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Karin von: am: 22.08.2012
Karin Autor(in):    |   22. Aug 2012   |    Kategorie: Ausrüstung, Fachsimpeln, Fernwanderwege, Regionen, RheinBurgenWeg, Rheinsteig, Romantischer Rhein,

The heat is on! Mittelmeer am Mittelrhein

Was für ein Wochenende!!! Man transpiriert im Stehen, im Sitzen, im Schlafen…. wie kann man da nur auf die Idee kommen zu Wandern? Nun ja – so günstig und gut erreichbar kriegt man knorrige Eichen und Mittelmeer-Feeling selten!

 

Knorrige Eiche am Rheinburgenweg

Knorrige Eiche am Rheinburgenweg

Und so zog es mich gemeinsam mit Kerstin zum Rheinburgenweg, der von Bingen bis zum Rolandsbogen über viele, viele Kilometer verläuft und kürzlich den 2. PLatz bei der Auszeichnung „Schönster Wanderweg Deuschtschlands“ als Fernwanderweg erlangt hat. Die gute Erreichbarkeit mit der Regionalbahn stellte uns vor die Qual der Wahl, welche Etappe wir nehmen sollten… aber schließlich versprach uns ein Wanderführer für den nördlichen Abschnitt einige Mineralquellen, die zu einer „erquickenden Labsal“ einladen sollten…

Wandern am Rhein - Rheinburgenweg

Mittelmeergefühl am Mittelrhein

 

Auf den Etappen von Brohl nach Sinzig und am nächsten Tag nach Oberwinter haben wir jeweils der 35° Marke-getrotzt! Es geht auf und nieder, andauernd…  Das Käsebrot war weggeschwommen, die Salami verflüssigte sich ebenfalls. Sogar die Gummibärchen waren zu einer klebrigen Masse zusammen geschmolzen.

Bei der Querung der Ahr wären wir am Liebsten hineingesprungen….

Querung der Ahr bei Sinzig auf dem Rheinburgenweg

Ein erfrischender Blick auf die Ahr

 

…doch ging es weiter und auch beim nächsten Anstieg konnten wir nochmal die mediterrane Vegetation, diesmal Heidelandschaft bei Bad Bodendorf, bewundern.

Heidelandschaft am Rheinburgenweg

Mediterrane Heidelandschaft am Rheinburgenweg bei Bad Bodendorf

 

Unsere Trinkvorräte schwanden dahin und so waren wir froh, als wir uns dem ersehnten Mineralbrunnen in Remagen näherten. Aber was war das??? Das Wasser aus dem Brunnen war wärmer als die Umgebung!  Nein – wir wollten keinen Tee, wir wollten Erfrischung!

 

 

Unterwegs am Rheinburgenweg bei Remagen

Der kühle Wald brachte ein wenig Abkühlung

Gott sei Dank wechselte der Weg nach der Ahrquerung alsbald in waldreiche Gefilde. Die angenehme „Kühle“ von geschätzten 30° Grad, genossen wir in vollen Zügen. Mein Gott – sowas ist wirklich wie am Mittelmeer, wenn man in Küstengebirgen herumstapft, Korsika durchquert oder Strandspaziergänge macht!  Einfach nur hot!  Und dennoch, war der angenehme Wind wie ein laues Lüftchen: Warm, freundlich und er schaffte Verdunstungskälte auf unserer Haut.  Ein wenig erfrischt hat uns der Name der „Apollinariskirche“ in Remagen 🙂

Apollinariskirche bei Remagen am Rheinburgenweg

Apollinariskirche bei Remagen am Rheinburgenweg

Im Wald, hin und wieder mit Aussicht ging es dann weiter Richtung Oberwinter, von wo aus man schon das Siebengebirge in deutschlichen Zügen erkennen kann.

Mittelrheintal -Oberwinter und das Siebengebirge

Blick auf Oberwinter und das Siebengebirge

Wir begegneten in den Orten vielen kopfschüttelnden Artgenossen. Und auf den Wegen trafen wir tatsächlich Gleichegesinnte!  Mein Gott- sind die alle verrückt oder bereits hitzegeschädigt? Oder ist es genau dieses Mittelmeerfeeling, was sie anzog? Wir haben es jedenfalls genossen und uns am Nachmittag im Schwimmbad abgekühlt…

 Wie steht Ihr zum Wandern in der Hitze?
 

 

 





5 Kommentare »

  1. M.D.
    M.D. — 23. August 2012 @ 09:26

    Generell macht mir die Hitze beim Wandern, bzw. beim Sport allgemein nicht viel mehr aus, als im normalen Alltag. Jegliche Ozonwarnungen habe ich schon immer in den Wind geschlagen. Obendrein ist mir ne Hitze-Wanderung lieber, wie eine im/mit Regen.

    Ich wollte an diesem heißen WE zwar auch wandern gehen – dann eben eine Strecke mit mehr Wald, statt weiten Feldern – allerdings habe ich mich dummerweise/leider/zum Glück (am Fuß) selbst „verstümmelt“, so dass ich gezwungenermaßen die Wanderung ausfallen lassen musste.

  2. Thomas
    Thomas — 26. August 2012 @ 18:37

    Hey ,
    bei mir ist das nicht so .
    Gegen Kälte und Nässe kann ich mich schützen , gegen Hitze ist das schwieriger – speziell bei weiten Strecken mit viel Gewicht im Sack kostet Hitze einiges an Energie .
    Gruß
    Thomas

  3. Karin — 27. August 2012 @ 23:04

    Hmm, so verschieden sind die Leute! Uns ging es gut auf der Tour, es ist uns nur aufgefallen, dass wir sehr langsam waren… obwohl wir schnell gingen …?!?! Der Körper holt sich, was er braucht!

    Grüße von
    Karin

  4. Katrin — 28. August 2012 @ 07:53

    Ich laufe gut bei Regen, Schnee und frischen 0-5°C und ziehe mir lieber eine Jacke mehr über, aber bei Hitze habe ich keine Chance. Ich fühle mich dieses Jahr zwar nicht ganz so schlapp wie noch im letzten Jahr, aber nein, das muss nicht sein. Leichte Gymnastik und ein wenig Karfttraining morgens und eventuell am Abend ein bissel radeln, mehr muss nicht sein. Ich denke, der menschliche Körper ist nicht dafür geschaffen, bei so hohen Temperaturen schwere körperliche Leisungen zu erbringen. Besonders meiner nicht (mehr). ;=))

  5. Georg
    Georg — 29. August 2012 @ 16:10

    Kälte: ja. Hitze: nein. Ich bin ein Sonnenstichkandidat. Das war ich früher schon beim Fußball spielen. Die Sommerturniere waren die Hölle, wahrscheinlich habe ich zu dünnes Haupthaar. Obwohl meine Frau immer meinte, es läge am Bier. (Wahrscheinlich am Pausenbier, denn das danach kann’s ja nicht gewesen sein, das haben wir ja bezeltet und beschattet getrunken.)

    Heute gehe ich gut behütet wandern. Ich verabscheue zwar Hüte (wenn ich sie selbst tragen muss), aber sie haben ihr Gutes. Und trinken muss ich viel. Bei den Wanderungen eher gar kein Bier, dafür aber so viel Wasser wie ein Pferd. Austrocknen bekommt mir moralisch nämlich gar nicht. Außerdem sieht die Haut schon nach dem ersten Kilometer ekelhaft faltig aus. Und Frauen möchten beim Wandern sicher angenehm ausschauenden Männern begegnen.

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