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Uwe von: am: 22.02.2015
Uwe Autor(in):    |   22. Feb 2015   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Lahntal, Lahnwanderweg, Regionen, Rheinland-Pfalz,

Wanderung im Lahntal – Villmar–Runkel-Villmar

(Wanderweg V1) Start und Ziel ist der Bahnhof von Villmar. Die Anreise kann per Lahntalbahn oder mit dem Auto erfolgen, Parkmöglichkeiten sind direkt am Bahnhof. Wir gehen auf der einen Lahnseite in Richtung Runkel und werden auf der anderen Lahnseite über etliche Höhenmeter zurück wandern.

Insgesamt sind es 11 km, die hier zurück gelegt werden.Wir gehen ein Stück auf dem Lahnradweg in Richtung Runkel, biegen aber schon nach wenigen Hundert Metern rechts ab, hier kommen wir an einer echten Rarität vorbei. Eine Bahnschranke, bei der man klingeln muss, wenn sie geöffnet werden soll.

Nur wer klingelt erhält Durchlass

Nur wer klingelt erhält Durchlass

Wir folgen dem Weg immer weiter nach oben und kommen am Waldrand an mächtigen alten Eichen vorbei. Oben auf dem Höhenzug, geht der Weg teilweise über Wiesen und Felder. Der Weg geht hier kurz zurück in den Wald, wir kommen zu einem kleinen Aussichtspunkt, von hier hat man einen schönen Blick auf die Lahn und auf das König Konrad Denkmal, das hoch über dem Lahntal auf einem Felsvorsprung thront. Doch dazu später.

Über den Höhenweg geht es immer weiter in Richtung Runkel. Der schmale Weg läuft entlang ehemaliger Weinberge, die es hier vor langer Zeit mal gab. Die Natursteinmauern dort wurden in den letzten Jahren liebevoll wieder aufgebaut. Immer wieder hat man von dort oben einen schönen Blick hinunter ins Lahntal. Kurze Zeit später kommen wir zum „Tempelchen“, einem tollen Aussichtspunkt mit einem Pavillon zum Verweilen.

Kurze Zeit später laufen wir über Straßen bergab nach Runkel. Hier lohnt sich nicht nur der Blick in die Altstadt, sondern auch der Aufstieg zur Burg Runkel. Der Blick vom großen Turm hinunter ins Lahntal ist atemberaubend.

Blick vom Burgturm in Runkel

Blick vom Burgturm in Runkel

Nach einer kurzen Stärkung, hierfür empfehlen wir das Eiscafé am Lahnufer, geht es über die Wiesen am Lahnufer weiter. Nach einer kurzen Strecke entlang der Bundesstraße überqueren wir diese, und ab hier läuft der Weg in Serpentinen steil den Berg hinauf., oben angekommen, geht es dann genauso steil wieder ins Tal hinunter. Hier sei Vorsicht geboten, denn bei Nässe besteht hier große Rutschgefahr. Die Wanderung geht unten dann durch ein ruhiges Seitental der Lahn weiter.

An der Seite des Unteren Ansbaches, läuft es sich herrlich ruhig. Am Ende des Tals überquert man den Bach und läuft auf der gegenüberliegenden Seite zurück. Nachdem es dann wieder den Berg hinauf geht ,kommt man oben am Waldrand hinaus und läuft auf einem schmalen Pfad immer an Feldern entlang. Der Weg trifft irgendwann auf eine Straße, wir gehen links und laufen auf das König Konrad Denkmal, was wir auf dem Hinweg schon von der anderen Lahnseite sahen, zu.

Hier oben lohnt eine kleine Rast. Das Denkmal wurde 1894 auf dem Felsen Bodenstein errichtet und ist dem ersten König Deutschlands gewidmet.

 

König Konrad Denkmal

König Konrad Denkmal

 

Der Wanderweg geht nun auf ganz schmalen Wegen, aber wunderschön wieder auf dem Höhenzug weiter. Nach kurzer Zeit kommt man dann zurück nach Runkel. Bevor die Wanderung endet, überqueren wir die aus Lahnmarmor erstellte Lahnbrücke aus dem Jahr 1895. Eine Statue von Nepomuk wacht über die Brücke und die Stadt.

Hinter der Brücke liegt der Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Bahnhof von Villmar.

Wer noch Zeit und Lust hat, der sollte sich noch die alten Marmorsteinbrüche, keine 200m weiter im Wald, ansehen. Der Unica Steinbruch ist heute ein Marmormuseum und Naturdenkmal in einem. Es ist der einzige Marmorsteinbruch, der zugänglich ist und zudem mehr als sehenswert. Eine 6 Meter hohe und 15 Meter lange glatt geschnittene Marmorwand zeigt eindrucksvoll einen Querschnitt durch den Marmor.

Interesse geweckt, na dann mal die Wanderschuhe an und los geht’s!

Unica Marmorsteinbruch

Unica Marmorsteinbruch





1 Kommentar »

  1. Dinah — 23. Februar 2015 @ 10:43

    Ein sehr schöner Bericht über eure Wanderung. Besonders gefallen hat mir die Pause im Eiscafé. :-) Da bekommt man wirklich Lust, sich selbst auch wieder auf den Weg zu machen und die Natur zu erkunden. Leider hat es heute bei uns in Olang frisch geschneit, nicht schön, sondern nass und matschig. Ich freue mich wirklich auf die ersten Sonnentage.

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