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Karin von: am: 6.02.2013
Karin Autor(in):    |   6. Feb 2013   |    Kategorie: Fachsimpeln, Naturerlebnis,

Wandern im Winterwetter – Den inneren Schweinehund überwinden

 

Ja- ich gebe es zu – auch ich wandere, wie Manuel Andrack, am Liebsten bei trockenem Wetter. Wenn dann die Temperaturen noch erträglich sind, man also mit einer dünnen langen Hose und einer leichten Jacke auskommt, keine Mütze und Handschuhe braucht, ist das perfekt. Gerne auch mal noch wärmer.

Aber, wir haben nun auch mal Winterwetter in Deutschland. Und niemals würde ich deswegen zuhause bleiben. Ich muss einfach raus! Versteht Ihr das?

Winterzweige

Winterzweige

Das, was mir gegen den so schön genannten „Winter-Blues“ hilft, ist Bewegung. Egal bei welchem Wetter. Ich kann mir die Zeit leider nicht so einteilen, dass ich bei schönerem Wetter direkt losgehe. Sondern: Ich nehme mir vor, an bestimmten Tagen in der Woche raus zu gehen, und dann gehe ich auch raus. Egal wie es da draußen aussieht. Teils zum Joggen, teils zum Wandern. Mancherorts auch auf den Schneeschuhen.

Winterimpressionen

Winterimpressionen

 

Und irgendwie stimmt das schon: Es gibt so gute Kleidung mittlerweile, dass man sich gegen Nässe und Kälte schützen kann. Solange Du in Bewegung bist, wird Dir dann auch nicht kalt. Das Winterwetter ist natürlich nicht geeignet für lange Picknicke, Besichtigungen von Burgen, Schuhe zum Lüften auszuziehen oder die Hosen hochzukrempeln. Aber man kann es in Bewegung doch mehrere Stunden aushalten. Nicht nur aushalten – sondern sogar genießen!

Ein Handschuh voller Schneekristalle

Ein Handschuh voller Schneekristalle

 

Wie schön ist das, diese feuchte-kühle Luft einzuatmen- gerade in der Heizungsperiode ein Eldorado für die Lungen. Am Schönsten ist es aber sicherlich, wenn Schnee liegt. Frisch gefallener, unberührter Schnee ist einfach genial. Wenn die Füsse in diese Weichheit heineinsinken. Wenn jeder Deiner Schritte eine Spur hinterläßt. Wenn alles um Dich herum so „leise“ ist, da der Schnee den Schall dämpft. Wunderbar! Die Faszination, die Schnee und Schneekristalle auf mich ausüben, ist enorm.

Spuren im Schnee

Spuren im Schnee

 

Doch der innere Schweinhund muss auch bei Regenwetter überwunden werden (da gibt es dann auch keine Fotos dazu :-). Und bislang habe ich ihn tatkräftig besiegt. Irgendwie ist das sogar meditativ, bei Grauhimmel durch die Gegend zu stapfen. Klar- Du wirst auch nicht so arg abgelenkt durch störende, schöne Aussichten und lästige, hübsche Blümchen am Wegesrand (die gibt es dann wieder im Frühling zu sehen).

Man kann einfach seine Gedanken fallen lassen, wenn man alleine ist. Wandert man zu Zweit oder in einer Gruppe, kannst Du Dich voll und ganz auf das Gespräch mit dem Mitwanderer konzentrieren.

Wie wohltuend ist dann diese Wärme, die man empfängt, wenn man nachhause in die gute Stube oder in eine Einkehrmöglichkeit kommt! Rote Backen, guter Pulsschlag. Und der Genuss von Tee und Kaffee ist gleich drei mal so hoch.

Und dann soll das Ganze ja noch sein Gutes haben und die körpereigenen Abwehrkräfte anregen.  Toi, Toi Toi – bislang habe ich den Winter noch ohne Infekt überstanden, aber man soll das Gute ja nicht vom Himmel schreien.

Es würde mich sehr interessieren, wie Ihr den Winter überlebt, wenn Ihr auch Bewegungs-Freeks seid, wie ich. Und zum Schluss noch ein Abschlussbild, weil´so schön im Schnee ist!

Schnee-Mützen

Blätter im Schnee

 





7 Kommentare »

  1. Elke — 6. Februar 2013 @ 08:11

    Sehr schön geschrieben. Bewegung tut gut und hilft in dieser Zeit, sich besser zu fühlen. Prima Fotos übrigens 🙂
    LG ELke

  2. Karin HB — 6. Februar 2013 @ 21:34

    Danke Elke,danke Dir
    Am Wochenende geht es auch wieder raus. Diesmal wohl in den Schnee 🙂
    Gruss, Karin

  3. p.winninger
    Peter Winninger — 7. Februar 2013 @ 21:18

    Schöner Artikel & schöne Bilder. Und es ist vermutlich wirklich nur ein kleiner Ruck erforderlich, um den inneren Schweinehund zu überwinden 🙂
    Offenbar lohnt es sich.

  4. Andreas — 12. Februar 2013 @ 11:57

    tolle Bilder, am Wochenende geht es bei mir auch wieder nach Tirol…Der Schweinehund wird überwunden.:-)

  5. Katrin — 13. Februar 2013 @ 08:31

    Schön, dass es solche Blogs gibt wie diesen und so schöne Artikel, wie deiner. Super Fotos! Was ich mache? Ich schau mir solche Fotos gern an, und so bekomme ich Lust, rauszugehen. Das hilft mir, meinen Schweinehund zu überwinden. Ich versuche auch, regelmäßig eine Runde zu laufen, und am Wochenende konnte ich diese sogar auch mal bei ziemlich viel Schnee und herrlichem Sonnenwetter genießen, im Allgäu.
    Viele Grüße
    von Katrin

  6. Karin — 13. Februar 2013 @ 22:33

    Danke für Eure Kommentare und noch viel Spaß bei der Kälte wünscht Euch
    Karin

    P. S. Gegen Frühling hätte ich aber auch nichts einzuwänden 🙂

  7. M.D.
    M.D. — 6. April 2013 @ 20:43

    Wandern im Winter?? Nein, danke. (Auch kein Ski-, Snowboard- oder Schlittenfahren).

    Ich hatte zwar auch mal ne Phase, in der ich auch im Winter/Schnee joggen war, aber man kann´s auch übertreiben…

    Ich gehe im Winter nur zum allernötigsten vor die Tür – ich kann, werde und will mich mit dieser Jahreszeit nicht anfreunden. Ich leide (im wahrsten Sinne des Wortes) von Okt./Nov. bis März (oder dieses Jahr wsl April, Mai, …), da helfen auch die dicksten Klamotten nix. (Ohnehin halte ich den Spruch von falschem Wetter/falschen Klamotten für ein Ammenmärchen).
    Denn was nutzen die besten Klamotten, wenn einem die Brille beschlägt, die Nase läuft, man Zahnweh kriegt, weil man vor Kälte auf die Zähne beist (nicht nur sprichwörtlich), etc. pp.?
    Nee, nee, der Frühling/Sommer kommt ja irgendwann – die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt – und dann kann man ja immer noch raus.

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