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Karin von: am: 2.04.2012
Karin Autor(in):    |   2. Apr 2012   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Traumschleife,

Die perfekte Tagestour – Teil 3

Es gibt bereits über 50 Traumschleifen Saar-Hunsrück. Alles sind Premium-Rundwanderwege in unterschiedlicher Länge, verteilt auf den Naturpark Saar-Hunsrück und die angrenzenden Gebiete. Die Rundtour „Ehrbachklamm“ mit einer Länge von 15 km und rund 500 Höhenmetern ist in 5-6 Stunden zu schaffen.

Imposante Aussicht in das Ehrbachtal

Der Einstieg bei Oppenhausen (Ortsteil von Boppard) ist recht enspannt, geht es doch erstmal gemächlich über Felder, später durch Wälder auf noch „normalen“ Wegen langsam hinunter „zur Ehrbach“ – wie die Hunsrücker sagen. Obwohl es doch „der Bach“ heißt, werden Bäche im Hunsrück als Frauen bezeichnet („die Bach“). Das ist schonmal eine meiner erfreulichen Erkenntnisse des heutigen Tages.

Am Ehrbach entlang

Wenig später ist man „ganz unten“ und passiert nun das idyllische Ehrbachtal. Spannend geht es über Felsen und Stege, mal näher, mal ferner am Bach entlang. Die Schieferfelsen sind immer etwas glitschig, da Spritzwasser und Luftfeuchtigkeit hier ihre Wirkung zeigen. Deshalb sollte die Klamm in „Eiszeiten“ mit Vorsicht genossen werden.

Moosbewachsene Steine und Bäume

Die Strecke ist bestimmt für Familien interessant, da der Pfad und die Wasserquerungen die Kinderherzen höher schlagen lassen. Sogar Hunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Sie klettern nicht über die Stege oder Brücken, sondern rennen einfach durch´s Wasser. Haben die´s gut! Und wer abkürzen möchte, kann an zwei bis drei Stellen Pfade nutzen, die aus der Klamm raus führen.

Über Brücken durch die Klamm

Nach ca. 8 km Strecke lädt die Daubesberger Mühle an Wochenenden auf eine kleine Rast ein. Hier kann man auch schön im Freien sitzen.

Weiter geht es am Ehrbach, jetzt nicht mehr so spektakulär, aber nicht minder schön weiter und dann folgt der knackige Aufstieg, der uns aus der Klamm wieder hoch auf das Plateau führt.
Stets ergattern wir Blicke auf Schloss Schöneck und Ruine Rauschenburg, die beide leider nicht beweritschaftet und nicht zu besichtigen sind. Vielleicht gibt es ja mal einen Freiherrn, der hier eine Schenke aufmachen möchte?

Knackiger Aufstieg aus der Klamm

Oben angekommen geht es erst über Felder auf der Hochebene entlang. Man hat das Ziel schon im Blick, doch die Traumschleife macht hier nochmal eine „Traum-Schleife“ hin zum Ehrbachtal, bindet nochmal tolle Aussichten ein und bietet manchen überraschenden Steigabschnitt.

An der Hangkante entlang

Dann endlich steigt man langsam wieder hinauf zum Plateau, kommt noch an einem toll gelegenen Wald-Kindergarten vorbei und erreicht wieder die offene Flur. Wenn man Glück hat, blüht hier zu jeder Jahreszeit etwas anderes.

Blühende Weide voller Kätzchen

Fazit: Eine spannende Runde, keineswegs nur entlang eines schattigen Bachtals, sondern auch mit ordentlichen Anstiegen und aussichtsreichen Höhenweg-Passagen. Weitere Traumschleifen haben wir im Blog schon beschrieben. Zum Beispiel die Traumschleife „Baybachklamm“ oder „Layensteig Strimminger Berg“ von Kerstin und Thomas. Weitere werden sicher folgen!





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