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Uwe Kiefer von: am: 10.07.2015
Uwe Kiefer Autor(in):    |   10. Jul 2015   |    Kategorie: Hunsrück, Mosel-Saar, Naturerlebnis, Saar-Hunsrück-Steig, Saarland, Traumschleife,

Wunderschönes Saarwanderland

Einstieg Cloef-Pfad

Einstieg Cloef-Pfad

Der saarländische Kurort Orscholz, bietet eine Anzahl von Wanderwegen, einer davon ist der Cloef-Pfad, eine Traumschleife des Saar-Hunsrücksteigs. Bei angenehmen Tages-Temperaturen habe wir den Rundwanderweg in Angriff genommen. Start und Ziel liegen direkt am Cloef-Atrium wo sich auch die Parkmöglichkeiten befinden. Nach kurzer Suche wurde der Einstieg gefunden und es ging direkt auf einem Naturpfad, der sich schlängelnd seinen Weg durch einen kleinen Wald bahnt, dem Steinbachtal zu. Zuvor wandern wir am Ortsrand von Orscholz entlang und erreichen nach kurzer Wegstrecke den Dorfbrunnen.

Dorfbrunnen von Orscholz

Dorfbrunnen von Orscholz

Weiter des Weges zwischen Buschwerk und freier Flur, geht es unterhalb des Orkelsfelsen Richtung Wald zu, den wir nach 1km wandern erreichen.

unterhalb des Orkelsfelsen

unterhalb des Orkelsfelsen

Nun geht es auf naturbelassenem Pfad durch einen Mischwald, bergab. Nach gut 2,5km Wanderstrecke erreichen wir den Teufelsstein und wir werden mit dem ersten Blick auf das Saartal belohnt.

Blick vom Teufelsstein in Saartal

Blick vom Teufelsstein ins Saartal

Weiter wandern wir auf einem etwas breiteren Waldweg bergab, dem gut ausgeschildertem Weg folgend, ins Steinbachtal.

Weg zum Steinbachtal mit einer Quelle am Wegrand

Weg zum Steinbachtal mit einer Quelle am Wegrand

Nur noch ein steiler Abstieg über eine Treppe und wir erreichten das Naturschutzgebiet Steinbachtal.

Treppenabstieg ins Steinbachtal

Treppenabstieg ins Steinbachtal

Die Vegetation wird schlagartig immer urwüchsiger und wir folgen dem Bachlauf des Büschdorfer Steinbach, den wir immer wieder über Holzstege überqueren müssen, bis wir die Ufer der Saar erreichen, wo der Bach einmündet.

Holzsteg im Steinbachtal

Holzsteg im Steinbachtal

Am Ufer der Saar legten wir eine Rast ein und bereiteten uns moralisch auf den schwierigsten Teil der Wanderung vor. Nach knapp 1km, der Saar entlang, beginnt der Aufstieg zur Cloef.

Rast an dem Ufer der Saar

Rast an dem Ufer der Saar

Ein Hinweisschild warnt uns vor der gefährlichen Wegstrecke und das seine Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt. Da wir mit bestem Schuhwerk und Kleidung ausgerüstet sind, schrecken wir vor dem Warnschild nicht zurück und nehmen den Aufstieg in Angriff.

Aufstieg zur Cloef

Aufstieg zur Cloef

Immer weiter, im mäßigem Schritt, dem Pfad folgend, geht es stets bergauf dem Steilhang entlang.

Steilhang mit Quarzit-Geröllfeld

Steilhang mit Quarzit-Geröllfeld

Serpentinenartig windet sich der Pfad an Felsformationen entlang.

Felsformationen am Steilhang

Felsformationen am Steilhang

Immer wieder gibt die Vegetation einen Blick ins Saartal frei, was zu einer Verschnaufpause einlädt.

Blick vom Aufstieg ins Saartal

Blick vom Aufstieg ins Saartal

Die Schweißperlen mehren sich, dem zu Trotz geht es immer weiter bergauf dem Highlight unserer Wanderung zu, die Cleof. Nach weiteren Serpentinen geht das Buschwerk in einen Laubwald über und unverhofft gibt dieser die Cloef frei und wir können nach der Anstrengung unser wohlverdienten Lohn genießen, der Blick auf die Saarschleife.

Blick von der Cloef auf die Saarschleife

Blick von der Cloef auf die Saarschleife

Diesen Blick genießen wir längere Zeit bis es weiter dem Ziel zu geht, dabei durchwandern wir lichten Wald und streifen die kleine Cloef, die auf die linke Saarschleife blicken lässt. Nach gut 1km haben wir unser Ziel erreicht das Cloef-Atrium.

Cloef-Atrium, Start und Ziel der Wanderung

Cloef-Atrium, Start und Ziel der Wanderung

Der mit rund 9km lange Rundwanderweg wird seinem Premiumstatus des Deutschen Wanderinstitut mit 92 Erlebnispunkte auf jeden Fall gerecht. Festes Schuhwerk, eine normale Kondition und Trittsicherheit im Steilhang sind erforderlich. Wegen starken Ansturms von Wandersleuten am Wochenende, rate ich dazu die Wanderung  während der Woche durchzuführen, gute 3 Stunden sollte man einplanen, damit am Steilhang genug Pausen eingelegt werden können.

Wünsche allen Wanderfreunde viel Spaß, den wird Ihr haben, beim Erwandern des Cloef-Pfad.

Es grüßt Euch

Euer Uwe

Weitere Informationen zum Wandern auf dem Saar-Hunsrück-Steig und den Traumschleifen Saar-Hunsrück findet man auf der Seite von Gastlandschaften Rheinland-Pfalz.

 





2 Kommentare »

  1. M.D.
    M.D. — 14. Juli 2015 @ 13:08

    Endlich mal (wieder) ein Wanderbericht aus dem schönsten Bundesland der Welt! 😉

    Ich bin den Weg auch schon gelaufen, wie ich aber grad festgestellt habe, war das wohl bevor ich angefangen habe, hier mitzubloggen, gibt nämlich keinen Bericht von mir.
    Der Weg wird mir insofern in bleibender Erinnerung bleiben, als dass zu dem Zeitpunkt, als ich da war, eine Spinnen- (und Reptilien?)ausstellung im Atrium war und dort riesige Plakate mit so nem sch… Vieh drauf hingen! Der Gipfel der Mutprobe – ich hasse dieses Viehzeug – war dann, als ich direkt hinter dem Atrium an diesen Glasscheiben vorbei musste. War zwar – zum Glück! – nix zu sehen, aber alleine der Gedanke daran, was sich da grad in der Halle tummelt, hat mir gereicht. 😉

  2. K.L. — 21. Juli 2015 @ 17:29

    Deinen Bildern nach zu Folge muss sich das Saarland wirklich ideal zum Wandern eignen. Wir fahren jährlich ins Wanderland Schweiz, aber vielleicht warden wir uns nächstes Jahr einen Abstecher ins Saarwanderland erlauben!

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