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Chris von: am: 4.07.2015
Chris Autor(in):    |   4. Jul 2015   |    Kategorie: Rheinland-Pfalz,

Ferkelsteine auf dem Höllenberg

Die Spirkelbacher Höllenberg-Tour – das klingt feurig und nach Anstrengung. Aber so schlimm ist es dann doch nicht. Es handelt sich bei der Runde um einen Premiumwanderweg: Er muss verschiedene Kriterien erfüllen, wie z. B. natürliche Wegbeschaffenheit, eine gute Markierungsqualität und schönes Landschaftsbild aufweisen. Dann bekommt er ein Wandersiegel vom Deutschen Wanderinstitut, das bescheinigt: Das ist eine toller und lohnenswerter Runde.

Nachdem die Wahl auf diese Halbtagestour gefallen ist – die Wanderung ist knapp 9 km lang – ging es an einem Mittwoch nach Spirkelbach im südlichen Pfälzerwald. Am dortigen Wanderparkplatz am Ortsausgang Richtung Schwanheim befindet sich zur Einstimmung eine schöne Reliefkarte der näheren Umgebung.

Höllenberg

Reliefkarte des Höllenbergs

Ferkelsteine

Der Wanderweg beginnt gleich neben dem Parkplatz, es geht der Markierung mit dem weißen Teufel auf dem roten Grund gleich bergauf. Doch das hält nicht lange so, bei der ersten Abzweigung führt das Wegzeichen auf einen Forstweg, der nun langsam wieder abwärts führt. Aha, man kann sich also erst einmal warm laufen, bevor es zur Sache geht. Bald führt der Weg wieder am Ortsrand von Spirkelbach entlang und passiert zwei Sportplätze. Nun geht es aber auch wirklich in den Wald hinein und bald darauf auf hinauf zum Kleinen Ferkelstein. Ja, der heisst wirklich so – warum, konnte ich aber nicht herausfinden.

Kleiner Ferkelstein

Kleiner Ferkelstein

Zehn Minuten später erreichte ich den Großen Ferkelstein. Der Aussichtspunkt auf dem Felsen war etwas zugewachsen, man konnte jedoch auf die Berge der Umgebung schauen und im Süden war auch Wernersberg zu sehen. Vor dem Felsen auf der rechten Seite führt jedoch ein schmaler Pfad hinunter zu dem Felsen. Und wenn man dann so dasteht und die Buntsandsteinwand hinauf schaut, kommt man sich ziemlich klein vor.

Großer Ferkelstein

Großer Ferkelstein

Es ist ein schöner Ort, der zum Verweilen einlädt und so machte ich meine erste größere Rast.

Auf dem Gipfel

Gestärkt machte ich mich dann dran, den Höllenberg zu erklimmen: Die Höllenberg-Tour führt auf dem Bergrücken bergan auf den 455 Meter hohen Klingel-Kopf, dem höchsten Punkt der Wanderung. Hier befinden sich einige weitere Sandsteinfelsen – die allerdings nicht so spektakulär sind wie die bereits besuchten Ferkelsteine.

Klingel-Kopf

Am Klingel-Kopf auf dem Höllenberg

Von nun an wanderte ich bergab, bevor es wieder hinauf geht – wäre auch zu schön gewesen. Unterwegs kam ich zu einem Gleitschirmstartplatz, an dem ich eine kleine Pause einlegte und die Aussicht auf Hauenstein genoss.

Blick auf Hauenstein

Aussicht vom Gleitschirmstartplatz auf Hauenstein

Einige Minuten später gelangte ich auf einer Anhöhe zu einer Schutzhütte des PWV aus Lug, die sich auf 446 Meter Höhe befindet. Das war aber nun auch die letzte Steigung gewesen – von nun an geht es abwärts, ziemlich kräftig sogar.

Luger Friedrich

Das nächste Ziel war der Luger Friedrich, auch Friedrichsfelsen genannt, eine 59 Meter hohe Felsnase. Von der Aussichtsplattform schweift der Blick über das Lugbachtal. Dieser Felsen wird auch gerne von Kletterern besucht.

Luger Friedrich

Luger Friedrich

Höllenfelsen

Nach etwa fünf Minuten konnte ich eine weitere Felsformation besuchen, den Höllenfelsen. Hier lud mich eine sonnige Bank zur letzten Rast ein, mit Blick über das Tal und die Felsen.

Höllenfelsen

Rastplatz am Höllenfelsen

Das Wegzeichen führte mich dann weiter hinab ins Tal und nach dem Überqueren der Straße durfte ich noch ein „Tor“ durchschreiten.

Tor am Ende der Wanderung

Tor am Ende der Wanderung

Nach insgesamt vier Stunden erreichte ich wieder den Parkplatz, wo diese schöne Wanderung endete.

______________________: Anmerkung:_____________________________

Hier findet man sämtliche Toureninfos zur Höllenbergtour zum nachlesen und herunterladen.

Für Smartphonenutzer: Kostenlose Touren-App Rheinland-Pfalz runter laden und die Tour dort aufrufen.

Weitere Prädikatswege im Wandermenü Pfalz findet man auf der Seite von Rheinland-Pfalz Tourismus oder der Pfalz Touristik.

 





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