Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (6)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Katrin von: am: 6.06.2012
Katrin Autor(in):    |   6. Jun 2012   |    Kategorie: Naturerlebnis, Wäller Tour, Westerwald, Westerwald-Steig,

Wandern Westerwald: Burgen, Wasser und Wind

Wir hatten uns schon länger vorgenommen, die Greifenstein-Schleife im hessischen Westerwald zu erkunden. Am Freitag vor Pfingsten haben wir uns bei schönem Wetter dann kurzentschlossen auf den Weg gemacht.

Burg Greifenstein

Da wir nur zu zweit waren, wollten wir bei der etwas weiteren Anfahrt nur ein Auto mitnehmen. Im Internet haben wir uns vor der Abfahrt schlau gemacht, welche Möglichkeiten man mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor Ort hat.

Unsere Empfehlung: Flyer „Freizeitverkehre rund um Greifenstein“ des VLD Wetzlar mit zwei ausgearbeiteten Tourenvorschlägen (http://www.vld-wetzlar.de/fileadmin/pdf/Dateien/Flyer_Greifenstein2011_V2.pdf).

Wir haben für uns noch eine dritte – etwas kürzere  😉 – Variante entwickelt: ca. 10 km von Greifenstein nach Beilstein.

Parken kann man kostenlos bei der Gemeindeverwaltung in Beilstein (Herborner Str. 38). Eine Straße weiter, in der Westerwald-Straße, befindet sich die Bushaltestelle „Beilstein Mittelpunktschule“. Nicht erschrecken, wenn auf den Fahrplänen vor Ort nicht alle Busse aufgeführt sind; man kann sich auf die Angaben im Internet verlassen!

Wir nehmen also den Bus Richtung Herborn (kostet pro Person nur 1,70 €) und sind nach kurzer Fahrzeit in Greifenstein angelangt.

Einmal links um die Ecke gucken und schon sieht man die imposante Burg von Greifenstein, die unser erster Anlaufpunkt ist (ab dort startet dann die Markierung der Greifenstein-Schleife).

Ausblick von der Burg Greifenstein

Ausblick von der Burg Greifenstein

Ausblick von der Burg Greifenstein

Auf der Burg erwartet uns ein herrlicher Ausblick bis nach Gießen und Wetzlar … und sogar der Feldberg ist in der Ferne zu sehen.

Glockenwelt Burg Greifenstein

Die Glockenwelt Burg Greifenstein sehen wir uns nur von außen an, ist aber sicherlich auch eine Besichtigung wert.

Wegweiser Zuweg Greifenstein-Schleife

Markierung Zuweg Greifenstein-Schleife

Wir folgen zunächst 0,7 km dem Zuweg (grünes „WT“ auf gelbem Grund) Richtung Beilstein bis zum Ortsrand von Greifenstein, wo wir schließlich auf den Hauptweg treffen.

Ausblick auf Burg Greifenstein

Es lohnt sich immer mal wieder ein Blick zurückzuwerfen, um nochmal die Burg zu erspähen, bevor wir in ein Waldgebiet „abtauchen“. Es ist angenehm bei den sommerlichen Temperaturen, ein Blätterdach über dem Kopf zu haben. Ein leichter Wind wirkt ebenfalls erfrischend.

Laubwald hinter Greifenstein

"Ruine" nahe Greifenstein

Wir kommen an einer kleinen Ruine vorbei (leider habe ich keine Ahnung, worum es sich hierbei handelt) und gelangen zu einem Graben – einem Überrest der ehemaligen „Hohen Straße“, die vom Mittelalter bis ins 16. Jahrhundert die Haupt-Heer- und Handelsstraße zwischen Köln und Frankfurt darstellte.

Aussicht vom Rastpunkt oberhalb der Ulmbachtalsperre

Wenig später gönnen wir uns eine erste Rast auf einer Holzbank mit tollem Blick Richtung Ulmbachtalsperre. Der Rasenberg ist im Hintergrund ebenfalls zu erkennen. Jetzt geht es auf Waldwegen stetig bergab, bevor wir nach einem etwas steileren Anstieg zu einem weiteren Aussichtspunkt gelangen. Aber was ist das? Die Ulmbachtalsperre ist leer! Es kommt mir vor, als hätte ich ein Déjà-vu. Erinnert ihr euch an meinen Blogeintrag „Westerwald-Steig: Am Heisterberger Weiher wurde der Stöpsel gezogen!“??

Es reihen sich zwar viele Campingwägen und Wohnmobile aneinander und auch das Wirtshaus am Ulmbach ist von hier oben zu erkennen, aber weit und breit kein Wasser in Sicht. Als wir etwas später direkt vor der Talsperre stehen, sehen wir auch warum: Am Damm sind Bauarbeiten im Gange. Schade! Aber beim nächsten Mal haben wir vielleicht mehr Glück. (Leider hat mich ab hier der Akku meiner Digicam im Stich gelassen 🙁 )

Glücklicherweise hatten wir unsere Füße schon kurz vorher in einem Bach abgekühlt. Wir hatten eine Stelle gefunden, an der man den Bach komplett überqueren konnte. Zum Glück hat mich mein Gleichgewichtssinn nicht im Stich gelassen 🙂

Ca. 1 km hinter der Talsperre biegen wir auf den Zuweg Richtung Beilstein ab, der uns wieder zurück zum Auto führt.

 Auch wenn wir bei der Ulmbachtalsperre kein Wasser vorgefunden haben, sind wir der Meinung, dass das Motto der Greifenstein-Schleife – „Wandern mit Wind und Wasser“ – gut zu dieser Wäller Tour passt.

Wir freuen uns schon darauf, die restlichen Abschnitte zu erkunden. Vielleicht kombinieren wir die nächste Wanderung auf der Greifenstein-Schleife auch mit dem Westerwald-Steig

 Einer von vielen empfehlenswerten Wanderwegen im Westerwald!

 





Keine Kommentare »

No comments yet.

RSS feed for comments on this post.

Leave a comment

CAPTCHA
*