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pierre von: am: 22.01.2013
pierre Autor(in):    |   22. Jan 2013   |    Kategorie: Mosel-Saar, Traumpfad,

Hatzenporter Laysteig – Unterwegs auf urwüchsigen Pfaden

Der Traumpfad  „Hatzenporter Laysteig“ an der Mosel führt auf urwüchsigen steilen Pfaden  durch Weinberge und bietet dem Wanderer herrliche Aussichten und ein stilles, idyllisches Schrumpftal. Klettersteigartige Passagen sorgen zusätzlich für einen kleinen Nervenkitzel und machen die Wanderung zu einem kleinen Erlebnis.

hatzenport4Der Rundwanderweg startet am Bahnhof von Hatzenport. Von hier führt ein schmaler Pfad stetig aufwärts und belohnt den Wanderer mit der ersten grandiosen Aussicht. An der Wetterstation vermitteln Schautafeln dem Wanderer wissemswertes über das Klima bevor der idyllische Weg sich weiter nach Osten windet und wunderschöne Ausblicke auf das Moseltal und die gotische Pfarrkirche St. Johannis frei gibt. Von hier geht es auf urwüchsigen Pfaden zum markanten „Rabenlay“ mit einer letzten phantastischen Aussicht bevor sich der Pfad vom Moseltal abwendet.  Erst am „Kreuzlay“ kommt die Mosel wieder zum Vorschein und der Wanderer taucht über die sanften welligen Kuppen des „Schromberger Thalsberg“ in einen herrlichen Krüppeleichenwald ein, der ihn zu einem stillen Schrumpftal führt.

hatzenport12Hier folgt man dem Schrumpfbach und wandert hinauf zur „Probstmühle“ und gelangt über die Höhen der Maifelder zu L 113 zurück, wo sich abermals ein herrlicher Blick auf die Mosel öffnet, bevor man durch die Weinberge auf dem Mosel-Panoramaweg mit phantastischen Ausblicken belohnt wird. Wer noch nicht genug hat kann sich zum krönenden Abschluss am spektakulären „Dolling-Kletterpfad“ versuchen bevor man den Ausgangspunkt Hatzenport wieder erreicht hat. Ein kleiner Rundgang durch das idyllische, malerische kleine Weindorf Hatzenport sollte man sich nicht entgehen lassen.

hatzenport7Einige Sehenswürdigkeiten hat der kleine Weinort zu bieten, wie die spätgotische Pfarrkirche „St. Johannis“ die in einer herrlichen Lage über der Mosel auf einem Berghang thront und von Rebhängen umgeben ist, der „Fährturm“ das Hatzenporter Wahrzeichen, er wurde 1863 erbaut und nicht weit von ihm wurde früher Moselschiefer aus dem Maifeld verschiffft, die „Burg Bischofsstein“ die sich auf der linken Moselseite auf einem Felssporn erhebt, die neugotische Pfarrkirche St. Rochus die 1869 erbaut wurde und in der man ein Bildnis von der „Schwatzen Madonna“ aus dem 15. Jahrhundert bestaunen kann. Hatzenport ist nicht nur für Camper und Wassersportler attraktiv sondern auch seit vielen Jahren für Wanderer. Es verfügt über ein gut markiertes Wegenetz auf dem man die Schönheit der Mosellandschaft erwandern kann. Zu einer der schönsten Wanderung zählt zweifellos die 24 Kilometer lange Wanderung über Münstermaifeld und die Burg Eltz nach Moselkern.

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Schwierigkeitsgrad: mittel

Länge: 12 Kilometer

Gehzeit: 3 Stunden

Start/Ziel:

Hatzenport, kurz hinter der Unterführung am Bahnhof auf der linken Seite

Anfahrt:

Mit dem Auto, auf der B 416 nach Hatzenport oder mit dem Bahn

Parkmöglichkeiten: Bahnhof oder am Fährturm

Highlights:

Hatzenport, Rabenlay, Kreuzlay, Moselpanoramaweg, Klettersteig

 Weitere Infos hier im Wandertourenplaner

 

 





1 Kommentar »

  1. p.winninger
    p.winninger — 13. Juli 2013 @ 15:51

    Brrrrrrr … so sieht es da also im Januar aus.
    Hat zwar auch was, aber ich war letzten Sonntag auf dem Hatzenporter unterwegs und muss sagen: Im Sommer kann er seinen Stärken besser ausspielen. Bei strahlendem Sonnenschein ist das ganze zwar auch anstrengend (die Passage oberhalb von Hatzenport ja fast genau Südlage) und man kommt ordentlich ins Schwitzen. Aber die Ausblicke entschädigen mehr als genug …

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