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Hans-Joachim von: am: 2.03.2016

Wandermarathon Saar-Hunsrück-Steig und weitere Wanderevents in Rheinland-Pfalz

Die Zeit des Winterschlafes ist vorbei

Das gilt jetzt auch für mich. Allenthalben wird geplant. Es gibt Menschen, die haben jetzt schon ihr ganzes Wanderjahr im Terminkalender festgeklopft. Ich war im neuen Jahr erst zwei-, dreimal auf der Strecke. Gerade erst letztes Wochenende habe ich meine Kondition am neuen AhrSteig-Verbindungsweg getestet und war am Ende völlig geschlaucht aber glücklich.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Das nenn ich mal einen Steig. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Der neue AhrSteig-Verbindungsweg – das schönste Stück AhrSteig! Das sagt einer, der ihn kennt. (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Insgesamt eher ungewöhnlich für mich, aber diesmal habe ich die Faulenzerei genossen. Winter war ja eh nicht, und Winterwanderungen gelten nur als solche, wenn auch Schnee liegt. Bei mir jedenfalls. Also hab ich gefaulenzt.

Aber jetzt heißt es doch planen. Überall an Rhein und Mosel, im Westerwald und auf dem Hunsrück finden Wanderveranstaltungen statt, die mich reizen. Es beginnt mit der 24-Stunden-Wanderung in Bernkastel-Kues, an der ich letztes Jahr zum ersten Mal im Rahmen des #bloggerwanderns Rheinland-Pfalz 2015 teilgenommen habe. Dieses Jahr findet sie am Wochenende 23./24. April statt. Dafür habe ich mich bis jetzt noch nicht angemeldet. 50 Euro Startgeld sind schon ne Menge und die Streckenauswahl im letzten Jahr war doch sehr asphaltlastig. Insgesamt aber eine Herausforderung, von der ich noch lange gezehrt habe und die ich nicht missen möchte.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Erinnerungen an das Bloggertreffen in Bernkastel-Kues 2015

Erinnerungen an das Bloggertreffen in Bernkastel-Kues 2015 (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Dann folgt im Juni das #bloggerwandern Rheinland-Pfalz 2016. Da entscheidet es sich in den nächsten Tagen, ob ich dabei bin oder nicht. Angemeldet habe ich mich auf jeden Fall. Das Bloggerwandern findet dieses Jahr im Westerwald statt.

Was aber heißt Bloggerwandern? 20 Leute, in der Regel Wander- oder Outdoorblogger werden vom 17. bis 19. Juni eingeladen, sich bei Bad Marienberg im Westerwald zu treffen, sich kennenzulernen und sich auszutauschen – über das (manchmal harte) Leben als (Wander-)Blogger, über Frust und Freude am Unterwegssein, über das Leben allgemein und über den Rest sowieso.

Höhepunkt des Bloggertreffens ist die gemeinsame Teilnahme am Wandermarathon auf dem WesterwaldSteig. Wer noch Näheres dazu erfahren will, findet dazu einen ausführlichen Blogpost von Wanderreporterin Karin hier auf wanderreporter.de unter folgendem Link:

#Bloggerwandern

Wer diesem Hashtag folgt, kann die Truppe auch während der Veranstaltung anfeuern und virtuell begleiten.

Das Ziel meiner Sehnsüchte: der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig!

Knapp eine Woche später, also am 26. Juni, folgt dann mein ganz persönliches Highlight: Der diesjährige Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig. Warum freue ich mich darüber so über alle Maßen? Weil er genau da stattfindet, wo ich aufgewachsen bin. In Veitsrodt, auf der Wildenburg und in Langweiler starten die einzelnen Etappen.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die Mörschieder Burr – einer der zahlreichen landschaftlichen Höhepunkt des SHS (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Die Mörschieder Burr – einer der zahlreichen landschaftlichen Höhepunkte des Saar-Hunsrück-Steigs (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Überall hier finden sich die Spuren meiner Vergangenheit. Wie oft haben wir auf der Wildenburg die Quarzitklippen bestiegen, wie oft haben wir auf dem Hexentanzplatz am nächtlichen Lagerfeuer gesessen. Und gerade in den letzten Jahren, in denen ich als Wanderblogger tätig bin, wie oft habe ich mich gefreut, heim in den Hunsrück zu kommen, um hier auf den Spuren meiner Kindheit und Jugend zu wandern.

Ich zitiere hier einfach mal aus der offiziellen Presseveröffentlichung zum Wandermarathon 2016:

»Auf spannenden Pfaden durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Der Wandermarathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig bietet seit nunmehr sechs Jahren seinen Teilnehmern die Chance, den Steig und seine herrliche Naturlandschaft kennenzulernen. Von Perl, im schönen Dreiländereck, bis Sitzerath, im Hochwald, war bereits die gesamte Saarländische Streckenführung des Steigs wenigstens einmal Gastgeber in den letzten Jahren.

2016 führt die Veranstaltung erstmals in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald, mit Ziel am Erbeskopf, der höchsten Erhebung in Rheinland-Pfalz. Wie im Vorjahr, bieten wieder drei unterschiedlich lange Wanderstrecken reichlich Auswahl für Wanderfans und Naturfreunde. Die Langstrecke führt erneut über 42 km! Alternativ stehen die beiden Varianten 31 km und 19 km zur Auswahl. Zusätzlich bieten erfahrene und zertifizierte Nationalparkführer zwei geführte Touren mit kleinen Gruppen (max. 20 Personen) im Herzen des Parks an.« (www.shs-wandermarathon.de)

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wenn Du dieses Zeichen siehst, bist Du auf dem richtigen Weg (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Wenn Du dieses Zeichen siehst, bist Du immer auf dem richtigen Weg (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Das Schöne an der Sache: Da der ganze Marathon auf dem Saar-Hunsrück-Steig stattfindet, muss sich niemand zwischen verschiedenen Routenführungen entscheiden. Man schaut einfach, wieviel Kilometer man sich zutraut. Ich selbst habe mich für die komplette Marathondistanz von 42 Kilometern angemeldet und starte demnach in Veitsrodt.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Ursprüngliche wilde Felsenlandschaft am Wildenburger Kopf (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Ursprünglich wilde Felsenlandschaft am Wildenburger Kopf (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Freunde und Verwandte werden dann am nächsten Etappenpunkt Wildenburg dazustoßen, um mit mir den Rest bis zum Erbeskopf zu wandern. Sie haben dann auf der Mittelstrecke insgesamt 31 Kilometer unter den Füßen. Wer erst einmal ausprobieren will, wie es mit seiner Kondition aussieht, kann auch erst in Langweiler starten, von dort sind es noch 19 Kilometer bis zum gemeinsamen Ziel am Hunsrückhaus auf dem Erbeskopf.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Die ganze Schönheit des Buchenwaldes am Wildenburger genießen (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Die ganze Schönheit des Buchenwaldes am Wildenburger genießen, kann nur, wer die ganze Strecke von 42 Kilometern läuft! (Foto: Hans-Joachim Schneider)

Hier nur ein Auszug der spektakulärsten Naturschönheiten unterwegs: Mörschieder Burr, Hexentanzplatz, Wildenburger Kopf, Kirchweiler Festung, Steinbachtalsperre, Köhlerdorf Langweiler und, und, und.

An dieser Stellen steht ein Bild mit dem Titel: Die Phantasie schwärmt, der Verstand wehrt sich: Hexentanzplatz (rechts) auf dem Wildenburger Kopf (Foto: H.-J. Schneider)

Faszinierend mystische Passage am Saar-Hunsrück-Steig: der Hexentanzplatz (rechts) auf dem Wildenburger Kopf (Foto: H.-J. Schneider)

Wer einfach ohne sportlichen Ehrgeiz den Saar-Hunsrück-Steig und den Nationalpark Hunsrück-Hochwald kennenlernen möchte, kann sich – soweit die maximale Teilnehmerzahl von 20 Leuten noch nicht erreicht ist, für eine der geführten Nationalpark-Spezialtouren anmelden.

Hier steht ein Bild mit dem Titel: Wandern, Hunsrück, Saar-Hunsrück-Steig, Entspannen, Entschleunigen, Slow wanden, Mörschieder Burr

Da freut sich aber jemand! (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Lust bekommen? Immer noch nicht? Trotz der schönen Bilder? Das glaub ich jetzt nicht.

Hier steht ein Foto mit dem Titel: Und hier noch ein Bild vom gemeinsamen Ziel unserer Anstrengungen, das Hunsrückhaus am Erbeskopf (Foto: Projektgruppe Saar-Hunsrück-Steig)

Und hier noch ein Bild vom gemeinsamen Ziel unserer Anstrengungen, das Hunsrückhaus am Erbeskopf (Foto: Projektgruppe Saar-Hunsrück-Steig)

Und zuguterletzt noch einmal der Link zur direkten Anmeldung: Anmeldung

Und wer jetzt denkt, das wären alle großen Wanderevents in RLP gewesen, wird sich verwundert die Augen reiben.

Mit sagenhaften 444 Teilnehmern leider schon komplett ausgebucht, sind die diesjährigen 24-Stunden Rheinland-Pfalz, die vom 18. – 19. Juni bei rund um Hennweiler an den Start gehen. Mit fast der gleichen Anzahl an Wanderern ist leider auch schon der Wandermarathon im Pfälzerwald am 30. Oktober ausgebucht.

 

Wer jetzt wissen will, wie die Wandermarathons waren, findet die Beschreibungen auf www.anderswandern.de

 





4 Kommentare »

  1. Elke — 2. März 2016 @ 16:31

    Du hast es gut vor in diesem Jahr, aber im Hunsrück treffen wir uns auf jeden Fall 😉

  2. Hans-Joachim
    Hans-Joachim — 3. März 2016 @ 18:49

    Hallo Elke, ja, das ist gut. Ich hoffe, es melden sich auch noch andere aus dem Wanderfreundeskreis an. Schöne Grüße, Joachim

  3. Benni — 30. März 2016 @ 11:01

    Das sieht aber zum Teil ganz schön abenteuerlich aus, wie es da steil bergab geht.
    Kenne das Hunsrück nur aus einem Heißluftballon, aber von oben verliert man irgendwie die Relation zu den „Klippen“ 🙂

    Grüsse
    Benni

  4. Hans-Joachim
    Hans-Joachim — 30. März 2016 @ 11:43

    Hallo Benni, Du als Schweizer kennst sicher ganz andere Klippen. Nein, im Hunsrück gibt es kaum gefährliche Klippen. Aber komm doch einfach mal vorbei und schau es Dir selbst an. LG Joachim

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