Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (17)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Karin von: am: 14.11.2011
Karin Autor(in):    |   14. Nov 2011   |    Kategorie: Fachsimpeln, Hunsrück, Kurz-& Rundtouren,

Die geflügelten Riesen

Ein Wanderdrama auf der Traumschleife

Es war einmal ein Wanderer, der hatte einen Traum und wanderte in der hübschen Landschaft des Hunsrücks. Dort gab es eine Traumschleife mit dem rätselhaften Namen Klingelfloss. Zunächst genoss der Wanderer den Tag sehr, doch plötzlich kam es zum Alptraum…


Ein Traum von Wald

Ein Traum von Wald

Unterwegs durch idylllische Wälder in bunten Herbstfarben erlebte der Wanderer, wie schön Natur sein kann. Nebelschwaden waberten über Felder und zwischen den Bäumen, das sanfte Nachmittagslicht tauchte die Landschaft in eine Traumkulisse.

Nebel betupft die Felder

Nebel betupft die Felder

Zauberhafte Waldstimmung

Zauberhafte Waldstimmung

Plötzlich erschien ein Stern zwischen den Bäumen und sprach: „Geh fort von hier! Die Riesen sind nicht weit!“.

Ein Stern im Abendlicht

Ein Stern im Abendlicht

Doch der Wanderer war mutig und ging vorsichtig weiter. Plötzlich sah er ihn: Ein geflügelter Riese bog um die Ecke und kam ihm entgegen! Immer näher kam er und bedrohte den Wanderer mit seinen riesigen Armen.

Auf Tuchfühlung mit dem Riesen

Auf Tuchfühlung mit dem Riesen

Vor Schreck erstarrt blieb der Wanderer stehen. „Wer bist Du, wieso bist Du hier?“ fragte er den Riesen zitternd. Und dieser sprach: „Ich bin hier, um den Wind zu fangen.“

„Wie soll man mit diesen riesigen Metallarmen Wind fangen und was passiert, wenn der Wid dann nicht mehr da ist? Wer zerzaust mir das Haar und bringt die Samen zum Fliegen?“, ging es ihm durch den Kopf.

Mit zitternden Knien lief der Wanderer weiter, doch an jeder Biegung begegnetem ihm weitere Riesen, deren Flügel still standen und ihm dennoch Angst einflößten.

Auch hier sind die Riesen

Auch hier sind die Riesen

Endlich kam er zur rettenden Siedlung, die ihm Hoffnung hab. Doch der Anblick auf den Ort, ließ sein Herz still stehen…..

Die Invasion

Die Invasion

Auch hier waren sie schon gewesen…

Traurig geht er von dannen, in der Hoffnung, eine neue Traumschleife ohne Riesen zu finden.

… ENDE





6 Kommentare »

  1. Thomas
    Thomas — 15. November 2011 @ 17:44

    Hallo Karin ,
    schön geschrieben – vielleicht waren es irgendwann die Windfänger , die unsere Wälder mit retteten – auch die schöne Schleife Klingelfloss ,
    Gruß und uns allen schöne Wege
    Thomas

  2. Günter Brühl — 16. November 2011 @ 11:02

    Ich haße diese Scheißdinger,aber diese kann man innerhalb ein paar Wochen abbauen und entsorgen,im
    gegensatz zu AKWs.
    Gruß und Spaß beim Wandern
    Günter

  3. Sigrun — 19. November 2011 @ 20:11

    Die geflügelten Riesen tragen einen Teil dazu bei, dass wir unseren Wohlstand auch weiterhin genießen können. Erneuerbare Energien nutzen wollen, aber „nicht hier“ ist: „Wasch mich, aber mach mich nicht nass.“
    Auch Talstauungen haben die Natur nachhaltig verändert, meiner Meinung nach sogar noch viel einschneidender, aber regt sich darüber noch jemand auf? Wind- und Wasserkraft sind auf Dauer wahrscheinlich die bessere Lösung als Kohle- und Atomstrom.
    Die Windräder halten mich als Touri jedenfalls nicht davon ab, das schöne Saarland zu besuchen und einen Weitwanderweg zu gehen.
    Sigrun

  4. Karin — 23. November 2011 @ 08:53

    Vielen Dank für Eure Kommentare!
    Komme gerade vom Ruhrgebiet zurück. Da ist man seit Jahrzehnten dabei, die Industrieanlagen von Kohle und Stahl zurück zu bauen. Verglichen damit, sind Windkraftanlagen klein, leise, stinken nicht und hinterlassen keinen Dreck.
    Persönlich wehre ich mich aber gegen die Installation von Windkrafträdern entlang von Prädikatswegen in ausgesucht schönen Landschaften, die zur Erholung, dem Naturgenuss und der Bildung für uns Menschen dringend nötig sind und ökoligische Refugien darstellen. Etwas mehr Abstimmung und Geduld bei der Standortwahl unter Einbeziehung der Beteiligten wäre da schon zielführend.

  5. Thomas
    Thomas — 23. November 2011 @ 18:35

    Hallo Wanderfreunde ,

    Winräde sind ein Wirtschaftsfaktor für den Erbauer , Betreiber und die Verpächter der benötigten Landparzelle . Ein Windrad der Größenordnung wie am Klingelfloss zu sehen bringt dem Verpächter ca. € 40.000 / Jahr .
    Da wird es mit Abstimmung und Geduld bei der Standortauswahl schon wackelig .
    Schlimmer macht die Sache , das es in der Energiepolitik kein ganzheitliches Konzept gibt .
    Kommt Wind auf und die Mühlen gehen ans Netz ( die Windenergie kann leider ( noch nicht ? ) gespeichert werden ) , müssen andere Kraftwerke vom Netz . Da diese in der Regel nicht modulierend gefahren werden können , blasen Sie die Energie in die Luft oder erwärmen damit den Rhein .
    Somit ist der Anblich einer Windmühle zur Zeit zwar nicht kostenlos – aber umsonst .
    Übrigens laufen auch Genehmigungsverfahren zur Errichtung von Windparks im Soonwald .
    Fazit : lauft schnell noch den Soonwaldsteig – es lohnt sich .
    Gruß
    Thomas

  6. Marschiereviel — 24. November 2011 @ 19:11

    Warum aufregen. Es ist genau so wie bei den Umgehungsstrassen: keiner will die Masse an Autos vor der Nase haben, die Umgehungsstrassen kosten aber Landschaft und ziehen noch mehr Autos an. Wir wollen keine AKW’s, dann müssen wir die Alternativen eben aushalten. Mit den nötigen Speicherseen wird es auch noch den gleichen Ärger geben. That’s Life. Ich frage mich bei diesem Thema immer, wie haben es die Holländer über Jahrhunderte bloß ausgehalten mit ihren vielen Windmühlen?
    Gruß Marschiereviel

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

CAPTCHA
*