren. Nach  umrunden des Ökodorfes, was zum Campingplatz gehört, verlassen wir den Wald. Freies Feld und die letzten Sonnenstrahlen begleiten nun unseren weiteren Weg.

freies Feld mit Blick in den Hochwald

Rastmöglichkeiten gibt es mehr als genug auf unserer Wanderung, jedoch die Temperaturen und die Abenddämmerung lassen uns weiter wandern 😯

Rastmöglichkeiten gibt es genug

Gute 2km liegen hinter uns und wir schwenken in einen Mischwald ein und folgen dem Lauf der Metzenbach. Zuvor passieren wir eine Stelle, wo noch deutliche Spuren einer Waldkalkung zu sehen sind. Auch ein Warnschild weist auf die Gefahr hin- weit und breit ist kein Hubschrauber zu sehen und zu hören, da beschließen wir unser Weg fortzuführen. 😆

Warnschild Waldkalkung

 

Metzenbachtal

Nach 3km Wegstrecke überqueren wir den Metzenbach und wandern auf der gegenüberliegenden Seite des Tals in Richtung Stausee zurück. Der Wald lichtet sich, freies Feld mit Blick in den Hochwald tat sich auf und unsere Wanderung führt nun auf gut befestigten Weg, der Teil des Seerundweges ist, dem Wassertretbecken entgegen.

 

Metzenbachüberquerung

 

Rückweg zum See

 

Waldkalkung

Bevor wir das Wassertretbecken erreichten, erblickten wir doch noch den Hubschrauber bei der Waldkalkung. Gefahr für uns Bestand keine, da er auf der anderen Seite im Vierherrenwald im Einsatz war, getrennt durch die Bundesstraße B268.

Wassertretbecken

Die Kneippkur sparen wir uns in Anbetracht der Temperaturen und merken uns diese für den Sommer vor. Der Saar-Hunsrücksteig ist seit einem Kilometer unser Begleiter und führt uns zum Losheimer Bach, dessen Verlauf wir folgen.

Losheimer Bach

 

Steg über dem Losheimer Bach

Der Weg ändert stets seinen Charakter, gingen wir auf einem Naturpfad den Losheimer Bach entlang, so stoßen wir wieder auf einen befestigten Weg, der nach kurzer Wegführung wieder in einen Pfad rechts abbiegt.

erster Blick zu Losheimer See

Die Dämmerung schreitet weiter fort und wir durchqueren auf kleinen Stegen und Trittsteinen ein Biotop, welches sich an der Mündung des Losheimer Baches in den See befindet. Wir sputen uns, um das restliche Tageslicht zu nutzen noch bei einigermaßen Lichtverhältnissen ins Ziel zu kommen.

 

Losheimer See

 

Losheimer See mit Blick auf den Vierjahreszeiten Garten

Unser Weg führt kurz vor dem Seegarten wieder in den Wald hinein und steigt nun etwas an. Der Naturpfad schlängelt sich durch Fichtenwald und dichte Vegetation. Bald treffen wir auf unsere altbekannte Finnbahn der wir zum Ziel folgen.

Ruhebank im dichten Wald

 

auf der Finnbahn – Endspurt

 

Blick aufs Bistro Vierjahreszeit Garten

 

Angekommen

Nach 6,7km sind wir wieder auf unserem Parkplatz am Seehotel angekommen, die Strecke an sich ist knappe 6km lang, bis auf die kleine Steigung am Seegarten verläuft die Strecke ohne große Höhenunterschiede. Im Sommer ist der See stark besucht. Neben dem schon erwähnten Seehotel gibt es noch 2 weiter Hotels und Restaurants, den Campingplatz und nicht zu vergessen das Hochwälder Brauhaus.

Ach ja dem Weihnachtsmann bin ich im Wald auch begegnet, in diesem Sinne wünsche ich allen Wanderfreunden ein frohes und ruhiges Weihnachten

Uwe

 

 

 

 

 

 

 





2 Kommentare »

  1. Sandra Fechner — 5. Februar 2017 @ 18:22

    Ich denke in den Frühlingsmonaten, wo alles aus dem Winterschlaf erwacht, macht es bestimmt eine Menge Spaß diesen Wanderpfad zu entdecken. Und 6,7 km sind auch für die Familie mit Kids leicht zu meistern. Tolle Empfehlung!

  2. Falk — 17. Februar 2017 @ 00:03

    Macht Spaß den Bericht zu lesen und macht Lust auf mehr. Danke!

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