Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (10)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
admin von: am: 20.06.2013
Autor(in):    |   20. Jun 2013   |    Kategorie: Nordrhein-Westfalen,

Der Medebacher Bergweg

Sauerlandpanorama

Im letzten Sommer habe ich mit Mann und Sohn zum erstem Mal eine mehrtägige Wandertour unternommen:  Wir waren auf dem Medebacher Bergweg im Sauerland unterwegs.

Dieser „Qualitätswanderweg“ ist 66 km lang, wir haben ihn in vier Etappen bewältigt, für ambitionierte Wanderer wahrscheinlich keine Herausforderung, als Einstieg in mehrtägige Touren aber genau richtig.

Die Tour startet im Ortskern von Medebach, der Einstieg ist etwas schwer zu finden, der Rest der Strecke ist aber vorbildlich ausgeschildert, verlaufen fast unmöglich.

Sobald man den Ort verlassen hat, geht man abseits von Straßen auf naturnahen Wegen und lässt den Alltag schnell hinter sich. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, Schutzhütten gibt es leider kaum, aber wir hatten Glück mit dem Wetter.
Das Highlight des ersten Tages ist der Parkplatz „Im Schwinkel“ mit kleiner Kneippanlage und Liegen: hier kann man es länger aushalten.

imschwinkel

Die erste Etappe ist rund 16 km lang, übernachtet haben wir in Medelon, in einem Gasthof mit sehr „ambitionierter“ Küche, das hätten wir mitten im Sauerland nicht erwartet!

Am zweiten Tag hat man nur 13 km zu bewältigen, man muss also morgens nicht in Hektik verfallen sondern kann es ruhig angehen. An diesem Tag sind allerdings die meisten Höhenmeter zu bewältigen. Diese Etappe hat mir am besten gefallen, man ist wirklich weit weg von allem.

Mitten in der „Pampa“ sind wir einem älteren Ehepaar begegnet, der Mann war 83. Die beiden erzählten uns, dass sie jede Woche 3 Mal wandern gehen, immer zwischen 20 und 30 km je Tour. Das will ich auch mal, wenn ich so alt bin!
An diesem Tag erreicht man auf dem Rösberg den höchsten Punkt der Wanderung. Dieser Tag endet in Küstelberg, ein wirklich netter, seeehr kleiner Ort, es gibt keinen Supermarkt, keinen Bäcker …
Roesberg

Die 3. Etappe ist mit ca. 19 km am längsten, aber nicht besonders schwierig, teilweise etwas langweilig. Die Höhepunkte hier sind die Diemelquelle mit Kneippbecken und die Hochheide des „Kahlen Pön“.

Die Übernachtung war in Düdinghausen, in einer Art Bikerhotel, etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit sehr netten Gastgebern.

hochheide

Am vierten Tag geht es zurück nach Medebach. Diese Etappe war wieder sehr schön, hier haben wir uns sogar einmal verlaufen, na ja am vierten Tag darf das mal vorkommen 😉 !

kapelle

Der Medebacher Bergweg ist wirklich klasse, die Gasthöfe in denen wir übernachtet haben waren recht unterschiedlich, da muss man sich vielleicht selber informieren.  Ich war echt froh, dass wir nicht durch Winterberg mussten, Winterberg kann ich nicht leiden. Ansonsten ist Wandern mit Gepäcktransport sehr zu empfehlen, das macht das Ganze doch viel entspannter.

Über unsere regelmäßigen Tagestouren berichte ich in meinem Blog „Die besten Wanderwege rund um Paderborn“.





Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

CAPTCHA
*