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Uwe Kiefer von: am: 4.09.2015
Uwe Kiefer Autor(in):    |   4. Sep 2015   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Pfälzer Prädikatswege, Rheinland-Pfalz,

Das Dahner Felsenland ruft

Endlich Urlaub und das Wetter mit 35°C ist nicht mein Ding. Was tun? Wandern? Mountainbiking? oder Chillen? 😆 Petrus hatte ein Einsehen und die Wetterlage änderte sich zu meinem Wohlwollen, die Temperaturen gingen in den erträglichen Bereich.

Nun ging alles schnell, Zimmer buchen, Koffer packen und ab in die Pfalz. Wie allgemein bekannt, legen Wanderer nicht so viel Wert auf Luxus, so war die Unterbringung in der Jugendherberge Bad Bergzabern völlig in Ordnung.

Wir hatten uns einiges vorgenommen, es galt ein straffes Programm durchzuziehen, wieder Stress, 👿 -Nein, aber eins stand fest, der Toureninfos zum Dahner Felsenpfad war Pflicht und so ging es am darauf folgenden Tag direkt nach dem Frühstück los.

Während der Fahrt nach Dahn nutzten wir schon mal die Gelegenheit, die Umgebung aus dem Auto zu erkunden. In Dahn angekommen fanden wir ohne Probleme einen Parkplatz, aber wo ist der Wanderweg und sein Einstieg? Alles war ausgeschildert nur von dem Dahner Felsenpfad mit seinem Loge fehlte jede Spur. Eine grobe Richtung hatte ich dank GPS. Hätte ich die Route ins Gerät eingegeben wäre es kein Problem gewesen den Rundwanderweg zu finden, aber ich zeichne immer nur den Track auf – also Einheimische fragen 😳 .

Nach einigen Fehlversuchen hatten wir jemand gefunden, der uns den kürzesten Weg zum Wanderweg beschrieb – mit Erfolg 😀

Einstieg unterhalb des Schillerfelsen

Einstieg unterhalb des Schillerfelsen

Am Felsenpfad angekommen, bogen wir rechts in den Pfad ein. Auf leichtem Anstieg ging es zum Schillerfelsen hinauf, den wir in kürzester Zeit erreichten.

Schillerfelsen

Schillerfelsen

Beim Umrunden des Felsens, konnten wir den Blick über das Städtchen Dahn schweifen lassen bis hin zum Info zum Jungfernsprung, einem Fels über Dahn.

Blick über Dahn zum Jungfernsprung

Blick über Dahn zum Jungfernsprung

Entlang an steilaufragenden Felsformationen schlängelt sich der Pfad immer weiter empor. War am Anfang Buschwerk und Hecken unser Begleiter änderte sich die Vegetation und hoher Wald trat hervor. Nach einer viertel Stunde Wegstrecke erreichten wir den Schwalbenfelsen der uns wieder einen herrlichen Weitblick über Dahn und den Pfälzerwald bescherte.

Blick vom Schwalbenfelsen über Dahn und Schillerfelsen

Blick vom Schwalbenfelsen über Dahn und Schillerfelsen

 

Blick vom Schwalbenfels zum Jungfernsprung

Blick vom Schwalbenfels zum Jungfernsprung

Das Wetter schlägt um, langsam ziehen von Südwesten Wolken auf, was uns anspornt die Dahner Hütte schnell zu erreichen. Zuvor durchqueren wir die Felsenarena mit ihren imposanten Felsgebilden. Nach 3,5 km erreichten wir die Hütte, wie soll es anderes sein, heute ist Ruhetag.  👿

Elwetritschefels

Elwetritschefels bei der Dahner Hütte

Das Wetter hält noch und wir wandern auf einem gut befestigten Waldweg weiter. Eine Pfadfindergruppe kommt uns entgegen, bis jetzt die einzige Begegnung die wir hatten. Das Logo des Felsenpfad lenkte uns wieder auf einen Steilpfad der uns zum Hirschfelsen führt. Nun geht es Schlag auf Schlag, eine Felsformation folgt der Anderen.

unterm Hirschfelsen

unterm Hirschfelsen

 

Mooskopf

Mooskopf

Unmittelbar nach erreichen des Mooskopfs, setzte leichter Nieselregen ein den wir eher als angenehm empfanden als störend. Immer fort schlängelte sich der Pfad zwischen Kiefern hindurch bis wir nach 10 Minuten das nächste Felsmassiv über uns erblickten. Ein Schild mit der Nummer 8 und der Aufschrift Schlangenfelsen informierte uns was wir vor Augen haben.

Schlangenfelsen

Schlangenfelsen

Der Regen wurde stärker was uns veranlasste eine Rast einzulegen. Proviant hatten wir vorsorglich eingepackt und so picknicken wir unter einem Felsvorsprung und lauschten dem Plätschern des Regens. Wie romantisch 😉

Rast unter einem Felsvorsprung

Rast unter einem Felsvorsprung

Der Regen lässt nach und gestärkt geht es weiter dem nächsten Felsen entgegen. Nach wenigen Minuten ist er auch schon zusehen. Ein weiteres Schild gab kund, dass es sich hier um den Roßkegelfels handelt. Seine zerklüftete und höhlenähnliche Struktur begeisterte mich und das trübe Wetter verlieh ihm etwas mystisches.

Roßkegelfels

Roßkegelfels

Wir gingen am Felsen entlang bis eine in den Stein gehauene Treppe über ihn führt. Kurz danach mündet der Pfad auf einen Waldweg der uns mit leichtem Gefälle zum Rothsteig-Brunnen bringt. Ohne lange zu verweilen setzten wir unseren Weg fort. Gemächlich ging es auf ebenen Wege zum Ungeheuerfelsen.

Rothsteig-Brunnen

Rothsteig-Brunnen

 

Ungeheuerfelsen

Ungeheuerfelsen

Vom Ungeheuerfelsen geht es weiter bergab bis wir einen Waldweg erreichten, den wir in Richtung Büttelwoog folgten.

Weg nach Büttelwook

Weg nach Büttelwook

Nach zweieinhalb Stunden wandern erreichten wir den Büttelfels, 8km der Wegstrecke hatten wir nun hinter uns. Über einen Steilpfad gelangten wir zu dem Felsen, der eine Überraschung bereit hielt. Ein Aussichtspunkt Mitten im Felsen, den es über eine Leiter zu erreichen galt.

Aufstieg zum Aussichtpunkt im Büttelfelsen

Aufstieg zum Aussichtpunkt im Büttelfels

 

Ausblick auf den Lämmerfelsen

Ausblick auf den Lämmerfelsen

Wir genießen den Ausblick vom Büttelfels, bevor wir an der Felswand vorbei in Richtung Lämmerfelsen wandern. Plötzlich bog der Pfad zu unserer Überraschung in den Felsen hinein und führte uns durch eine Felsspalte.

zwischen dem Felsen geht der Pfad durch

zwischen dem Felsen geht der Pfad durch

Nach dem wir den Felsspalt hinter uns hatten bog der Pfad rechts ab und es ging weiter dem Fels entlang. Leicht bergab windet sich der Pfad durch Buschwerk und gibt immer wieder einen Blick über das Felsenland frei.

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leicht bergab geht dem Lämmerfelsen entgegen

 

Bilck über das Dahner Felsenland

Blick über das Dahner Felsenland

 

Lämmerfelsen

Lämmerfelsen

Den Lämmerfelsen lassen wir hinter uns und folgen dem Pfad, der auf gleichbleibender Höhe an verschiedenen Felsen vorbei führt.

Pfad zum Wachtfelsen

Pfad zum Wachtfelsen

Langsam ging es bergab und wir stoßen auf eine asphaltierte Straße die wir nach kurzer Strecke wieder verlassen. Wie soll es anderes sein nun geht es bergauf, zum Wachtfelsen. Auf einer Treppe, gut gesichert geht es auf den Felsen der uns über das Land blicken lässt, trotz wieder einsetzendem Regen schoss ich noch ein paar Fotos bevor ich die Kamera wettersicher verstaute.

Aufstieg zum Wachtfelsen

Aufstieg zum Wachtfelsen

 

Blick vom Wachtfelsen

Blick vom Wachtfelsen

Vorsicht war geboten beim Runtersteigen der Treppe, der Regen machte sie etwas schlüpfrig. Unten angekommen stellten wir fest das von der Wegführung nichts zu sehen war. Vermutlich war sie Opfer der deutlich zu sehenden Waldarbeiten geworden. Jetzt konnte mein GPS wieder einmal glänzen, ohne Probleme folgten wir dem Gerät bis wir wieder das Felsenpfadlogo fanden. Oberhalb der Jugendherberge Dahn ging es an Braut und Bräutigam, zwei nebeneinander stehende Felssäulen, vorbei. Der letzte Fels der Wanderung ist der Pfaffenfels danach ging´s im Endspurt dem Ziel entgegen und wie so oft am Ende angelangt lässt sich auch die Sonne wieder blicken. Für jeden Wanderfreund der die Pfalz besucht sollte den Dahner Felsenpfad erwandern, eine etwas stabile Kondition und Trittsicherheit sollte man mitbringen. Unterwegs haben wir Leute getroffen die in Sandalen und Turnschuhen unterwegs waren, meiner Meinung nach bei der Witterung ein gefahrvolles Unternehmen.

Dorfmühle in Dahn und Zieleinlauf

Dorfmühle in Dahn und Zieleinlauf

Viel Spass beim Wandern auf dem Dahner Felsenpfad

wünscht Euch

Uwe

P. S. Wer Lust auf ein ganz tolles Video aus der Vogelperspektive über das Dahner Felsenland hat, klicke hier:

Es lohnt sich!





1 Kommentar »

  1. M.D.
    M.D. — 4. September 2015 @ 09:03

    Hehe, ich glaub das Problem, den Einstieg zu finden, hatte ich damals auch. 😉
    War i-wo in der Nähe von nem Hotel oder so, wenn ich mich noch recht entsinne, ist ja aber auch schon 3 Jahre her. Eigentlich Zeit genug, den Einstieg deutlich(er) zu machen.

    http://www.wanderreporter.de/2012/10/09/hochbetrieb-auf-dem-dahner-felsenpfad/

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