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Schwoable von: am: 16.10.2013
Schwoable Autor(in):    |   16. Okt 2013   |    Kategorie: Naturerlebnis, Sachsen,

Wanderung zu den Affensteinen | Sachsen

Das Elbsandsteingebirge in Sachsen ist eine feine Sache für Wanderer und Kletterer mit einer bombastischen Natur.

Ich kam mir vor, wie im Naturwunderland; ich konnte nicht anders, als ständig nach links und rechts hoch sehen und staunen. Die schroffen Felsen, die aus dem Wald hervorstechen verzaubern einen sofort und schnell erkennt man, warum die archaischen Menschen dachten, hier leben die Riesen.

Elbandsteingebirge c by lele 2013

In die Felsen kann man viel reininterpretieren und darin sehen, ähnlich wie bei Wolken. Dafür muss man aber auch ordentlich steigen. Wir haben für 15 Kilometer rund 7 Stunden benötigt, aber ganz in Ruhe. Dabei hatten wir eine Steigung von durchschnittlich 12-13 % und in zwei Stunden hatten pro Stunde 100 Höhenmeter zurückgelegt. Geschwitzt wie Harald, aber das war es wert, denn der Blick von oben auf die Felsen in allen Richtungen verzaubert den Betrachter – und dann auch noch im Herbst mit all dem bunten Laub! Sehr schön!

Von Lichtenhain zu den Affensteinen

Wir nächtigten in Lichtenhain, einem kleinen Ort mitten im Elbsandsteingebirge. Von dort aus gibt es Wanderwege, die aber nicht so optimal ausgeschildert sind. Dafür kann man überall hin, hier ist nichts abgesperrt und man kann auch die Felsen hoch, wenn man sich traut. An den Affensteinen angekommen gibt es eine Paradies für Kletterer, die man überall auch sieht, sowie deren Hinterlassenschaften in Form von Karabinern in den Steinen.

Für den Aufstieg gibt es, soweit ich das richtig gesehen habe, drei Möglichkeiten: Die Häntschelstiege, die Zwillingsstiege und die Wilde Hölle. Die erste ist die Schwierigste, da muss man sich auf Leitern und an Eisenhalterungen entlang hangeln. Hierfür und für die Zwillingsstiege werden Sicherungstechniken empfohlen und das macht auch Sinn. Allerdings klettern viele ohne Sicherheit, aber wer da runterfällt… Uiuiui

Auch die zweite Stiege, die Zwillingsstiege ist nicht ohne, aber durchaus machbar für sportliche Leute mit genug Kraft. Auch hier sind es Halterungen, an denen man sich die Felsen hochhangelt.

Gänzlich ohne Halterungen und Hängeln ist der Aufstieg über die Wilde Hölle – der Name ist weit übertrieben. Aber es geht schon ordentlich bergauf! Aber wie gesagt, der Blick von oben lohnt die Anstrengung!

Runter geht es über einen ebenfalls wenig anstrengenden Abstieg auf der anderen Seite, im Zickzack zwischen den Felsen durch.

Ich kann es nur empfehlen sich das anzusehen und die Wanderung ist nicht so einfach wie im Allgäu oder um den Federsee, aber dieser Mix aus Wandern und Klettern, nennen wir es „krakseln“, finde ich am Spaßigsten!

Im Übrigen heißt die Sächsische Schweiz tatsächlich so, wegen der Schweizer, wie ich las.





1 Kommentar »

  1. Andrea — 23. Januar 2015 @ 20:10

    Diese Wanderbeschreibung macht wirklich Lust auf Nachahmung. Danke!

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