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M.D. von: am: 20.07.2015
M.D. Autor(in):    |   20. Jul 2015   |    Kategorie: Bundesland, Kurz-& Rundtouren, Mosel-Saar, Saar-Hunsrück-Steig, Saarland, Traumschleife,

Die Traumschleife Erzgräberweg im Saarland

4 und 2 halbe Tage „Heimaturlaub“ im Saarland, da sollte doch eine Wanderung drin sein. Und so habe ich neben den üblichen Klamotten, auch die Wandersachen, sowie die Streckenführungen sämtlicher mittelschweren Traumschleifen, die ich noch nicht gewandert bin, eingepackt.

Ich gebe zu, es war jetzt kein Weg dabei, der mich spontan unbedingt gereizt hätte, aber manchmal entdeckt man ja auch dort schönes, wo man es nicht unbedingt erwartet hätte. Und im Saarland gibt es bekanntlich nur schönes zu entdecken… 😉

Ich weiß nicht obs am Wochentag (Donnerstag morgen) oder an der Temperatur lag (knapp über 30°), jedenfalls hatte ich den (kleinen) Wanderparkplatz ganz für mich alleine, als ich um 10.45h in Schmelz ankam. Der Schattenplatz war also mir, wie eigentlich auch der ganze Weg.

Am Parkplatz steht wie üblich eine Streckentafel, an der auch ein Kästchen angebracht ist, wo man sich sowohl mit dem informativen Flyer des Erzgräberwegs, als auchmit dem sicher nicht minder informativen Flyer des „Raubritterpfades“ eindecken kann. Weitere Wanderwege der Gemeinde Schmelz sind hier zu finden: Schmelz.

Vom Parkplatz aus geht es zuerst mal durch ein Wohngebiet mit anschließenden Garten- und/oder Wochenendhäuschen, bevor man den Wald erreicht. Kurz vor dem Naturdenkmal „Dicke Eiche“ weist eine Tafel darauf hin, dass man sich im Bereich alter Erzgruben befindet. Die sind mMn aber nur zu erkennen, wenn mans weiß, ansonsten ist da alles einfach nur grün und hügleig.

Anders die bereits genannte dicke Eiche, die bereits seit etwa 1650 ihren Platz inne hat:

Dicke Eiche

Dicke Eiche

Biegt man an dem Baum nach links ab, erreicht man nur ein paar Meter später einen „Schau-Kohlenmeiler“, der anhand eines Schildes erklärt, wie das mit der Köhlerei funktioniert:

Schau-Kohlenmeiler

Schau-Kohlenmeiler

Im Anschluss geht es erst mal weiter durch den Wald, bis man zu einem Parkplatz und einer Treffpunkthütte der Nordic Walker gelangt. Eine kleine Mariengedenkstätte steht für ein Foto bereit:

Maria hat geholfen...

Maria hat geholfen…

Weiter gehts in den Wald und an einem kleinen Weiher vorbei:

2015-07-16 11.37.19

Der Weg, der an diesem Weiher vorbei führt ist für einige hundert Meter als „Finnenbahn“ angelegt. Den Sinn habe ich nicht ganz verstanden, wäre der Waldweg aufgrund der über etliche Jahre abgefallenen Blätter und Nadeln doch ohnehin recht weich. Als Laufstrecke fände ich diesen Teil auch komisch, Biker sollen ihn umfahren… aber, gut, Nordic Walking muss man auch nicht verstehen… 😉 Ich jedenfalls fand diese Meter unbequem, da viel zu weich, zu gehen.

Im Laufe des folgenden Waldabschnittes wurde auch an die Romantiker unter den Wanderen gedacht:

<3

🙂

Die Aussicht von dieser Bank ist jedoch unromatischer als gedacht:

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Besser geht man noch ein paar Meter weiter und hat dann diesen schönen Blick auf Limbach (bei Lebach) ins Bohnental:

2015-07-16 11.57.39

… und „endlich“ sind auch Windräder im Hintergrund zu sehen…

Ein geschichtlich wichtiger Punkt auf dem folgenden Wegabschnitt ist die „Birg“, eine uralte, vorrömische Wehranlage. Die mMn aber auch erst richtig zu deuten ist – ähnlich wie bei den Erzgruben – wenn man weiß, nach was man gucken soll. Denn anders als z.B. die Burgen an Rhein und Mosel springt sie einen nicht an…

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Weiter geht es zum „Hoxfels“, von dem aus man auch wieder eine wunderbare Aussicht genießen kann:

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Hat man genug von grüner Aussicht, kann man schon bald darauf eine etwas andere Aussciht genießen, nämlich die in/auf einen Steinbruch:

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Ein extra dafür aufgebautes Aussichtstürmchen machts möglich:

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Und wenn man dann am letzten Teil des Weges noch zur Ruhe kommen will, kann man das in einer Kapelle:

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Und der letzte Ausblick für heute bietet sich von neben der Kapelle auf die ehem. Bettinger Eisenschmelze:

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Ein steiler Pfad mit einem Kreuzweg führt hinunter nach Schmelz und zum Ausgangspunkt zurück:

Fazit: unterwegs hielt ich den Weg für wenig spektakulär, einzig die abwechslungsreichen Wege und Ausblicke hielt ich für erwähnenswert, jetzt wo ich den Bericht schreibe merke ich, das der Weg doch einiges zu bieten hat. Die 12km und (bei mir) 3:15h waren also nicht verschenkt. Ich sags ja, das Saarland, immer was schönes zu sehen… 🙂

Weitere Streckeninfos: outdooractive.de und wanderinstitut.de.



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2 Kommentare »

  1. Uwe Kiefer
    Uwe Kiefer — 20. Juli 2015 @ 11:43

    Als Exilsaarländerin hast Du den „Krönenden Abschluss“ der Wanderung vergessen, die Einkehr ins Schmelzer Brauhaus, Lyoner-Pfanne und ein Erzbräu:-)))
    Habe diese Traumschleife auch ins Auge gefasst, mal sehen wann es soweit ist, auf jeden Fall trägt Dein Bericht dazu bei, dass dies in kürze sein wird.

    Gruß aus dem Hochwald RP

    Uwe

  2. M.D.
    M.D. — 20. Juli 2015 @ 19:18

    Sagen wir mal so, als Vegetarierin hätte ich zumindest bei der Lyoner-Pfanne passen müssen. 😉

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