Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2016 (15)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Uwe Kiefer von: am: 2.07.2015
Uwe Kiefer Autor(in):    |   2. Jul 2015   |    Kategorie: Nahe, Rheinland-Pfalz, Saar-Hunsrück-Steig, Traumschleife,

Auf den Spuren von Räuberhauptmann Schinderhannes

In dem beschaulichen Örtchen Herrstein (Hunsrück), wo einst der legendäre Räuberhauptmann Schinderhannes sein Unwesen trieb, beginnt der ca. 9km lange Rundwanderweg „Mittelalterpfad“, eine Traumschleife des Saar-Hunsrücksteigs. Einen Parkplatz findet man direkt an der Hauptstraße, wo auch gegenüber sich der Einstieg zur Traumschleife befindet.

Einstieg zur Traumschleife "Mittelalterpfad"

Einstieg zur Traumschleife „Mittelalterpfad“

Nach einem kurzen Treppenaufstieg, geht es rechts dem Hinweisschild folgend in eine schmale Gasse, die an einer Mauer entlang führt, bis diese links abbiegend in den Uhrturmplatz mündet. Auf diesem Platz befindet sich ein Brunnen mit einem spaßigen Motiv und seiner Geschichte, der Hankelbrunnen.

Hankelbrunnen am Uhrturmplatz

Hankelbrunnen am Uhrturmplatz

Weiter des Weges geht es dem Uhrturm zu, der das Wahrzeichen von Herrstein ist und in vergangener Zeit als Stadttor diente. Dem gut ausgeschildertem Weg folgend, erreichen wir den Ortskern mit dem Rathausplatz und dem Schinderhannesturm. Linkshaltend passieren wir den Platz mit dem Marktbrunnen und steigen weiter eine Treppe hinauf zur Burganlage, die wir durchqueren und in einen Wald einbiegen. Nun geht es über einen Naturpfad bergauf, bis sich nach 2km freies Feld auf tut und wir zur Belohnung den ersten Fernblick über den Hunsrück genießen können.

Fernsicht in den Hunsrück

Fernsicht in den Hunsrück

Nun führt der Weg zwischen Wiesen und Felder, einen kleinen Abhang hinunter, zum Rand eines kleines Wäldchen, dort mündet er in einen Naturpfad, der parallel zu einem Feldwirtschaftsweg verläuft. Nach ca. 3km überqueren wir die K29 und biegen in das Hosenbachtal ein und folgen dem Bachlauf bis uns ein Hinweisschild den Hosenberg hinaufschickt. Auf halben Weg erreichen wir ein Naturdenkmal, die Rabenkanzel, die uns zum Verweilen einlädt. Nach einer Zeit der Erholung und Muse geht es weiter bergauf, den geschlängelten Pfad folgend bis zum Waldrand und diesem entlang, an der Ortschaft Breitenthal vorbei. Weiter geht es bergauf, jetzt aber durch offene Wiesen und Felder dem höchstgelegenen Punkt der Wanderung mit 456m zu. Hier legten wir ein kleine Rast ein, um meiner fotografischen Muse zu frönen, zum Leidwesen meiner Frau. 👿

Blumenpracht  auf der Traumschleife

Blumenpracht auf der Traumschleife

Weiter geht es über Feldwege, bis bei Kilometer 7 wir den Herrsteiner Ausschichtsturm erreichen, den zu ersteigen ein Muss ist und dem Wanderer eine grandiose Aussicht auf die umliegende Landschaft bietet. Die letzten 3km geht es in Schlangenlinie durch urwüchsige Vegetation hinab zum Fischbach, dem folgend erreichen wir den Startpunkt in Herrstein wieder. Unterwegs gibt es noch so manche Aussicht auf Herrstein zu genießen.

Fazit der Wanderung: Die Traumschleife ist ein wunderschöner Wanderweg der für die Familie mit etwas größeren Kinder ein Muss ist. Eine abwechslungsreiche Landschaft mit Fernblick und Wald wechseln sich stets ab und es gibt viel zu entdecken. Interessant sind auch die Informationstafeln, die den ganzen Weg begleiten. Für Wanderer mit normaler Kondition dürfte die Bewältigung keine große Herausforderung sein. Nach der Wanderung lädt der Ort Herrstein noch zur ausgiebigen Erkundungen und natürlich zu seiner deftigen Hunsrücker Küche ein. Empfehlung von mir, probiert mal die „Gefillde Klees“ von da Oma.

Auf geht´s und ein Horrido 😀

wünscht Euch

Euer Uwe

Tourenbeschreibung, GPX-Track, PDF zur Tour findet man hier: Mittelalterpfad Toureninfos





Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

CAPTCHA-Bild
*