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Karin von: am: 20.07.2012
Karin Autor(in):    |   20. Jul 2012   |    Kategorie: Fachsimpeln, Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Naturerlebnis, Traumschleife,

Ein Weg für alle Fälle – Wandern zum Abreagieren

Mal wieder habe ich eine besondere Erfahrung gemacht, was Wandern für mich bedeutet. In diesem Fall war es einfach nur „Abreagieren“. Und dazu hatte ich eine genau passende Tour gefunden, die sozusagen gerade auf meinem Weg lag. Sie konnte nichts dafür, dass ich sie lief. Sie war einfach nur zur rechten Zeit am rechten Ort.

Mein Wunsch war, mich einfach nur für zwei Stunden durch ein Schnell-Gehen frei zu machen, von all meinen Gedanken in mir. Und auf dem Weg nachhause durch den Hunsrück lag da einfach die Traumschleife „Kappleifelsentour“ (9 km). Ein paar Fotos habe ich mit dem Handy geschossen, mehr hatte ich nicht dabei.

Markierung Traumschleife Kappleifelsentour

Markierung Traumschleife Kappleifelsentour

 

Sie startet in dem kleinen Ort Laufersweiler am hübschen historischen Rathaus und der katholischen Kirche.

 

Kirche und altes Rathaus von Laufersweiler

Ein hübscher Toureneinstieg! Kirche und altes Rathaus von Laufersweiler

Ich ahnte nicht, dass sich in diesem Ort auch so einiges historisch Interessantes verbarg. So geht man erstmal auf den Spuren des jüdischen Lebens an einer alten Synagoge und jüdischen Schule vorbei und gelangt zum jüdischen Friedhof.

Eigentlich wollte ich mich nicht mit Geschichte beschäftigen heute. Aber die Infotafeln zogen mich an, wie Magnete. Wo sonst kann man in einem Dorf noch soviel jüdische Spuren sehen?

Der jüdische Friedhof von Laufersweiler

Der jüdische Friedhof von Laufersweiler

 

 

Ab dem Dorfrand wird die Runde dann so schön, dass ich ihr 100 Wandersiegel-Punkte geben würde. Mein Gott- jetzt rede ich auch schon von Punkten – aber ja, sie hat nur knapp über 50 Punkte erhalten… bedauerlich. Dabei hängt doch das jeweilige Wandererlebnis nicht nur mit dem Weg zusammen, sondern auch mit der jeweiligen Stimmungslage und … dem Wetter.

Es war ja kürzlich nicht gerade super toll, das Wetter. Doch hatte ich Glück, dass genau zu meiner Wanderzeit ein schönes, windiges Wetter herrschte. Der Wind pustete alle Wolken hinweg- und die Tropfen landeten irgendwo anders.

 

Ein Bild zum Träumen - Wolken- und Wiesenmeer

Ein Bild zum Träumen – Wolken- und Wiesenmeer

 

 

Nach einer Wiesenüberquerung, die mir einen schönen Fernblick auf den Erbeskopf bescherte, landete ich einem Hallenwald aus Buchen – wunderschön!

Imposant, wenn ein Wald wie eine Halle wirkt

Imposant, wenn ein Wald wie eine Halle wirkt

 

 

Mein Schnellschritt führte mich dann zu einer Anhöhe, wo eine einsame Wanderrast auf mich wartete… Mensch – wieso soll ich von hier noch mal weg gehen?

 

Meine ganz private Wanderrast

Meine ganz private Wanderrast

 

Aber es wird noch schöner, denn nach dem Abstieg erreichte ich eine Wiese, die in allen Farben des Grüns leuchtet. Dieses Wiesental könnte irgendwo im Allgäu oder Schwarzwald sein – also da, wo man sich in den Urlaub hin sehnt. Und so was gibt es also auch im Hunsrück… toll!

Idyllisches Wiesental

Idyllisches Wiesental

 

Die Licht- und Schattenspiele wechseln sich ab – auf dem hübschen Waldweg geht es später über Ackerflächen langsam bergauf zurück nach Laufersweiler…. Wo ich genau nach 2 Stunden ankomme.

Lichtspiele auf dem Waldweg

Lichtspiele auf dem Waldweg

 

Was für ein tolles Gefühl! Mein Kopf ist frei, mein Körper fühlt sich nach dem Powerwalk gut an und mir geht es wieder viel besser! Danke, Du Wanderweg.





2 Kommentare »

  1. Philipp — 7. August 2012 @ 14:57

    Vielen Dank für den netten Tipp und die tollen Fotos. Ich bin schon lange auf der Suche nach einem kleinen Wanderweg, der nicht allzu lang und schwierig ist und für zwischendurch geeignet ist.
    Ich kann mich gut in Dich hineinversetzen, mir hilft es auch immer ungemein, einfach alles stehen und liegen zu lassen und raus zu gehen. Wohin spielt oftmals keine Rolle, hauptsache man kann für ein Weilchen alles hinter sich lassen und den Kop frei bekommen!

    Liebe Grüße,
    der Philipp

  2. Karin — 8. August 2012 @ 23:31

    Hallo Philipp-Danke für Dein Feedback!

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