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Karin von: am: 22.03.2013
Karin Autor(in):    |   22. Mrz 2013   |    Kategorie: Eifel, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Vulkaneifel-Pfade,

Überraschungen auf dem 2-Bäche-Pfad in der Vulkaneifel

Am vergangenen Wochenende hieß mal wieder: Winter

Ja ich weiß, die meißten klicken jetzt schon wieder weg. Habt Ihr doch alle keine Lust mehr auf Winter!  Aber was ich Euch heute kurz berichten will, solltet Ihr tief in Euer Hirn einbrennen. Denn die Vulkaneifel ist voller Überraschungen!

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Wir waren unterwegs auf dem 2-Bäche-Pfad, einer der VulkanEifelPfade in der Nähe von Daun – genauer gesagt: Zwischen Hasborn, Nieder- und Oberscheidweiler. Der Weg ist noch recht „jung“ und unbekannt, aber er hat es in sich! Nicht nur, dass er super markiert ist, zudem noch genügend Wegweiser herum stehen, die einem immer wieder sagen, wie weit es noch ist. Sondern die Landschaft ist es, die uns trotz Winterflair in unsern Bann zieht.

Wegweiser mit Kilometerangaben

Wegweiser mit Kilometerangaben

Die Tour ist übrigens ein Premiumweg. Und die Beschreibung ist im Wandertourenplaner enthalten.

 

Markierung Vulkaneifelpfade

Markierung Vulkaneifelpfade

 

Die Runde ist 14 km lang (und rund 400 Höhenmeter hoch). Steigungen und Bergabpassagen wechseln sich super ab. Das Wegeformat ist auch recht abwechslungsreich: Pfade, Steige, breite Waldwege  – für jeden ist etwas dabei.

 

Felsenpfad

Felsenpfad

 

 Namensgeber der Tour sind die beiden Bachtäler, in die man hinein, entlang und wieder hinaus läuft. Ich kann mir vorstellen, dass dies auch im Sommer toll ist hier!

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Auf unserer Wintertour (am 16. März!!!) sind wir ziehmlich viel durch Schnee gelaufen. Auf den Nordseiten hatten wir sogar 10 cm unter den Füßen.

Schneepfad

Schneepfad

 

Feldweg in der Eifel

Feldweg in der Eifel

 

 

Wir haben uns unterwegs gefragt, ob die noch recht karge, vegetationsarme Landschaft im Winter sogar Vorteile hat, wenn Schnee liegt. Schließlich sieht dann alles „ordentlich weiß“ aus. Wir haben jedenfalls eine große Freude bei der Tour gehabt und es war auch recht anstrengend. Dauernd musste man aufpassen, abzurutschen im Schnee. bei gerade-aus-Strecken im Schnee wurden wir an Strandspaziergänge erinnert. Klar – man muss sich erstmal aus dem Weiß heben, bevor man einen Schritt tun kann.

Und deshalb waren wir auch super begeistert von der „Theke“, die sich unterwegs plötzlich am Bach auftat:

Bachkühlschrank

Bachkühlschrank

 

KALTE GERÄNKE bei knapp über Null Grad? Jaaa – gerne!

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Wir konnten uns fast nicht mehr losreißen von dem Ort. Schließlich kriegt man so eine „coole“ Sache selten auf einem Wanderweg geboten. Eine Kasse ist auf einen Baumstumpf montiert, wohinein man seine Münzen werfen darf. Die Preisliste ist dabei. Und die Getränke schmecken köstlich!

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Ich mag nicht jeden Kilometer beschreiben. Denke, Ihr sollt den Weg lieber mal selbst gehen. Ich werde auf jeden Fall die Tour nochmal im Sommer machen, um zu sehen, ob der Bach noch genug Kälte für die Getränke abgibt. Aber vor allem möchte ich erleben, wie die Tour in voller Vegetation ist. Vielleicht schreibt Ihr mal dazu was auf diesem Blog? Über Gastautoren freuen wir uns immer!

Noch ein paar Gedanken- und Bilder-Schnipsel zum Schluss: 

Zwischendurch kommt man sogar ungefähr auf der Hälfte der Strecke an einer Mühle vorbei, die auch zur Einkehr einlädt.

Dieser Wegabschnitt auf der Südseite mit Ginster muss im Frühsommer eine Augenweide sein! Links neben mir steht übrigens eine Bank und eine Wanderliege. Rastplatz vom Feinsten!

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Wanderliege mit Aussicht auf den Bach

Wanderliege mit Aussicht auf den Bach

 

Genau wie der Schnee, der taut und wieder gefriert weiß der Frühling gerade auch nicht, ob er schon kommen soll, oder nicht.

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 Drum mein Rat an Euch: Don´t worry!  Wie selbst Goethe schon wußte:

„Aus der Natur, nach welcher Seite hin man schaue, entspringt Unendliches.“ 

Genießt es, so wie es kommt!

 

Fotografieren ist auf dieser Tour ein Genuss

Fotografieren ist auf dieser Tour ein Genuss

 





7 Kommentare »

  1. Nicole
    Nicole — 22. März 2013 @ 09:50

    Ich bin den Weg im letzten Frühsommer gelaufen. Da gab es diese coole Outdoor-Erfrischungsbar noch nicht. Schade! Find ich eine klasse Idee.

  2. Walter — 22. März 2013 @ 10:10

    Danke liebe Karin, für die tolle Vorstellung der Tour. Ein Stück davon kenne ich, aber nicht deine kpl. Tour. Werde sie auch mal in Angriff nehmen.

  3. Björn Eickhoff — 22. März 2013 @ 10:45

    Die Tour hört sich echt interessant an. Die werden Nelly und ich uns mal vormerken und bei besserem Wetter laufen. Von Wuppertal aus ist das ja nicht weit!

    VG
    Björn

  4. Karin — 22. März 2013 @ 10:51

    Hallo Nicole, ja, das mußt du Dir ansehen!
    Hallo Walter und Björn, viel Spaß beim Entdecken.. von Wuppertal aus lohnt sich glatt eine Übernachtung und am nächsten Tag noch einen andern Vulkaneifel-Pfad dran zu hängen.

    Herzliche Grüße,
    Karin

  5. Rosi Nieder — 23. März 2013 @ 15:14

    Eigentlich möchte ich gar nicht allzu viel Reklame machen, weil die Strecke gerade deshalb so schön ist, weil noch nicht so viele Touristen herumlaufen.
    Das Alfbachtal zwischen Strohn und Niederscheidweiler bzw. dem Zusammenfluss von Alf und Sammet ist für mich die schönste Eifelwanderstrecke. Vielleicht deshalb, weil es meine alte Heimat ist?
    Und auf der Oberscheidweiler Mühle gibt es lecker Essen und Kuchen.

  6. Ilona — 24. März 2013 @ 08:11

    Die Theke ist nee wunderbare Idee …. so was sollte es öfter geben auf Wanderstrecken. diesen Wanderweg werde ich auch mal wandern … das steht fest. Danke für diese tolle Vorstellung.

  7. Christoph Fischer — 13. April 2014 @ 21:47

    Wir wohnen direkt am herrlichen 2-Bäche-Pfad in Oberscheidweiler und gehen ihn sehr oft. Auch deswegen, da wir immer den Naturkühlschrank „Owaschepa“ für Euch gefüllt haben wollen.
    Also, auf bald in Oberscheidweiler, z.B. bei uns in den zwei Ferienwohnungen Alte Schmiede.
    http://www.Ferienwohnung-AlteSchmiede.de

    Mit einem Wandergruß, Eure Familie Fischer

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