Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2016 (13)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
M.D. von: am: 31.03.2014
M.D. Autor(in):    |   31. Mrz 2014   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Rheinland-Pfalz, Romantischer Rhein,

Hunsrückbahn-Wanderweg – Meine Saisoneröffnung 2014

Da die Außen-Temperaturen nun auch in meinem Bereich angekommen sind, war´s an der Zeit, endlich wieder los zu ziehen. Und so nutzte ich diesen schönen sonnigen letzten Märzsonntag, um eine kleine Wanderung vor der Haustür zu starten (mich hats ja letztes Jahr vom schönsten Bundesland der Welt in den Hunsrück verschlagen).

DSCI6926

Es gibt zwar hier glaube ich schon einen Bericht zum Hunsrückbahn-Wanderweg, aber ich kann nicht wandern, ohne anschließend einen Bericht zu schreiben, die Wanderung wäre nicht abgeschlossen… 😉

Und weil der Weg nur 8km hat und das Wetter so schön war und ich voll motiviert war und überhaupt, bin ich gleich schon von mir zu Hause aus zum Startpunkt am Buchholzer Bhf gewandert. Somit verlängerte sich der Weg um  ~ 2,3km (bzw. 2 x 2,3 – beim Rückweg musste ich ja auch vom Bhf wieder nach Hause). Allerdings zieht sich der Weg zum Bahnhof doch länger als ich das vorher eingeschätzt habe und so hätte ich im l´Artelier schon einen Frühschoppen-Stop einlegen können… (an dieser Stelle sei mal auf die leckeren Speisen in diesem Restaurant hingewiesen, insb. die Montags-Nudelkarte finde ich köstlich!).

Als Starpunkt für diesen Weg wird Bhz-Bahnhof angegeben, jedenfalls sollte man sich Richtung Hotel Tannenheim orientieren, denn fast genau vis-a-vis davor steht das Schild:

Auf den nächsten Metern endeckte ich, dass da außer dem Hotel, dem rosafarbenen Nachbargebäude noch 2 weitere Häuser stehen. Die hatte ich bisher noch nicht gesehen. Zwischen diesen Häusern hindurch geht es dann Richtung Gleise/Autobahn, welche über eine Brücke gequert wird:
DSCI6928

Auf der anderen Seite angekommen, geht es in den Wald hinein und man nähert sich dem Buchholzer Ruhewald. Anschließend überquert man „Drei Eichen“ die L209

DSCI6932

Nun geht es in den Wald hinein, stetig bergab, bis man an eine Schutzhütte namens „Liesenfeldhütte“ kommt. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf das Hubertus-Viadukt. Ich schoss (m)ein Foto, hielt mich aber nicht lange auf, weil zu viele Leute und Tische da rum standen. Keine Ahnung, ob da eine bestimmte Wanderung von statten ging, oder ob ein gewieftes Catering-Unternehmen die Stelle als gute Verkaufslage bei Wanderwetter entdeckt hat, mich zog es weiter. Doch ich kam gar nicht weit, da hörte ich einen Zug und flugs griff ich zur Kamera, um den fotogenen Zug auf Zelluloid, äh, SD-Karte zu bannen:

DSCI6939

Vom Ausblick auf das Hubertus-Viadukt ging es nun steil bergab in die Hubertusschlucht. Auf dem Abstieg hätte man allerdings ein wenig Frühjahrsputz betreiben und das Laub entfernen und den Matsch trocken legen können… wie sah das denn da (noch) aus? 😎
Unfallfrei unten angekommen, bot sich mir das gleiche Zugbild von unten – der Zug auf dem Rückweg:

ein wie ich finde schönes Bild...

ein wie ich finde schönes Bild…

Unten in der Schlucht angekommen, geht es prompt bergauf. Gelegenheit also, die Knie wieder in die andere Richtung zu drücken… Man erreicht bald darauf den nächsten Eisenbahntunnel-Aussichtspunkt mit Blick auf den „Rauherberg-Tunnel“. Aber entweder sah ich vor lauter Wald die Bäume nicht oder hatte nen Knick in der Optik, denn außer dem Hinweisschlid zum Tunnel sah ich nix, keinen Tunnel. *Schulter zuck*

Statt dessen begnügte ich mich mit dem nächsten Eisenbahn-Aussichtspunkt, die Strecke zum/vom Talbergtunnel:DSCI6953

Von hier aus geht es weiter zum Aussichtspunkt „Elfenlay“, apropos Elfenlay: der Hunsrückbahn-Wanderweg teilt sich auch stellenweise die Wegführung mit der Traumschleife Elfenlay:

DSCI6936

 

Von hier aus hat man schon bald eine schöne Sicht runter auf Boppard, wohin es aber nicht auf direktem Weg geht. Der Weg schlängelt sich den Hang hinab, so dass man noch an 3 weiteren Stationen – Kurt-Alich-Blick, Heinz-Bach-Eck und Somborns Ruh‘ (alle 3 Herren haben sich ums Wandern bzw. um Wanderwege rd. um Boppard verdient gemacht) – den tollen Blick auf den Rhein genießen kann. Hier ein paar Impressionen vom Abstieg hinunter in die Stadt:

DSCI6970

 

DSCI6975

 

DSCI6964

 

DSCI6968

Im Vorfeld der Wanderung hatte ich mit dem Gedanken gespielt, unten angekommen noch den alpinen Wanderweg hoch zum 4-Seenblick zu krabbeln und oben (m)ein obligatorisches alkoholfreies Weizen zu trinken. Aber als ich schon von weitem sah, welch ameisenstraßenartiger Verkehr auf diesem Weg herrschte, hab ich das Vorhaben gecanelt. War auch nicht weiter schlimm, denn so konnte ich kurz nach Ankunft hinter dem Bahn-Betriebshof den nächsten Zug um 14:26h nehmen und wieder hoch nach Bhz fahren. (Fahrpreis 2,90€, Fahrzeit 10min).

Man sollte sich bei den Fahrzeiten nicht auf die Tabelle verlassen, die (noch) auf dem Rhenus-Veniro-Flyer abgedruckt ist. 1.) ist dieser arg alt (gültig bis 08.12.2012) und 2.) haben sich dadurch nicht nur manche Fahrzeiten geändert, sondern es sind auch welche hinzu gekommen. Lieber vorher auf bahn.de gucken, wie es wirklich aussieht.

Fazit: war ein netter Weg zum Wandereinstieg 2014 und endlich hab ichs mal geschafft, ein Teilstück mit der Hunsrückbahn zu fahren!

Was mir nur die ganze Zeit durch den Kopf ging: ich lese gerade die Ortschronik von Buchholz und davor habe ich das Buch „Das andere Leben“ vom Buchholzer Heinz Hammerschmidt gelesen und in beiden wird aus früheren Zeiten der Fußweg von (!) und nach Boppard geschildert. Puh… also spätestens beim Abstieg in die Wolfsschlucht hat sich der evtl. minimal vorhandene Gedanke, evtl. doch wieder zu Fuß nach Hause zu gehen, aber sowas von in Luft aufgelöst… Dann doch die lieber nur die 2,3km vom Buchholzer Bhf aus. 😉





Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Schreib einen Kommentar

CAPTCHA-Bild
*