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Thomas von: am: 3.05.2012
Thomas Autor(in):    |   3. Mai 2012   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Regionen, Traumschleife,

Rabenlay – die neuste der Traumschleifen im Hunsrück

Hallo Leute ,

das letzte Drittel des Monats April war für mich arbeitsmäßig die wahre Hölle und eine einzige Hetze auch inclusive dem letzten Wochenende des vorgenannten Monats . So freute ich mich auf den ersten Mai – wie bekannt Feiertag mit schön gemeldetem Wetter.
Mir war vollkommen und ganz sicher klar , dass ich diesen Tag komplett mit Ruhe und Erholung zuhause in der Sonne verbringen würde , um wichtige neue Kräfte zu sammeln.
In den früheren Morgenstunden war das Sonnenlicht dann noch leider zu verhalten um sich darin regungslos aufzuhalten , so dass ich erst mal den PC aktivierte um auf den Rabenlay zu stoßen – eine neue – vor 10 Tage eingeweihte knapp 16 Kilometer lange Traumschleife mit überschaubaren Höhenmetern rund um Gondershausen – eine Ecke Baybach mit eingeschlossen !!

Der Geist war willig – das Fleisch schwach – hm.
Es erstaunt mich immer wieder wie es mir gelingt mich von meinen eigenen Vorsätzen abbringen zu lassen und mich selbst zu überlisten.
Erschwerend kam hinzu , dass die Benzinpreise für eine ca. 20 Kilometer Anfahrt leider noch zu moderat sind – Pech .
Um meiner selbst willen tat ich so als hätte ich die Tour schon seit Wochen geplant : Rein in die Wanderklamotten – Brote geschmiert – Trinken in den Rucksack – den fürsorglichen Einwand meiner Frau ( auf der neuen Schleife ist heute bestimmt einiges los – sie hatte recht ) ignorieren und ab in die Blechkiste.
Es gibt mir nunmehr zwei bekannte Einstiege in die Schleife – von Emmelshausen kommend am Ortseingang oder am Ortsausgang von Gondershausen . Durch das Eingangsportal geht man am Ortsausgang – da ich darauf keinen gesteigerten Wert lege nahm ich die erster Version.
Es geht direkt über gut zu wandernde Wiesenwege…

… zu einer ersten Raststätte die offensichtlich auch vom Pizzaservice incl. Getränken angefahren wird ( die leider schon getrunkenen Getränke lagen unter der Bank)…

… an eine erste kleine Ecke Wald…

… mit Waldsee – sehr schön anzusehen!

Hier teilt sich der Rundweg scheinbar und merkwürdigerweise in zwei Richtungen – das hatte ich noch nicht. (aus der dritten kam ich natürlich angewandert ) Mit leichtem Scharfsinn entschied ich mich erfreulicherweise für die richtige Richtung – die zweite Variante ist wohl örtliche Werbung.

Schilder dieser Art sind übrigens durchaus des öfteren anzutreffen . Sie geben penetrant Auskunft über die Kilometerleistung ab Start und zum Ziel und versperren die Sicht. Da für mich persönlich der Weg das Ziel und die Gesamtlänge bekannt ist – in dieser Masse unnötig – aber natürlich nur meiner subjektiven Meinung nach.
Schöne Wiesenwege und tolle Aussichten prägen der weiteren Web bis man an einer Kapelle wieder in Wälder – auch mit schönen Waldpfadpassagen eintaucht.

Man streift das 100 Meter abseits Eingangsportal – wenn man so geht wie ich –

steigt über unter Strom stehend Hindernisse ( hatte ich auch noch nicht – eine Schleife völlig neuer Überraschungen) – aber ich denke das soll keine Abschreckung sein.

Weiter zum Grießhof . ( Das folgende Bild hab für schönbuche eingestellt . Sie betreibt eine Seite unter www.wandern-tut-gut.de – schaut halt mal )

um zum Windradblick vorzustoßen ( der Name ist mir auch neu ) .

– die Mühlen sind leider auf dem Bild schlecht zu sehen – aber die Erbauer sind ja auch darauf erpicht sie möglichst unsichtbar zu machen – warum bloß ???
Große Teile des vordere Hunsrück sind mittlerweile ein Windradblick – wenn man nicht gerade im tiefen Tal steht – und es wird noch viel schlimmer . Das wird wohl wahrscheinlich auch die Gegend um Gondershausen noch einholen . Als Vorschlag könnte man dann die Schleife mit den schönen Fernsichten dann ja entsprechend umbenennen .

Die Baybach nähert sich :


hier gibt es nichts zu kommentieren – außer den Bildern die nichts hergeben .

Nach dem viel zu kurzen Stück am Bachrand geht es aufwärts vorbei am Rabenlay

klasse Ecke – und über Wald und Wiesenwege zurück zur Blechkisten

Zum Glück fühle ich mich extrem erholt .

Fazit :

Der Weg ist in größeren Teilen eher unbeschattet . Um der Sozialversicherung bei hochsommerlicher Wetterlage Folgekosten zu ersparen sind höhere Sonnenschutzfaktoren und Maßnahmen gegen Austrocknung nicht ungeschickt . Tolle Aussichten – schöne Wiesenwege – mit der Baybach kann man sowieso nicht verlieren .
Ich habe meine Umtriebigkeit nicht bereut .

Gruß

Thomas





3 Kommentare »

  1. Karin — 3. Mai 2012 @ 22:17

    Hallo Thomas – da haben wir uns ja fast verpaßt! Wir waren dort mit ein paar Leuten zur Eröffnung des Weges am 29.04.12… da folgt sicher auch noch ein Blogbeitrag…

    Danke für´s Teilen Deiner Eindrücke!

    Karin

  2. elke — 4. Mai 2012 @ 05:38

    Ein humorvoller und gleichzeitig informativer Bericht. Hat Spass gemacht zu lesen. VG Elke

  3. Katrin — 4. Mai 2012 @ 14:49

    Ach Thomas, du machst mich immer wieder neidisch – nur 20 km Autofahrt, und du bist an so einer Traumschleife. Da würde mich auch nichts im Haus halten.
    Hab Dank für das Erinnerungsfoto vom Grieshof! Und für die Werbung für meinen Blog. 🙂

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