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Kerstin von: am: 15.08.2012
Kerstin Autor(in):    |   15. Aug 2012   |    Kategorie: Fachsimpeln, Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Traumschleife,

Rettung einer Traumschleife

Es gleicht schon einer Odyssee, welche die geplante Traumschleife um Farschweiler (VG Ruwer) nun hinter sich hat. Allerdings nahm alles durch einen Bürgerentscheid ein gutes Ende. Doch nun einmal von vorne…

Wandern auf den Traumschleifen Saar-Hunsrück

Wandern auf den Traumschleifen Saar-Hunsrück

Die Traumschleifen Saar-Hunsrück sind eine Wegemarke in der Region um den Saar-Hunsrück-Steig und erfreuen sich großer Beliebtheit. Ist doch für jeden etwas dabei an Wegen. So wollte auch die Gemeinde Farschweiler in der VG Ruwer bei diesem Projekt mimachen und so die tolle Landschaft rund um den Ort den Wanderfreunden zugänglich machen.

Fast sechs Jahre lang wurde geplant und alles durchgespielt. Dann kam die Überraschung! Der Gemeinderat lehnte in einer Abstimmung das Projekt ab. Jedoch wollte sich der Heimat- und Verkehrsverein Farschweiler hiermit nicht begnügen und sammelte Unterschriften im Ort, die zu einer neuerlichen Abstimmung im Rat führten. Nun kam es in dieser neuen Abstimmung zu einer Pattsituation. Daraus folgte dann ein Bürgerentscheid, indem alle Einwohner des Ortes aufgefordert waren, für oder gegen die Traumschleife zu stimmen.

Nach ausreichender Information der Bürger über den Weg, die Wandermarke und alle daraus folgenden Konsequenten kam es nun zu einem Bürgerentscheid (übrigens dem ersten überhaupt in der VG). Das Ergebnis der Wahl war deutlich. Zwei Drittel der Wähler sprachen sich für die Einrichtung der Traumschleife aus, die zu diesem Zeitpunkt auch bereits zu fast 80 Prozent fertig gestellt war und für die Gemeinde noch keinerlei Kosten entstehen ließ.

Dies zeigt, was Bürger durchsetzen können, wenn es um ihre Heimat geht. Ich persönlich finde es gut, dass die Bürger von Farschweiler alles möglich gemacht haben, um „ihren“ Weg zu bekommen. Nun heißt es für alle vor Ort, an einem Strang zu ziehen, die Querelen der letzten Monate abzuhaken und den Weg bestmöglich umzusetzen.





3 Kommentare »

  1. Thomas B.
    Thomas Biersch — 15. August 2012 @ 16:44

    Finde ich richtig klasse.

  2. Karin — 21. August 2012 @ 22:16

    Et hät schon immer jood gejange…

  3. Thomas
    Thomas — 2. September 2012 @ 21:02

    Hey ,
    ich bin auch Ratsmitglied in einer kleinen Ortsgemeinde im Hunsrück . Die Jagdpachtsituation würde auch bei uns mit offenem Ausgang diskutiert werden – denke ich .
    @ Karin : immer geht so was leider nicht gut .
    Gruß
    Thomas

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