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M.D. von: am: 10.09.2015
M.D. Autor(in):    |   10. Sep 2015   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Mosel-Saar, Rheinland-Pfalz, Traumpfad,

Der Koberner Burgpfad

Strahlender Sonnenschein lockte mich an diesem Samstagmorgen nach Kobern zum Burgpfad. (Infos bei Outdorractive und bei den Traumpfaden)

Ein wenig Respekt vor dem Weg hatte ich, ist er doch mit 16,9km einer der längeren Traumpfade und zudem als „schwer“ kategorisiert.

2 Runden waren nötig, um einen Parkplatz zu finden und als ich dann am Eingang eintraf, machte sich gerade eine Frauenwandergruppe ebenfalls auf den Weg. So ging es dann quasi als Prozession auf die ersten Serpentinen, die bis zu einer Marienfigur führen.

Über mal mehr, mal weniger schmale Pfade führt der Weg parallel zur Mosel am Hang entlang, bis etwa genau gegenüber von Niederfell, wo er dann über ein Hochplateau grob Richtung Lonnig führt.

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Doch zuerst geht es an der Keverbacher Mühle vorbei, die ihren Namen wohl vom folgenden Keverbachtal hat. Dort unten begleitet man den Keverbach eine zeitlang, bevor eine durchaus machbare Steigung wieder aus dem Tal hinauf führt, wo es an ein paar Höfen vorbei geht, deren Namen mir bis dato völlig unbekannt waren.

Keverbachtal

Keverbachtal

An/Am Solligerhof überquert man die L117, kommt an ein paar Pferdeweiden vorbei, und nimmt von da an Kurs Richtung „Goloring“, einer ehem. keltischen Kultstätte. Diese liegt aber nicht direkt am Weg, sondern in etwa 100m Entfernung, welche ich mir aber an diesem Tag schenkte. So marschierte ich weiter über die Felder mit angrenzenden Wäldern, bis sich ein Blick über die Ortschaft Wolken offenbarte.

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I-wo kurz hinter Solligerhof

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I-wo kurz hinter Solligerhof

 

Wolken (mit beschlagener Handylinse)

Wolken (mit beschlagener Handylinse)

An einer Bank legte ich einen kurzen Trinkstopp ein, bevor ich meinen Rucksack wieder schulterte, um die restlichen 4km anzutreten, die mich endlich zu den Burg(ruin)en bringen sollte.

Auf diesem Teil der Strecke passiert man im Wald noch 2 natürliche Mineralquellen – Sauerbrunnen und Quidoborn – an denen Tafeln die Zusammensetzung des Wassers und den Aufbau der Erdschichten erklären.

Quelle(ngelände)

Quelle(ngelände)

Von einem Höhenweg hat man schon mal einen netten Blick hinunter auf die Mosel, bevor ein kleiner Anstieg an der Matthiaskapelle mündet. Eine Schild wies darauf hin, dass keine Besichtigung möglich sei, weil eine Privatveranstaltung statt fand. Sah nach Hochzeit aus… und dabei hätte man an diesem Tag so viel schöne(re)s machen können… 😎

Blick ins Tal

Blick auf die Niederburg in Kobern

Blick auf die Niederburg in Kobern

Matthiaskapelle Kobern

Matthiaskapelle Kobern

Durch den Weinberg geht es von hier aus langsam aber sicher nach Kobern „City“ zurück. Ein Stück dieses Weges hinunter ist ein ziemlich steiler Kreuzweg:

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Blick zurück

Blick zurück: Kapelle und Oberburg

Und last but not least noch ein paar Fotos von der Niederburg, die anscheinend restauriert wird, jedenfalls standen einige Bauzäune herum:
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Kobern

Kobern

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Fazit: nach 4,5h erreichte ich den Ausgangspunkt wieder – 1h „unter par“ und stellte fest, dass der Weg gar nicht so schwer ist. An Steigungen kann die Klassifizierung nicht gelegen haben, sofern man ihn in der vorgeschlagenen Richtung geht, höchstens an der Länge. Geht man den Weg allerdings gegen die Richtung, dürfte er wesentlich anstrengender sein, denn die 2-3 schönen Abstiege „mutieren“ dann zu weniger schönen Steigungen… 😉





3 Kommentare »

  1. Robert — 18. September 2015 @ 10:17

    Das sind traumhafte Aussichten. Da lohnt sich der schwere Weg sicherlich. Und es ist immer wieder spannend, was man schaffen kann, wenn man es versucht.
    Grüße, Robert

  2. Uwe Kiefer
    Uwe Kiefer — 24. September 2015 @ 10:56

    Deine Fotoserie zum Bericht runden den Beitrag wunderbar ab.
    Da möchte man gleich losziehen an die Untermosel.

    es grüßt Dich
    Uwe

  3. Kornelia Pause — 20. März 2016 @ 11:51

    Ich bin den Traumpfad letztes Jahr mit dem Westerwald Verein gegangen. Es war wirklich traumhaft. Für mich bisher einer der schönsten Wanderwege.

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