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Kerstin von: am: 4.01.2012
Kerstin Autor(in):    |   4. Jan 2012   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Saar-Hunsrück-Steig,

Schleife der kleinen Überraschungen

Kurz vor Weihnachten noch eine Wanderung zu unternehmen war eine sehr gute Idee. Die Luft ist klar, man kommt aus dem vorweihnachtlichen Alltagsstress raus und kann ganz entspannt die Feiertage angehen.

So sind Karin und ich losgezogen, um die Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg zu erkunden. Besser gesagt, um zu entdecken. Denn dies nicht nicht zu viel versprochen. Entdecken kann man wahrlich genug auf den knapp 14 km.

große Fußspuren

Kaum haben wir uns auf den Weg gemacht, haben wir auch schon große Fußspuren entdeckt, die wir aber nicht ganz mit unseren Schuhen ausfüllen konnten. Zudem blieben unsere Schuhe dadurch noch sauber und weitestgehend trocken.

Jedoch sollte sich dies schnell ändern und unsere Schuhe wurden durch das unbeständige Wetter in den Tagen zuvor matschig. Aber auch hier hat man auf dem Weg schon eine perfekte Problemlösung parat: Eine Schuhbürste! Genauer gesagt „Zom ofbozze“ wie der Hunsrücker zu sagen pflegt.

Eine Schuhbürste! Genauer gesagt "Zom ofbozze"

Über einen geschwungenen Steg ging es dann weiter auf unserer Entdeckertour. Und wir mussten auch nicht lange warten, bis wir ein weiteres Mal vergnüglich überrascht wurden. An einem schönen überdachten Rastplatz am Bachlauf fanden wir einen Kleiderhaken. So weiß man endlich wohin mit dem ganzen Gepäck! Zudem gab es noch tolle Informationen zur Erdgeschichte und den Kerbtälern im Moselhunsrück.

Kleiderhaken

Als wir uns dann auf dem weiteren Wegverlauf über Begegnungen mit diversen Tieren, u.a. mit Pferden, auf den unterschiedlichsten Wanderungen austauschten, staunten wir einmal nicht schlecht. Fernab der Zivilisation haben wir ein Pferd entdeckt, das ebenso staunte wie wir als sich unsere Blicke trafen. Gut, einige Meter später kamen wir an einem einsam gelegenen Hof vorbei. Dies erklärte uns dann die Anwesenheit des Pferdes.

Pferd

Nach dieser „einsamen“ Begegnung“ kamen wir dann wieder an den Rand der Zivilisation, als wir einen nicht zu übersehenden Warnhinweis vor Autos bekamen. Ein paar Meter weiter mussten wir dann eine kleine Straße überqueren. Und ich muss sagen: so macht Straße überqueren bei einer Wanderung wieder Spaß!

Warnhinweis vor Autos

Dann wurde es ernst! Der erste von zwei Klettersteigen wartete. Auch bei bescheidenem Wetter musste ich dies einfach ausprobieren und hangelte mich auf den Eisenstufen die Felsen hinauf. Aber die Aussicht lohnt sich allemal! Nur der Abstieg war dann noch einmal eine größere Herausforderung. Die Leiter war noch steiler als beim Aufstieg. Zum Glück gibt es auch immer noch eine alternative Strecke. 😉 Beim zweiten Kletterstück mussten wir auch dann nur hochkrakseln.

Burgberg Klettersteig

Wer denkt, dies sei schon alles gewesen irrt sich! Denn nun kam der Abstieg ins Höhlental. Dort konnten wir weiter auf unsere Entdeckertour gehen, denn viele Höhleneingänge aus der Bergbauzeit sind noch offen. Betreten allerdings auf eigene Gefahr! Dank Karin, die mit einer Taschenlampe ausgerüstet war, konnten wir eine dieser Höhlen kurzzeitig erkunden. Fantastisch! Und dies gilt für die gesamte Tour… Aber schaut euch alles doch selbst mal an!

Höhlen

Höhlen





4 Kommentare »

  1. Eike — 6. Januar 2012 @ 09:19

    Sicherlich hat man hier und da schon über die ganzen Traumschleifen gelesen, aber hey, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, möchte ich dort unbedingt hin. Mein Mann und ich sind Wander- und Höhlenfans. Wenn das nicht passt! Diese Tour gehen wir 2012 auf jeden Fall an … ich werde hier berichten ;o)

  2. Karin — 9. Januar 2012 @ 12:26

    Ist eine echt abwechslungsreiche Tour! Super auch für Familien!

  3. Thomas
    Thomas — 19. Februar 2012 @ 18:50

    Hallo Kerstin ,

    bin die Schleife heute gelaufen . Schöne Strecke .
    Ich bin sie im Uhrzeigersinn gelaufen . Bedingt durch die Klettersteige ist es umgekehrt besser .

    Gruß
    Thomas

  4. p.winninger
    Peter Winninger — 29. Juni 2013 @ 23:02

    Genialer Weg, den man da im Hunsrück auf die Beine gestellt hat. Besonders die Klettersteige haben echt Spaß gemacht …und ein bisschen Lust, mal einen großen Klettersteig auszuprobieren.

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