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Karin von: am: 29.10.2012
Karin Autor(in):    |   29. Okt 2012   |    Kategorie: Hunsrück, Nahe, Soonwaldsteig, Traumschleife,

Wanderwochenende im Naheland

Es ist erst eine Woche her und es sollte das letzte schöne Oktoberwochenende des Jahres 2012 werden … und was für eins! Sonne pur und Temperaturen bis 25° Celsius waren uns gegönnt. Spontanes Tasche-Packe und los Richtung Süden!

 Durch Herbstwald auf den Traumschleifen

Einmal quer über den Hunsrück, erreichten wir (meine zwei Mädels und ich) am Samstag das Naheland bei Kirn. Wir wanderten die Traumschleife Hahnenbachtaltour, rund 9,5 KM in sehr abwechslungsreichem Gelände mit einem steten Auf und Ab. Die Wandertour wurde auf der Wandermesse Tour Natur mit einer Auszeichnung als „Schönster Wanderweg Deutschlands“ (im Bereich der Kurztouren) geehrt.

Infotafel Hahnenbachtaltour

Infotafel Hahnenbachtaltour

Geparkt wurde am Gasthof Forellenhof und es folgte ein Wettrennen mit der Sonne, denn irgendwann würde sie untergehen und wir waren erst am späten Nachmittag gestartet. Die Traumschleife führt auf einigen Kilometern parallel zum Soonwaldsteig – einem wunderschönen Premiumweg, der von Kirn bis nach Bingen verläuft.

Wegweiser Traumschleife und Soonwaldsteig

Wegweiser Traumschleife und Soonwaldsteig

Zunächst ging es im Wald hinauf bis zum Besucherbergwerk Herrenberg und der Keltensiedlung Altburg in der Nähe von Bundenbach.

Keltendorf Altburg

Keltendorf Altburg

Die imposante Ruine Schmidtburg, die inmitten des Hahnenbachtals auf einem Sporn drohnt, war oft in unserem Blickfeld doch erst gegen Ende der Runde kommt man direkt zu ihr hin.

Ruine Schmidtburg im Hahnenbachtal

Ruine Schmidtburg im Hahnenbachtal

 

Es ist auch für Kinder spannend, die Ruine Schmidtburg zu erkunden.

Es ist auch für Kinder spannend, die Ruine Schmidtburg zu erkunden.

Abschließend liefen wir noch 2 km im Bachtal zurück bis zum Forellenhof. Natürlich kann man die Tour auch an einem anderen Punkt starten, z. B. am Parkplatz des Besucherbergwerks. Insgesamt ist die Runde super abwechslungsreich und man sollte sich genug Zeit für das Bergwerk und die Erkundung der Burguine einplanen.

Wir fuhren anschließend in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein, wo wir in der dortigen Jugendherberge nächtigten.

Am nächsten Tag die Ernüchterung: Das Tal lag in einer dicken Nebelsuppe…. Doch wir hatten sowieso geplant, erstmal in das Edelsteinmuseum zu gehen. Die Kinder waren von der Dunkelkammer mit den fluoreszierenden Mineralien sehr begeistert. Auch die Ausstellung der Heilsteine von Hildegard von Bingen hat sie sehr interessiert. Natürlich mussten sie auch ein wenig zwischen den zum Verkauf ausgestellten Achaten und Amethysten wühlen….

Kaum waren wir mit unserem Rundgang fertig, kam die Sonne raus!  Wir wechselten schnell unser Schuhwerk und stiegen emsig den steilen Pfad hinauf zur Felsenkirche, dem Wahrzeichen der Stadt. Über einen Felsentunnel kann man in das Innere der Kirche gelangen und eine schöne Aussicht auf die Stadt geniessen. Weiter geht es hinauf zum Schloß Oberstein, von wo aus wir eine tolle Aussicht auf Idar-Oberstein hatten.

Schloß Oberstein bei tollem Spätsommerwetter

Schloß Oberstein bei tollem Spätsommerwetter

 

Aussicht von Schloß Oberstein

Aussicht von Schloß Oberstein

Hier startet die Traumschleife „Nahe-Felsen-Weg“. Sie ist nur knapp 9 km lang ist, weist dafür aber fast 600 hm auf. Kurz und knackig sozusagen.

Markierung Nahe-Felsen-Weg

Markierung Nahe-Felsen-Weg

Nachdem wir die beiden Burgruinen passiert hatten führte uns der Weg  auf den nächsten 5 km auf recht breiten Wegen durch bunten Wald.

Bunter Wald an der Traumschleife

Bunter Wald an der Traumschleife

Immer wieder gibt es zwischendurch Infotafeln mit kleinen Naturrätseln für große und kleine Wanderer.

Infotafen am Nahe-Felsen-Weg

Infotafen am Nahe-Felsen-Weg

Dennoch waren wir bei dem tollen, warmen Sonnenwetter echt froh, als wir zur Nahe kamen, die Aussicht genießen konnten und eine Pause in der Sonne einlegten.

Ab dann war der Weg ein Traum! Auf wunderschönen Pfaden über Felsenhänge, mit toller Aussicht und hübscher Vegetation aus Krüppeleichen und Heidekraut ging es weiter. Überall standen Bänke, die zum Entschleunigen einluden. Ja, so macht Wandern einfach nur Spaß! 

Auf dem Felsenpfad hoch über der Nahe

Auf dem Felsenpfad hoch über der Nahe

Auf einem spannenden Serpentinenpfad ging es hinab zum Seitzenbach, den wir über eine kleine Brücke querten.So richtig gefährlich war er nicht, aber man sollte bei feuchter Witterung mit Rutschgefahr rechnen.

Warnung an der Traumschleife

Warnung an der Traumschleife

 

Kurz danach erreichen wir mehrere schöne Aussichtspunkte, die tolle Blicke auf die Ruinen und die Felsenkirche hoch über Idar-Oberstein boten.

Aussicht mit Herbstlaub, der Felsenkirche (links) und den Ruinen bei Idar-Oberstein

Aussicht mit Herbstlaub, der Felsenkirche (links) und den Ruinen bei Idar-Oberstein

Nach dem steilen Abstieg hatten wir alle wichtigen Muskelgruppen erfolgreich genutzt, Herz und Kreislauf genug belastet und die Vitamin D-Produktion dank Sonnenlicht ausreichend aktiviert.

Es war ein rundum schönes Kurz-Wochenende, fast so erholsam, als ob man lange in Urlaub gewesen wäre. Es ist einfach schön in Deutschland!

 

 

Ankunft in Idar-Oberstein

Ankunft in Idar-Oberstein

 

Beide Touren sind im Wandertourenplaner zu finden: http://wandertourenplaner.de/

 





4 Kommentare »

  1. Johann Nilkens — 29. Oktober 2012 @ 22:10

    Hallo Karin!
    Ein schöner Bericht mit tollen Bildern. Macht Lust, dort mal ein Wochenende zum Wandern zu verbringen!
    Beste Grüsse aus Krefeld sendet dir Hans

  2. pierre
    Pierre — 30. Oktober 2012 @ 18:56

    Hallo Karin,

    tolle Tour und vor allem sehr schönen Bilder. In Kirn fahren wir immer zum Klettern (Kirner Dolomiten). Da gibt es auch viele tolle Wandertouren. Deine Tour plane ich einmal für nächstes Jahr im Frühling mit ein.

    Viele Grüße
    Pierre

  3. Brigitte — 30. Oktober 2012 @ 19:13

    Vielen Dank für den Bericht mit den tollen Fotos. Am liebsten würde ich sofort loslaufen…

  4. Karin — 2. November 2012 @ 00:10

    Danke für die Kommentare! Ich werde bestimmt auch nochmal in einer anderen Jahreszeit dorthin reisen, um zu wandern. Das Nahetal und die umgrenzenden Hunsrückhöhen sind einfach super schön!
    Gruss, Karin

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