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Karin von: am: 11.06.2014
Karin Autor(in):    |   11. Jun 2014   |    Kategorie: Bundesland, Events, Fachsimpeln, Pfälzer Prädikatswege, Rheinland-Pfalz,

Grenzerfahrung

Jaaaa- ich weiß. Jetzt sind die Erwartungen seeeehr groß. Aber wartet es ab…. es hat was mit diesem Bild zu tun…

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Meine Himmelfahrtstage führten mich diesmal nämlich in den Pfälzerwald. Genauer gesagt: In das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Also an der deutsch-französischen Grenze. Ha – nun wißt Ihr schon, was es mit der Grenzerfahrung auf sich hat 😉 Aber dazu später mehr. Neben Wanderungen verbrachten wir auch einen Tag mit Besichtigungen.

Zunächst besuchten wir das Biosphärenhaus in Fischbach. Ein auffälliges Haus im Gemeindebesitz. Finanziert nur durch Eintrittsgelder und Verkauf. Innen drin gibt es eine kind- und familiengerechte interaktive Ausstellung, die unter anderem das Ökosystem Wald erklärt.

Das Biosphärenhaus in Fischbach

Das Biosphärenhaus in Fischbach

Und natürlich – wie kann es anders sein-  gibt es dort auch ein Café – allerdings schön weit oben auf Wipfelhöhe.

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Dieses Café erreicht man am besten zu Fuß über ein spannendes Glastreppenhaus. (Ausfzug für Fußlahme gibt es auch, aber nicht so spannend!)

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Damit wäre das wichtigste schon mal geklärt 😉

Für jeden, der nicht weiß, was ein Biosphärenreservat ist, kopiere ich hier mal die Definition aus Wikipedia ein: „Ein Biosphärenreservat ist eine von der UNESCO initiierte Modellregion, in der nachhaltige Entwicklung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht exemplarisch verwirklicht werden soll.“ Noch besser erklärt ist es allerdings in dieser kurzen Simpleshow. Und um dieses Thema dreht sich auch alles in und um das Biosphärenhaus. Hat man die Ausstellung besucht, wartet der Baumwipfelpfad schon mit weiteren spannenden Erkenntnissen am Geländer.

Der Elwetritsch

Der Elwetritsch

 

Aber nicht nur das Pfälzer Fabelwesen der Elwetritsche  (Bestia palatinensis) ist dort zu finden, sondern auch Interessantes zum Ökosystem Wald und besonderen Tierarten. Wieso kriegt zum Beispiel der Specht keine Kopfschmerzen? Und warum sieht die Eule mit den Ohren?

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Wem das zu langweilig ist, der kann entlang des Brückenweges eine Extraportion Nervenkitzel haben: Diverse knifflige, aber ungefährliche Passagen lassen den Adrenalinausstoß steigen.

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Zwischendurch hat man die Möglichkeit, auf einen 40 m (!!!) hohen, im Wind wankenden Turm zu steigen und von dort eine sagenhafte Aussicht zu genießen. Aber das Runtergehen ist bekanntlich schwieriger als das Raufgehen…

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Als krönender Abschluß wartet dann die Riesenrutsche auf die Besucher. Aus 25 Metern Höhe darf man sich in sein „Unglück“ stürzen. Von unten sieht das so aus.

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„Und da soll ich runter?“ – da war sie wieder – die Grenzerfahrung.

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Hinein in den Rutschsack und —– los! Die Überwindung wird mit einer Riesengaudi belohnt.  Da das Rutscherlebnis aber so kurz war, darf man die Rutsche einfach mehrfach benutzen…  also Säcke packen und wieder rauflaufen.

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Am Schluß unseres Besuches erleben wir noch die Vorführung des Falkners, der mit dem Falken noch in 100 Metern Höhe kommunizieren kann. Immer wieder ruft der Falkner und irgendwann kommt der Falke im Sturzflug angesaust – beeindruckend!

Falkner bei der Arbeit

Falkner bei der Arbeit

Besonders der Adler hatte echt Showtalent und Starappeal!

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Teil zwei unserer Exkursion führte uns zur Burgruine Fleckenstein bei Limbach – oder auch Chateau der Fleckenstein, denn geradeso liegt diese in Frankreich. Ok nicht ganz – im Elsass!

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Der große Ruinenkomplex mit seiner 900jährigen Geschichte hat den anstehendem Sandstein als Fundament genutzt und weckt sofort unsere Begeisterung.

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Wir nahmen an einer Führung teil und später erkundeten wir das Gelände auf eigene Faust. Wenn man bedenkt, was damals die Burgherren von ihren Burgbauern abverlangten- Wahnsinn!

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Auch hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf das umliegende Waldgebirge des Pfälzerwaldes und der Nordvogesen. „Eine sehr schöne Grenzerfahrung“!

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3 Kommentare »

  1. Gabi — 12. Juni 2014 @ 06:47

    Die Tour lädt ein zum nachmachen. Hört sich nach viel Spaß für einen Familienausflug an.

  2. Karin — 12. Juni 2014 @ 07:28

    Hallo Gabi,
    ja, das ist für Groß und Klein interessant – ein schöner Familientag!
    Gruß Karin

  3. Michael — 1. August 2014 @ 08:20

    Hallo Karin,

    klingt wirklich toll – wenn ich (hoffentlich bald) in diesem Eck bin, dann werde ich das mit meinen Jungs nachmachen 😉

    Wünsche Dir ein wunderschönes WE.

    Alles Liebe
    Michael

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