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Chris von: am: 10.11.2016
Chris Autor(in):    |   10. Nov 2016   |    Kategorie: Baden-Württemberg,

St. Georgener Heimatpfad

Der St. Georgener Heimatpfad führt auf 16 km zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Schwarzwaldstadt und vermittelt dabei auf 20 Infotafeln Wissenswertes. Aufgrund der längeren waldlosen Strecken empfiehlt sich die Runde im Frühjahr oder Herbst zu absolvieren, wenn die Temperaturen und die Sonneneinstrahlung nicht so hoch sind. Der Wanderweg ist an markanten Kreuzungen durch Wegweiser ausgewiesen und folgt dabei unterschiedlichen Markierungen.

Der Ursprung von St. Georgen geht auf ein Benediktinerkloster zurück, das am Ende des 11. Jahrhunderts gegründet wurde.

Startpunkt der Wanderung ist am Glockenspiel auf dem Markplatz von St. Georgen.

Glockenspiel am Marktplatz in St. Georgen

Glockenspiel am Marktplatz in St. Georgen

Dort geht es mit der Markierung des Mittelwergs, einer roten Raute mit weißem Balken, Richtung Kesselberg.

Wegweiser

Wegweiser zeigen an markanten Kreuzungen die Richtung an

Der Weg führt durch den Ort hinab zum Klosterweiher, der im Auftrag der Benediktiner kurz nach Gründung der Abtei angelegt wurde.

Klosterweiher St. Georgen

Klosterweiher

Bald darauf verlassen wir St. Georgen und wandern in den Wald hinein.

Blick auf St. Georgen

Blick auf St. Georgen

Wir passieren den Albertsgrund und laufen immer weiter auf dem Schotterweg im Wald bergan.

Unterwegs blicken wir hinab nach Brigach, einem Ortsteil von St. Georgen, der 1972 eingemeindet wurde. Nach einer Weile kommen wir aus dem Wald heraus und laufen in der Nähe einer Straße entlang. Die meisten Höhenmeter sind hier bereits geschafft. Der Gipfel des bewaldeten Kesselbergs ist mit einem kleinen weiteren Anstieg erklommen.

Kesselberg

Kesselberg

Auf dem Kesselberg

Er ist die höchste Erhebung von St. Georgen und die Grenze von drei Städten: St. Georgen, Triberg und Furtwangen. Interessant ist auch, dass bis 1810 hier die Grenze zwischen Württemberg und Vorderösterreich verlief. Im 17. Jahrhundert wurde im Gebiet des Kesselbergs auch Eisenerz abgebaut.

An der folgenden Kreuzung halten wir uns rechts und richten uns nun nach der blauen Raute Richtung Sommerauer Höhe. Nach einem kleinen Abstieg besteht im Gasthof Hirzwald eine Einkehrmöglichkeit. Nach dem Überqueren der Straße geht es auf einen Schotterweg, von dem man bei guter Sicht eine schöne Aussicht auf die Schwäbische Alb hat.

Hirzbauernhof und Schwäbische Alb

Blick auf den Hirzbauernhof und die Schwäbische Alb

An einer Abzweigung bietet sich ein Abstecher hinab zur Brigachquelle an.

Brigachquelle

Brigachquelle

Brigachquelle

Die Brigachquelle befindet sich unterhalb des Hirzbauernhof an einem Teich. Unterwegs fließt das Flüßchen durch St. Georgen und Villingen und vereinigt sich nach 43 km bei Donaueschingen mit der Breg zur Donau.

Nach dem Abstecher wandern wir auf der Höhe mit der blauen Raute weiter und laufen auf den Sturmbühl, von wo man im Westen auf der Höhe Schonach sehen und im Osten erneut bis zur Schwäbischen Alb blicken kann.

Aussicht auf Schonach

Aussicht auf Schonach

Hier befindet sich auch die Europäische Hauptwasserscheide: Wasser, das westlich abfließt, gelangt über den Rhein zur Nordsee, das östlich abfließende Wasser über die Donau zum Schwarzen Meer.

Nach einer Weile überqueren wir die Sommerauerstraße und laufen auf der Sommerauer Höhe entlang.

Sommerauer Höhe

Blick von der Sommerauer Höhe auf die Täler des Schwarzwalds

Schön sind hier im Westen die tiefen Täler des Schwarzwalds zu sehen, während es nach Osten leicht wellig ist. Es geht an der Erddeponie vorbei in den Wald. Bei einer Abzweigung geht es mit der gelben Raute rechts Richtung St. Georgen.

Vagabundenwegle

Vagabundenwegle

Wir passieren das Silberbrünnele und folgen kurz darauf dem Vagabundenwegle, an dessem Ende wir wieder der Markierung des Mittelwegs nach rechts folgen.

Sommerauer Höhe

Aussicht auf die Sommerauer Höhe

Wir gelangen wieder nach St. Georgen und laufen oberhalb des Ortes entlang. Es geht am Stadion vorbei und durch einen Park. Bald darauf erreichen wir wieder den Marktplatz, an dem diese Wanderung endet.





3 Kommentare »

  1. Toni — 13. November 2016 @ 15:01

    Der St. Georgener Heimatpfad ist wirklich ein sehr schöner Wanderweg. Hervorragend zum Fotos machen bieten sich der Klosterweiher und die unzähligen Weiden an. Der Artikel macht sogar mir richtig Lust den Pfad zu gehen, obwohl ich ihn schon fast auswendig kenne. Wirklich sehr gelungen!

    Gruß
    da Toni

  2. Angelika — 6. Dezember 2016 @ 23:53

    Sehr schöner Wanderpfad! Komme aus der Gegend und werde das wohl mal ausprobieren.

  3. Laura — 9. Dezember 2016 @ 14:47

    Sehr schöner Blog, mir gefallen die ganzen Bilder und die Eindrücke, die man dadurch gewinnen kann 🙂

    Weiter so und noch viel Spaß beim Wandern weiterhin

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