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Thomas von: am: 2.12.2011
Thomas Autor(in):    |   2. Dez 2011   |    Kategorie: Hunsrück, Kurz-& Rundtouren, Regionen, Soonwaldsteig,

Soonwaldsteig – ECHT KLASSE (Teil 1/3)

Hallo Leute,
nachdem ich 10 Jahre planlos durch den Hunsrück gelatscht bin ist nunmehr endlich die Zeit der Schleifen und Steige gekommen . Die Vorteile bei der Orientierung und natürlich einer (hoffentlich) wirklich schönen Streckenführung liegen auf der Hand und dienen uns Wanderern sehr zum Wohle.

Wandern mit Hund

Ich bin den Steig im Frühjahr 2010 mit meinem Kumpel Jürgen schon mal abgelaufen und wollte ihn im Oktober 2011 nochmal bezwingen – und da Jürgen nicht konnte halt fast allein .

Mein Begleiter war unser braver Familienhund – genannt Pirat .

Wandern am Soonwaldsteig

Zur Strecke: Da mein Wohnort zum nächsten Einstiegspunkt zum Steig ca. 13 km entfernt liegt (nördlich vom Soon), bietet sich die Option von der Haustür an die Haustür geradezu an . Mit einigen „Abwanderungen“ um gemütliche Herbergen zum Übernachten anzulaufen, beläuft sich diese Strecke auf ca. 115 – 120 km und 6000 Höhenmeter .
Aufgrund meines täglich steigenden Alters und meinem 12,5 kg Rucksack betrug mein Zeitrahmen 5 Tage. Mein Motto : Es muss Spaß machen – aber auch etwas weh tun – für mich die optimale Strecke .
Am Mittwoch den 05.10.11 ging es los .

Hier zu sehen ist der Start und Zielpunkt der Tour – Bergenhausen im schönen Hunsrück.

Bergenhausen im Hunsrück


 

Die ersten Meter sind gemacht . Der Weg zieht sich dann weiter durch Wald und Flur:

Einstieg Soonwaldsteig im Hunsrück

Richtung Ellern, das dann durchquert werden muss . Auf dem rechten Bergrücken des obigen Fotos ( noch vor Ellern fotografiert – das liegt am Fuß des Soons ) befindet sich das Hochsteinchen – etwas unterhalb des Steinchens ist mein Einstieg in den Steig – links davon der Einschnitt ist das Guldenbachtal und ganz links der Bergrücken der Kanderich ( komme ich heute auch noch vorbei )
Nach Durchquerung von Ellern – nicht ohne dort beim Bäcker ne Tasse Kaffee und ein Käsebrötchen zu mir zu nehmen – beginnt direkt der Soonwald .

Zuerst auf einer Teer – dann auf einer Schotterpiste zieht sich der Weg in die Höhe .
Plötzlich sieht man von rechts einen steilen Pfad auf die Piste stoßen – hier werde ich am Sonntag absteigen und den Steig wieder verlassen .

Dieser Markierung werde ich also den nächsten Tagen folgen. Der Steig beginnt. Die blaue Markierung ist übrigens der Schinderhannesweg . Zur Info : Der Schinderhannes war ein Mörder und sonstiger Schwerverbrecher .

Soonwaldsteig und Schinderhannesweg im Hunsrück

Übrigens ist das Wetter noch recht mild und leicht schweißtreibend – wird sich aber noch ändern .

Der Steig zieht sich noch ca. 20 Gehminuten die Piste hoch bis man den Kamm erreicht um dann in östlicher Richtung auf einem Waldweg weiter zu laufen bis zum Hochsteinchen – wie zu sehen ein Eisenaussichtsturm mit nebenstehender Schutzhütte und tollem Blick auf den Hunsrück . Das geschossene Foto ist zu „diesig“ um es einzustellen .

Hochsteinchen am Soonwaldsteig

Wandern im Guldenbachtal im Hunsrück

Nun zieht sich der Weg abwärts über teils Waldpfade und naturbelassene Waldwege ins Guldenbachtal – schön aber anstrengend für meine Kniegelenke . Bergab is nix .

Im Tal angekommen geht es ein paar Meter die Landesstrasse was weiß ich entlang um dann erheblich mehr Meter zwischen der Kläranlage Rheinböllen zur rechten und der A 61 zur linken weiterzuführen . Klasse Teilstück . 🙁
Nach unterschreiten der Autobahn beginnt der Aufstieg zum zweiten vorher erwähnten Bergrücken . Etwa mittig und zur späten Mittagszeit erreichen wir das bewirtschaftete Forsthaus Emmerichshütte , hier nachfolgend zu begutachten :

Forsthaus Emmerichshütte

 

Zwei Radler und ein Hacksteak ( € 6,80 für bestimmt doppelte Pommes und eine riesige Frikadelle mit Jägersoße ) halfen mir und Hund Pirat weiter – gute Preise – gute Portionen .
Mit vollen Mägen geht es weiter bergan zum Kanderich mit 3 Windrädern der ersten Generation – ich denke so ziemlich die allerersten auf dem Hunsrück . Mittlerweile ist dieser verspargelt – und es steht erst die Hälfte der geplanten Mühlen . Prost Mahlzeit .

Wandertour Soonwaldsteig Heidelandschaft Hunsrück Ohligsberg im Hunsrück Landschaftsbild Hunsrück

Der Weg zieht sich durch ein kurzes Stück Heidelandschaft – so wirkt es auf mich und Pirat zumindest – zum Ohligsberg , einem echt tollen Aussichtspunkt in Höhe 600 Meter. Von dort ist auch ein kleines Stück des Rheins zu erkennen , den ich mich (wir) uns morgen stark nähern werden. Zu erkennen rechts neben der Buchenhecke. Der Höhenunterschied zwischen dem Aussichtspunkt und dem Rhein betragen ca. 500 Meter

Wanderwege im Hunsrück

Wandern mit Hund

So – das gröbste für heute ist geschafft . Noch ca. 6 km . Der Weg geht weiter leicht bergab vorbei an der Lauschhütte (Möglichkeit zur Einkehr) – über den Salzkopf mit Aussichtsturm aus Holz (kein Foto gemacht) zur Herberge.

Fortsetzung folgt…






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