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M.D. von: am: 9.10.2015
M.D. Autor(in):    |   9. Okt 2015   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz, Romantischer Rhein, Saar-Hunsrück-Steig, Traumschleife,

Boppards neuester Wanderweg: die Marienbergschleife

20° am 03.10. – da wollte gewandert werden! Und ich musste nicht lange überlegen welcher Weg es sein soll, denn die neue Traumschleife Marienberg (oder hier) hat sich auf meiner „to Wander“-Liste ganz nach vorne gemogelt.
Das Parkhaus war schon sehr gut belegt, als ich um kurz nach 12.30h nach Boppard kam, allerdings war es auch das 2. Weinfestwochenende. Vom Parkhaus aus geht es der Beschilderung nach an der Schule vorbei, von wo aus es in den Marienberger Park geht.

Marienberg Park

Marienberger Park

Marienberg Park

Marienberger Park

Über die Orgelbornwiese gelangt man am Ende des Parks durch eine Unterführung zur K118/Am Eisenberg, die man überqueren muss. Auf der anderen Straßenseite führt der Weg ein paar Meter entlang des Banketts bergab, wo er dann parallel zum Bruder-Michels-Bach bis zur Entsäuerungsanlage führt.

Bruder-Michels-Bach

Bruder-Michels-Bach

Hinter der Entsäuerungsanlage beginnt dann der Aufstieg bis zur Anhöhe „Auf Kasseling“, in dessen Verlauf man bei km 3 der Schleife die Deutsche Alleenstraße überquert (auch L210 genannt). Ein Stückchen geht es auf der anderen Straßenseite entlang der L210, bevor der Weg nach links abknickt und von dort ins Mittelbachtal hinab führt. Vom Bruder-Michels-Bach inzwischen verlassen, läuft man nun am Mittelbach entlang bis zum Ortsrand von Buchenau. Dort führt der Weg ein Stückchen an Gärten entlang empor.

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Ziel ist das NSG „Hintere Dick“ von wo aus es zur Anhöhe Eisenbolz geht. Unterwegs ergeben sich schon mal ein paar schöne Ausblicke.

Brunnenstube aus dem Jahre 1869

Brunnenstube aus dem Jahre 1869

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Blick auf die feindlichen Brüder

Blick auf die feindlichen Brüder

Am Friedenskreuz auf dem Eisenbolz geht es den Abhang hinunter, über schöne „Kraxelwege“ am Hang entlang weiter.

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Und immer wieder ergeben sich unterwegs schöne Aussichtspunkte, wie z.B. hier am „Steinernen Mann“:

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Von „Baedeker´s Ruh“ oder auch vom Thonet-Tempel, der von den Söhnen des Stuhlbauers in Auftrag gegeben und der „Stadt“ Boppard geschenkt wurde:

Thonet-Tempel

Thonet-Tempel

Im weiteren Verlauf wird es dann noch kriminalistisch-historisch, denn man kommt an einem Unterstand vorbei, in dem sich die Bankräuberbande um Anführer Dieter Freese 1962 nach einem Überfall auf die KSK in Winningen versteckt hielt.

2015-10-03 15.52.02

Über weitere „Kraxelwege“ geht es von hier aus langsam aber sicher zum Marienberger Park und somit zum Startpunkt zurück.

Fazit: der 11,4km lange Weg der Schwierigkeitsstufe „mittel“ ist mit 4h veranschlagt, ich war aber nach 3,5h fertig. Was den „Inhalt“ betrifft, fand ich den Weg sehr schön! Die vielen „Kraxelwege“ entlang der Hänge und durch aufgegebene, alte Weinberge, mitsamt ihren schmalen Steintreppchen verlangen einem aber stellenweise gute Trittsicherheit und auch etwas Kondition ab. Ich war ziemlich froh, meinen Wanderstab als Stütze dabei gehabt zu haben. Meine einzige negative Erinnerung an diesen Weg wird sein, dass ich mir an beiden Fersen schöne Blasen gelaufen habe. Aber gut, das ist persönliches Pech.

Alle Traumschleifen-Infos findet Ihr auch auf der Seite von Rheinland-Pfalz Tourismus.





2 Kommentare »

  1. Tobias — 17. Oktober 2015 @ 17:04

    Hört sich nach einer schönen und abwechslungsreichen Tour an. Schade mit deinen Blasen an den Füßen! Hattest du neue Schuhe an? Kann auch gut von dem vielen bergauf und bergab kommen dass die Schuhe reiben an den Fersen. Ich habe dazu auch letztens einen Artikel geschrieben für Tipps gegen Blasenbildung beim Wandern. http://wanderrucksack-test.com/so-vermeiden-sie-blasen-an-den-fuessen/

  2. M.D.
    M.D. — 19. Oktober 2015 @ 08:47

    Nee, ich bin zwar noch nicht allzu oft mit diesen Schuhen gewandert, hatte aber bisher keine Probleme damit. Was mich allerdings auch erstaunt hat, denn ich kenne meine Füße und hätte nicht gedacht, dass ich mit hohen Wanderschuhen klar komme.
    Daher tippe ich auch auf das auf und ab. Aber ich guck mir deinen Artikel mal an, vllt gibts doch noch nen Tipp, auf den ich in all den Jahren, in denen ich nun mit meinen Füßen unterwegs bin, noch nicht gekommen bin. 😉

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