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Karin von: am: 9.11.2014
Karin Autor(in):    |   9. Nov 2014   |    Kategorie: Fernwanderwege, Hessen, Naturerlebnis,

Urwaldsteig Edersee – ein Herbstvergnügen!

68 km – das ist irgendwie schon eine echt passende Länge für einen Kurzurlaub in den Herbstferien. Man kann den Urwaldsteig Edersee je nach dem in 3-5 Tage erwandern. Mit unseren „Girls“ haben wir uns das ganze in drei ganze und zwei halbe Tagestouren aufgeteilt und das war gut so. Wir sind im Uhrzeigersinn unterwegs gewesen und ich fasse die Tour einfach mal in einigen Bildern zusammen.

Der Edersee im Herbst - echt schön!

Der Edersee im Herbst – echt schön!

Auf geht´s! Wir starten die Runde in Waldeck. Mit der urigen Mini-Kabinen-Bahn geht es hoch und wir genießen die Blicke von dort oben auf Schloss Waldeck und den Edersee.

Waldecker Seilbahn

Waldecker Seilbahn

 

Schloss Waldeck

Schloss Waldeck

 

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Sehenswert! Die Aussicht auf den Edersee von hier oben

 

Wir wandern durch wunderschöne, bunte Wälder. Die Waldpfade sind attraktiv, die Aussichten ebenso. Der Weg läuft auf weiten Teilen parallel mit dem Kellerwaldsteig.

Markierungszeichen Urwaldsteig und Kellerwaldsteig

Markierungszeichen Urwaldsteig und Kellerwaldsteig

 

Toller Herbstwald am Edersee

Boahh!-Wald

 

Der Edersee ist ein künstlicher See- der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Herzlichen Glückwunsch!!! Er ist flächenmäßig der zweitgrößte Stausee Deutschlands. Dank einer Staumauer, die im Edertal steht, wird das Wasser aufgestaut und dient der Wasserregulierung der Weser. Hier findet im Sommer ganz viel Wassersport, Schiffsfahrten und Campingtourismus statt. Im Weltkrieg war die Mauer im Focus von Bombenangriffen. Und tatsächlich wurde die Mauer auch beschädigt und führte zur Überflutung des Tals. Darüber informiert das kleine „Stau-Mauer-Museum“ in Hemfurth.

Blick auf dei Staumauer am Edersee

Blick auf die Staumauer am Edersee

Auf der Mauer, auf der Lauer....

Auf der Mauer, auf der Lauer….

Die nachgebaute Rollbombe, die zur Zerstörung der Sperrmauer führte

Die nachgebaute Rollbombe, die zur Zerstörung der Sperrmauer führte

 

Am nächsten Tag ging es weiter nach Bringhausen. Hier ist man schon am Tor zum Nationalpark Kellerwald-Edersee.

 

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Neue Wegweiser im Nationalpark

 

Das Gegbiet gehört zu den größten geschlossenen Buchenwaldbeständen Europas! Ist ja wohl klar, dass man hier gaaaanz viel Natur erwartet. Und wir wurden auch nicht enttäuscht! Ich lasse einfach mal ein paar Eindrücke in Form von Bildern hier.

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Der Urwaldsteig führt direkt am Nationalparkzentrum in Kirchlotheim vorbei. Da haben wir einen Café getrunken und uns die Ausstellung angesehen. Da gibt es tolle Erlebnisstationen und sogar einen kurzen 4-D-Film, bei dem einem der Wind durch die Haare weht!

 

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Ab Herzhausen führt der Urwaldsteig wieder näher am See entlang und folgt seinem steilen Nordufer bis nach Waldeck zurück. Für diese Strecke haben wir uns 1,5 Tage Zeit gelassen. Sie enthält sehr viele Pfade, zum Teil im Steilhang und bietet zahlreiche Blicke auf den See. Hier gibt es auch tolle Bestände an Knorreichen und ich wurde sehr an unser Mittelrheintal erinnert, wenn man vom Rheinsteig aus auf den Rhein blickt. Schaut Euch einfach mal die Bilder an…. herrlich!

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Fazit:

Am Liebsten wären wir die Tour ja einmal rundherum mit Gepäck gewandert, von Ort zu Ort. Aber bei der Planung wollten wir auf Nummer sicher gehen, und ein wenig „Schlechtwetter-Alternativen“ vor Ort haben. In der letzten Oktoberwoche kann ja wettertechnisch einiges passieren…. Deshalb haben wir uns in Waldeck in einer Ferienwohnung vom Hotel Wiesensee einquartiert und sind dank Shuttlerservice des  Hotels auch so ganz gut zurecht gekommen. Gebucht haben wir das ganze über Kleins Wanderreisen. Da das Wetter besser als erwartet war, haben wir alle Touren planmäßig machen können und von den Schlechtwetter-Alternativen“ nichts in Anspruch genommen . Aber das weiß man ja nie vorher.

Alles in allem war es eine zwar waldreiche, aber niemals langweilige Tour mit vielen schönen Pfaden und tollen Wäldern, nebst Seeblicken, deutsche Geschichte und Nationalpark-Feeling. Hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Das ganze war kein Abenteuer, kein Wanderweg der Superlative, aber eine gleichbleibend hohe Abwechslung an Waldbildern und Seemotiven bei fast 100%-em Anteil an Naturwegen.

Eine tolle Auszeit für uns alle!

 

 

 





1 Kommentar »

  1. Hans-Jürgen — 26. November 2014 @ 15:18

    Sehr schöner Bericht über meine Heimatzone und tolle Bilder!

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