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Verena von: am: 17.04.2014
Verena Autor(in):    |   17. Apr 2014   |    Kategorie: Hunsrück, Nahe, Rheinland-Pfalz, Traumschleife,

.. und das Schild sagt die Wahrheit!

Der Köhlerpfad ist zwar sehr schlecht für Autos, jedoch umso schöner für Fußgänger.

An einem schönen Frühlingssamstag geht es zur Traumschleife „Am Köhlerpfad am Steinbach“ nach Langweiler in den Hunsrück. Auf dem Parkplatz angekommen, kann man erst einmal das schöne Hotel Kloster Marienhöh betrachten (eine absolute Augenweide und für einen kurzen Gang zum Erleichtern auch nicht schlecht).

Nachdem sich unsere Gruppe (wieder mit unseren vierbeinigen Begleitern Shira und Whisky) zusammengefunden hat, ging es durch das Eingangsportal mit guter alter Landluft über Felder und Wiesen zum Steinbach.

Die Strecke schlängelt sich am Bach entlang durch ein kleines Waldstück

Brücke

hoch auf eine Aussichtsfläche mit einem schönen Weitblick über die Hunsrückhöhen, Langweiler und Senweiler (in der Ferne kann man auch den Turm der Wildenburg in Kempfeld erkennen).

Blick aufTurm Wildenburg

Was mir bei dieser Traumschleife besonders gut gefallen hat, war die zusätzliche Beschilderung mit Informationen und Kartenausschnitten des Weges.
Man konnte sich auch ohne Flyer und Kartenmaterial gut zurecht finden und war gleichzeitig auch über die Region bestens informiert worden (ist aber auch bei den Traumschleifen völlig normal ;-).

Tafel Köhlerpfad

Schilder Köhlerpfad

Die kleinen Waldabschnitte hatten etwas Märchenhaftes.
So fühlte man sich in einem kleinen dichten Tannenwald auf Moospfaden wie bei Hänsel und Gretel (da war es auch nicht verwunderlich als ich anfing zu singen: „Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald…“ 😉 )

Hänsel und Gretel

Oder entlang „des reißenden Flusses“ und Felsenhänge im dunklen Wald als Ritter auf dem Weg zu seiner holden Maid 😀

dunkler Wald

Felsenhang

Nach ca. einer 90-minütigen Märchenstunde sind wir dann an der Steinbachtalsperre angekommen.

Talsperre

Um den wunderschönen Ausblick  genießen zu können,
haben wir an dieser Stelle unseren Füßen ein wenig Pause gegönnt und uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Füße

Auf dem Rückweg Richtung Landweiler war die Strecke auch sehr abwechslungsreich. Von weiten Felder über Kuhweiden und einem kleinen Sumpfsteg bis hin zu steilen Treppenaufgängen war alles dabei.
Am Navi-Schild sind wir erst kurz vor Tourende vorbei gelaufen. Es ließ mich dann doch am Ende  etwas schmunzeln. Kleine steile Holztreppen sind nix für große Autos 🙂

Navi lügt

Für eine kleine Tagestour am Wochenende – abseits von allem – ist diese 13km-Runde zu empfehlen.
In Verbindung mit einem Entspannungs-Kurzurlaub könnte ich mir eine Übernachtung im Kloster Marienhöh mit einer After-Hiking-Massage sehr gut vorstellen.





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