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Christoph von: am: 23.01.2013
Christoph Autor(in):    |   23. Jan 2013   |    Kategorie: Events, Westerwald,

Schneeschuhwandern mit dem Wäller Tourenguide an der Fuchskaute im Hohen Westerwald

Nachdem es Anfang Dezember 2012 im Westerwald schon ganz ordentlich geschneit hat und meine neuen Schneeschuhe gerade pünktlich eingetroffen waren, konnte mich Zuhause nichts mehr halten. Da für Samstag auch noch schönes Wetter vorhergesagtwurde, machte ich mich am 08.12.2012 auf den Weg zur Fuchskaute im hohen Westerwald um dort die Schneeschuhsaison einzuläuten.

Zunächst ging es durch das Naturschutzgebiet Fuchskaute, dass Ihr in den Frühsommermonaten auf jeden Fall einmal besuchen solltet. Die Arnikawiesen und Wacholderheiden bieten Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen- und Falterarten – eine wahre Fundgrube für Naturliebhaber.

Naturschutzgebiet Fuchskaute

Schritt für Schritt folgte ich nun den rot-weißen Markierungen des Rothaarsteiges durch eine tief verschneite Winterlandschaft. Vorbei an einem Wildgatter mit Muffelwild, einigen Windrädern und quer über die offenen Wiesen des Hohen Westerwaldes.

Muffelwild

Schneeschuhspuren

Danach ging es weiter durch einen winterlichen Fichtenwald zur meinem Ziel der Wanderung – dem Ketzerstein bei Weißenberg. Das Naturdenkmal Ketzerstein liegt auf einer Höhe von ca. 610 m und besteht aus großen Basaltblöcken, die hier als die Reste eines Lavastromes zu erkennen sind. Wenn man von oben auf die Blöcke schaut, erkennt man noch deutlich die ehemaligen Säulenformen, die jedoch durch Verwitterung weiter zergliedert wurden. Geologisch interessant ist der hohe magnetische Eisen-Gehalt des Gesteins, der den Ausschlag einer Kompassnadel deutlich beeinflussen kann. Die Form der groben Felsblöcke und der Name Ketzerstein lassen auf einen heidnischen Opferaltar deuten jedoch führt er seinen Namen vermutlich auf die in der Nähe gelegene Wüstung Katzhausen zurück, nach der auch der Ketzerbach benannt ist.

Ketzerstein

Der Rückweg führte dann durch verschneite Waldgebiete mit zahlreichen Lichtungen auf denen der Schnee durch die tiefstehende Wintersonne zu glitzern begann. In der Abenddämmerung durchquerte ich das Naturschutzgebiet Fuchskaute um schließlich auf einem kurzen Stück entlang des Westerwaldsteiges wieder den Startpunkt meiner Wanderung das Gasthaus Fuchskaute zu erreichen. In der warmen Gaststube freute ich mich, bei einem vorzüglichen Cappuccino, noch einmal über die gelungene Wanderung.

Wintertraum

Westerwaldsteig

Falls Ihr nun Lust bekommen habt mal an einer geführten Schneeschuhwanderung teilzunehmen könnt Ihr euch gerne auf der Interessentenliste Schneeschuhwandern meiner Homepage unter www.naturschritte.de eintragen lassen. Ich werde euch dann über die entsprechenden Termine informieren.





4 Kommentare »

  1. Karin HB — 24. Januar 2013 @ 00:45

    Hach – so schöne Winterbilder – vielen Dank!
    Gruss, Karin

  2. Georg
    Georg — 25. Januar 2013 @ 17:21

    Dann hoffe ich, dass der morgigen Schneeschuhwanderung bei Bad Marienberg nicht ein plötzlich Hitzeeinbruch in die Quere kommt. Der Rucksack liegt schon bereit …

  3. Ferienwohnung Harz — 31. Januar 2013 @ 10:52

    Tolle Aussicht, geile Bilder ich brauche Winter Urlaub!

  4. Jens — 8. Februar 2013 @ 13:37

    Vielen Dank für diese Seite und den tollen Endrücken in Wort und Bild!

    Besonders freut es mich, wenn „meinem“ Hausberg, dem Ketzerstein zu Weißenberg, Erwähnung zuteil wird. Diese tolle Steinformation kann ich jeden Tag betrachten. Leider wird meine wunderschöne Heimat von vielen Menschen zu Unrecht als „Niemandsland“ bezeichnet. Sie wissen es sicher nicht besser… 😉

    Ich werde diese Seite definitiv zu meinen Favoriten hinzufügen.

    Hui Wäller – allemol! :-)
    Jens

    …es ist übrigens wieder pulvrig weiß, es wird kälter und am Sonntag sonnig dazu!

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