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Thomas von: am: 5.04.2012
Thomas Autor(in):    |   5. Apr 2012   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Mosel-Saar,

Der Calmont Klettersteig – eine kleine Moselkraxelei

Hallo Leute,

es geht doch nichts über eine Wettervorhersage die für ein Wochenende mieses Wetter verspricht – so wie auch bei uns vorhergesagt. Man muss sich keine Gedanken machen ob die Wanderschuhe geputzt sind – kann lange schlafen und den ganzen Tag faulenzen. Deshalb kam mir der letzte Samstag sehr zugute.

Als ich aber am Sonntagmorgen die Augen öffnete bekam ich das kalte Grausen: blauer Himmel und Sonnenschein. Auf die Wetterfrösche war wie immer kein Verlass.

Beim Frühstück rutschte ich schon voll innerer Zerrissenheit hin und her aber es kam wie es kommen musste: Ich rief meinen Wander- und auch sonstigen Freund Jürgen an, der leider Zeit und sogar Lust hatte .

Nach kurzer Absprache einigten wir uns zum Glück auf eine überschaubare Strecke: halt den Calmont Klettersteig. Im übrigen soll das wohl der steilste Weinberg in Europa sein – schau´n mer mal.

Wie immer – ab in die Blechkiste und Richtung Mosel gedüst .

Auf dem Weg zum Steig durchquerten wir auch Pommern – nicht das abgebrannte – sondern den Moselort. Hier gibt es direkt an der Hauptstraße einen Imbiss mit der besten groben Bratwurst weit und breit .

Zu sehen die Ausführung“spezial“ mit der wir uns dann auch gewichteten – lecker und zu empfehlen (es war auch Mittagszeit) .

Bremm an der Mosel ist der Ein- und Ausstiegspunkt der Tour. Gegen die Uhr gelaufen ist die bessere Variante die wir diesmal auch zum Glück einschlugen.

Man durchläuft den Steilhang auf dem unteren Bild – erst im Hang – der eigentliche Steig – um dann nach steilem Aufstieg auf den Calmonter Höhenweg zu stoßen, der den Rundweg dann beendet .

Durch den schönen Ort gelatscht – noch ein paar Teermeter : dann kommt das Einstiegsschild:

Nach der weiteren Erfahrung auf dem Steig ziemlich sinnlos. Es kamen uns Wanderer (!) und Wandergruppen (!) an Kletterstellen mit Stoffturnschuhen und wirklich ohne jegliche Trittsicherheit (ich bin wahrlich auch kein Hochalpinist) entgegen – Wartezeiten – erst mal eine rauchen – und hoffen das alles gut geht. Der Weg ist spannend und wirklich permanent mit schönen Aussichten gepflastert.

Dann geht es wie schon geschrieben leicht bergauf zum schön zu wandernden Höhenweg mit immer wieder tollen Aussichten auf das Moseltal.

… und dann nach Wahl sehr steil und kürzer oder (wahrscheinlich) nicht so steil und länger zurück zur Blechkiste.

Fazit: Schon am ersten April gut belaufen (kein Scherz!) – und warm. Eine gewisse Trittsicherheit und gescheites Schuhwerk steigern das Vergnügen bestimmt,  zu erkennen an Wanderern denen das nicht zu eigen war. Aufgrund der starken Frequentierung ist ein (sehr) frühzeitiger Aufbruch bestimmt empfehlenswert. Durch die exponierte Südlage (echt steile Weinberge – klettern mit vorhandenen Hilfsmitteln angesagt) bei 35 Grad im Schatten nur mit Wasser- oder Bierfass zu empfehlen.

Letztendlich: Eine KLASSE-Tour die wir beim nächsten mal spätestens um sieben Uhr vor Ort morgens starten – dann gibt es hoffentlich weniger Gegenverkehr. Schau´n mer mal .
Gruß, Thomas





1 Kommentar »

  1. Karin — 5. April 2012 @ 21:33

    Ich war so frei und habe den Tippfehler bereinigt – aber ein bissel Klamauk darf schon mal sein 🙂
    Wünsche Euch allen Frohe Ostertage! Das Wetter wird so, dass man die Wanderkleidung testen kann 🙂

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