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Uwe Kiefer von: am: 15.11.2015
Uwe Kiefer Autor(in):    |   15. Nov 2015   |    Kategorie: Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Saar-Hunsrück-Steig, Traumschleife,

Natur, Kultur und Geschichte vereint „die Hahnenbachtaltour“

Mein persönlicher Favorit unter den diesjährigen Wanderungen die wir machten, ist die Hahnenbachtaltour, eine Traumschleife zwischen Bundenbach und Schneppenbach im Hunsrück. An einem Spätsommertag ging es auf den Rundwanderweg. Ausgangspunkt der Wanderung ist ein Parkplatz oberhalb des Besucherbergwerks Herrenberg, der über die Ortschaft Bundenbach zu erreichen ist. Die Schinderhannes-Tränke, direkt am Parkplatz gelegen, haben wir als Startpunkt erkoren.

Schinderhannes-Tränke, Einstieg zur traumschleife

Schinderhannes-Tränke, Einstieg zur Traumschleife

Gegenüber der Tränke, geht der Wanderweg in Form eines Pfades, unterhalb der Zufahrt des Besucherbergwerks, bergab. Nach dem Abstieg kommt bekanntlich der Aufstieg der unmittelbar zum Besucherbergwerk führt.

Einstieg in die Hahnenbachtal-Tour

Einstieg in die Hahnenbachtal-Tour

 

Pfad zum Besucherbergwerk Herrenberg

Pfad zum Besucherbergwerk Herrenberg

Wir sind noch nicht warm geworden, da erreichten wir das Besucherbergwerk Herrenberg. Zu unserer Überraschung fand auf dem Vorplatz ein Gottesdienst mit Musikkapelle und Bergmannchor statt. Um die Gemeinde nicht zu stören unterließ ich das Fotografieren und wir gingen behutsam um die Menschenmenge herum. Etwas Abseits des Gottesdienstes lag ein leckerer Duft in der Luft der vom Schwenker herrührt, eine typische „Hunsrücker Delikatesse“. Diesen beachten wir nicht weiter, sonst wäre es wohl nichts mehr aus der Wanderung geworden. :mrgreen: Von dieser Örtlichkeit geht der Pfad bergauf und gleicht mehr einem Bachlauf als einem Wanderpfad, was uns nicht weiter störte. Unverhofft stoßen wir auf einen Waldweg mit zwei ungewöhnlichen Skulpturen, die das Tor zur Keltenwelt bilden. Wir nehmen die uns so dargebotene Einladung an und verlassen den Wanderweg um das naheliegende Keltendorf zu erkunden.

mystischer Eingang zur Keltenwelt

mystischer Eingang zur Keltenwelt

 

Keltenburg

Keltenburg

 

Esse im Keltendorf

Esse im Keltendorf

 

die "Gute Stube" der Kelten

die „Gute Stube“ der Kelten

 

Feuerstelle im Keltendorf

Feuerstelle im Keltendorf

Nach einer lehrreichen und interessanten Führung durch den Druiden Miraculix, – es handelt sich hier um das kleine widerspenstige Gallierdorf das jedem bekannt sein dürfte, – ging es zurück auf die Traumschleife. Der eben verlassene Waldweg folgen wir wieder mit leichtem Anstieg, bis wir eine Hochebene die von der Landwirtschaft geprägt ist, erreichen.

Blick in den Hunsrück, Aufstieg zur Hochebene

Blick in den Hunsrück, Aufstieg zur Hochebene

Wir überqueren die Ebene auf ihren Feldwirtschaftswegen hin zum Waldrand, wo uns ein liebevoll erbautes Insektenhotel empfängt. Nach ausgiebiger Erkundung ihrer Bewohner, reißen wir uns vom interessanten Hotel los und folgen dem Waldweg und seiner Wegeführung.

Insektenhotel

Insektenhotel

Der Waldweg schlängelt sich beharrlich dem Hahnenbachtal entgegen. Stellenweise wurde der Weg matschig und unwegsam, was an der massiven Forstwirtschaft liegt, die ihre Spuren tief in den Waldweg eingegraben hat. Wir wandern an der Schieferhalde Sinsenbach, mit ihrem schönen Ausblick ins Tal, vorbei und weiter auf einem Naturpfad bergab, bis wir die Talsohle mit einer weitläufigen Wiesenlandschaft erreichten.

Schieferhalde mit Fernblick

Schieferhalde mit Fernblick

 

Naturpfad ins Hahnenbachtal

Naturpfad ins Hahnenbachtal

 

im Hahnenbachtal

im Hahnenbachtal

Auf ebenen Grund geht es nun weiter über Wiesen dem Hahnenbach entgegen. Nach 3km der Wegstrecke erreichten wir diesen und überquerten ihn mittels einer schönen Holzbrücke. Nun geht es auf der anderen Seite des Bachs weiter. Zur rechten Hand vom einem Wald flankiert wandern wir der Ruine Hellkirch zu. Bevor wir die Ruine erreichen, schwenkt der Pfad rechts ab und steigt in anspruchsvolle Höhe in den Wald hinein.

Hahnenbachüberquerung

Hahnenbachüberquerung

 

am Waldrand entlang

am Waldrand entlang

 

der Aufstieg zur Ruine Hellkirch

der Aufstieg zur Ruine Hellkirch

 

Ruine Hellkirch

Ruine Hellkirch

 

Rast auf der Ruine Hellkirch

Rast auf der Ruine Hellkirch

 

Blick ins Hahnenbachtal von der Ruine Hellkirch

Blick ins Hahnenbachtal von der Ruine Hellkirch

Eine ausgiebige Rast haben wir bei erreichen der Ruine verdient. Eine Sinnesbank und die herrliche Aussicht laden dazu ein. Frisch gestärkt geht es nun weiter bergab, wo wir kurz darauf einen Waldweg erreichen. Wie es sich gehört folgen wir der Wegeführung mit ihrem Logo und wandern durch einen herrlichen Laubwald.

durch den Wald

durch den Wald

 

Bachlaufdurchquerung

Bachlaufdurchquerung

Immer weiter geht es auf einem befestigten Waldweg in Richtung Schmidtburg. Nach einiger Zeit durchqueren wir den Brieler Bach und anschießend lichtet sich der Wald. Eine Teichanlage die vom Brieler Bach gespeist wird, weckt unser Interesse. Verschiedene Hinweistafeln informieren den Wanderer über die Flora und Fauna dieser naturbelassenen Landschaft. Hier beginnt auch der Wasser- und Erlebnispfad der unser Wegebegleiter bis zur Schmidtburg sein wird.

Teichanlage am Wasser-Erlebnispfad

Teichanlage am Wasser-Erlebnispfad

 

Biotop am Wasser-Erlebnispfad

Biotop am Wasser-Erlebnispfad

 

auf dem Wasser-Erlebnispfad

auf dem Wasser-Erlebnispfad

 

Informationstafel Wasser-Erlebnispfad

Informationstafel Wasser-Erlebnispfad

 

Felsspalte am Wasser-Erlebnispfad

Felsspalte am Wasser-Erlebnispfad

Eineinhalb Kilometer war der Wasser-Erlebnispfad unser Begleiter bis er beim Erreichen der Burgruine Schmidtburg endetet. Gute 6 km liegen nun hinter uns und wir nutzen die Burganlage zu einer Rast und starten nach einer Stärkung die Erkundung der Ruine.

Burgruine Schmidtburg

Burgruine Schmidtburg

 

Sinnesbank auf der Schmidtburg

Sinnesbank auf der Schmidtburg

 

Blick auf die Keltenburg

Blick auf die Keltenburg

 

Erkundung auf der Burgruine

Erkundung auf der Burgruine

Langsam gibt es Zeit das wir unseren Weg wieder aufnehmen und mit frischem Schritt geht es an der Burgmauer entlang bis der Pfad links in unser altbekanntes Hahnenbachtal abbiegt. Unten angekommen halten wir uns links und folgen dem Lauf des Hahnbachs bis wir diesen über eine Holzbrücke überqueren. Auf der anderen Seite angekommen werden wir von zwei Ponys begrüßt die seelenruhig vor sich hindösen. Kurz darauf sehen wir auch ihren Heimatstall den Forellenhof.

im Hahnenbachtal

im Hahnenbachtal

 

Holzsteg über den Hahnenbach

Holzsteg über den Hahnenbach

 

Forellenhof

Forellenhof

Da wir erst eine längere Rast auf der Burgruine eingelegt hatten, ziehen wir weiter des Weges unserem Ziel entgegen. Nach einer kurzen Strecke auf befestigtem Weg lenkt uns die Wegeführung rechts auf einen Pfad der sofort ordentlich ansteigt. Der Naturpfad wird uns bis an unser Ziel begleiten, an einer alten Schieferabbaustelle vorbei, durch Felsentunnel hindurch und immer wieder mit schönen Ausblicken auf die Burgruine Schmidtburg.

Aufstieg zum Start und Zielpunkt

Aufstieg zum Start und Zielpunkt

 

Blick auf die Schmidtburg

Blick auf die Schmidtburg

 

Felsentunnel

Felsentunnel

 

Mariengrotte

hl. Barbaragrotte

Am Ende unserer Wanderung empfängt uns die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Bergleute. Wir bedanken uns bei Ihr für die wunderschöne und erlebnisreiche Wanderung. Zum Schluss, am Ziel angekommen ersteigen wir noch einen Aussichtspunkt der uns einen herrlichen Blick über den Hunsrück und die Burgruine Schmidtburg bescherte.

Blick auf die Schmitdburg

Blick über den Hunsrück und auf die Schmidtburg

 

Burgruine Schmidtburg

Burgruine Schmidtburg

Für die Wanderung sollte man einige Zeit einplanen, ein Tag wäre sinnvoll. Ein Besuch im Besucherbergwerk Herrenberg mit Führung, sowie die Besichtigung der Keltenburg sollte ein Muss sein. Der Wasser- und Erlebnispfad ist ein Quiz für die ganze Familie. Einen gelungenen Abschluss sollte man im Forellenhof finden. Wir sind nach der Wanderung dort noch eingekehrt. Tipp von mir, die Forelle Müllerin ist eine feine Sache. 😆

Ein frohes Wandern auf der Hahnenbachtal-Tour wünscht Euch

Uwe Kiefer

 

Weitere Traumschleifen-Infos findet man auf den Seiten von Rheinland-Pfalz Tourismus.

 





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