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Manuel von: am: 12.02.2012
Manuel Autor(in):    |   12. Feb 2012   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren,

Todesangst an der Mosel

Um das direkt aufzuklären. Kein Wanderer muss an der Mosel wirklich um sein Leben fürchten. Es gibt nur sehr feine und steile Felspartien in der Nähe von Bremm, und die haben eben Namen, die es in sich haben

Ich war an die Mosel zum steilsten Weinberg Europas gefahren, dem Calmont. Zwischen Bremm und Eller erstreckt er sich dieses Bergungetüm. Dort findet man auch den Klettersteig Calmont, ich wollte mich dort fit machen für eine größere alpine Unternehmung. Der Klettersteig ist kein Rundweg, wie ich zunächst dachte, sondern ein Strecken-Steig zwischen den Weinorten Bremm und Eller. Zwischen Rebstöcken hindurch schlängelt sich der Weg, immer wieder sieht man die Transporthilfen der Winzer. Man kann sich vorstellen, wie die Kiepen mit den Trauben dort während der Lese hinabflitzen. Das ist eine geilere Traubenachterbahn als das Ding am Nürburgring.

 

Der Klettersteig ist nicht durchmarkiert, wie man das von den Premiumwegen oder Qualitätswegen kennt. Manchmal muss auch ein etwas hemdsärmeliger Hinweis wie dieser reichen:

 

Am Ende des Klettersteigs in Eller angekommen, habe ich für den Rückweg einen kleinen alpin-sportiven Umweg über die oben erwähnte Eller Todesangst genommen. Vor wem oder was man Todesangst haben muss, erschließt sich, wenn man sich langsam an die deutsche Hoheitsfahne heranschleicht, die dort lustig über der Mosel flattert. Lebensgefahr durch Deutschland-Fahnen! Und das außerhalb von WM-Jubel

 

Ich bin dann nach dem Klettersteig noch mehrmals zum Gipfelkreuz des Calmonts hinaufgestiegen (wie gesagt, Training für große alpine Aufgaben) Immer wieder hatte ich tolle Ausblicke auf die Mosel, und wer die großartige Moselschleife bei Bremm sieht, weiß gar nicht mehr, was die Saarländer für ein Bohei um ihre Saarschleife machen.

 

Der absolute Höhepunkt meines Tages an der Mosel war aber ein bewegliches Kunstwerk, geschaffen von einem braven Bremmer Bürger. Lehnt Euch zurück, macht ein Fläschchen Moselwein auf und genießt!



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1 Kommentar »

  1. Guenter
    Guenter — 31. Mai 2012 @ 14:17

    Hallo Manuel,
    die Tour haben wir, meine Partnerin und Ich, im Juni 2011 gemacht,allerdings sind wir den Kreuzweg nach Bremm hinunter.
    War auch ganz gut, doch da es geregnet hat teilweise rutschgefahr.
    Im Mai haben wir den Urwaldsteig in 3 Etappen bewältigt um uns aufs Lechtal vorzubereiten, dort wollen wir ein paar Etappen den Lechweg gehen.

    MFG
    Günter Nieren

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