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Kerstin von: am: 9.11.2011
Kerstin Autor(in):    |   9. Nov 2011   |    Kategorie: Ausrüstung,

Stöcke zum Wandern – ja oder nein?

Lange Zeit habe ich mich gegen Stöcke beim Wandern gewehrt. Es ist was für ältere Menschen, aber nichts für mich, so dachte ich stets. Zudem behindern diese doch nur. Jedoch schwärmten mir viele meiner Bekannten vom Wandern mit Stöcken vor.

Nun stand meine Tour auf dem Goldsteig an. Drei Tage im Bayerischen und Oberpfälzer Wald mit diversen 1000er-Gipfeln und somit einigen An- und Abstiegen warteten auf mich. Also beschloss ich, es dort einmal mit diesen Stöcken auszuprobieren. Am ersten Tag bin ich noch ohne gelaufen. Bei einem steilen Anstieg dachte ich mir dann: würde es einfacher sein hier hoch zu kommen, wenn ich Stöcke dabei habe? Zudem traf ich unterwegs viele andere Wanderer mit Stöcken und ich fiel schon damit auf, keine an mir zu haben. Also nahm ich sie am zweiten Tag mit und probierte es einfach aus. Nach anfänglichen Koordinationsschwierigkeiten habe ich mich aber schnell an die Wanderung mit Stöcken gewöhnt. Und ich stellte mehr und mehr fest, dass ich hiervon begeistert war. Gerade bei den Anstiegen halfen sie doch ungemein sich hochzuziehen und die Kraftaufwendung auf Arme und Beine zu verteilen. Beim Abstieg half es ganz klar, um mehr Sicherheit in den schwierigen Passagen zu haben.


Wanderstöcke im Einsatz

Wanderstöcke im Einsatz

Mein Fazit: In schwierigem Gelände würde ich die Stöcke auf jeden Fall noch einmal mitnehmen, da es das Wandern schon erleichtert hat und den Wandergenuss für mich noch einmal verstärkt hat. Nur auf leichteren bis mittleren Wegen würde ich hierauf verzichten.





4 Kommentare »

  1. Karin — 9. November 2011 @ 22:20

    Ja- mir geht es genauso!
    Wenn es steil rauf oder runter geht, sind die Stöcke eine gute Hilfe, verteilen die Kraft und Stösse auf den ganzen Körper… im flachen Gelände nutze ich sie nicht.

  2. Sigrun — 11. November 2011 @ 09:42

    Ich benutze die Stöcke bei Touren ab etwa 700 Hm, darunter eher nicht. (Meine Touren umfassen fast immer mehr, ich benutze sie also fast immer…) Wenn ich lange Touren ohne Stöcke gehe, dann schwellen die Finger an. Schon das ist ein Plus für die Stöcke.
    Zu bedenken gebe ich, dass beim Abstieg die Gefahr besteht, mit Stöcken größere Schritte zu machen als ohne. Die Gelenkbelastung ist mit großen Schritten dann nicht weniger (wie ja eigentlich erhofft), sondern größer als ohne Stöcke. Aber wenn man das weiß, kann man ja entsprechend gehen. Was ich auch mache (nicht ganz ungefährlich): Im Abstieg beide Stöcke gleichzeitig aufsetzen und steile Stufen abspringen unter Knieschonung! (aber wehe, die Segmente der Stöcke sind nicht gut arretiert…!)
    Im Aufstieg setze ich – wie die Vorrednerinnen – durch die Stöcke einiges an Armkraft ein und trainiere also „die ganze Frau“.
    Ich benutze übrigens „ganz normale“ Wanderstöcke, also keine Nordic-Walking-Stöcke, was ja auch viele machen. Aber da ich die Handschlaufen nicht benutze, fällt die typische Nordic-Walking-Technik für mich flach. Die Handschlaufen benutze ich nicht, weil ich im Falle eines Sturzes (welch Wortspiel…! ;-)) mir nicht den Arm brechen möchte.

  3. Bernd — 3. Dezember 2011 @ 17:34

    Ich gehe nicht ohne meine Stöcke on Tour! Das gehen mit Stöcken hat für mich mehrere Vorteile, zum einen bin ich mit Stöcken wesentlich schneller und entspannter unterwegs, zum anderen werden die Knie entlastet. Da ich auch bei schlechterem Wetter unterwegs bin und steile Wege und Pfade dann besonders rutschig sind bieten Wanderstöcke einfach mehr halt und Sicherheit in steílen Passagen, ganz egal ob es auf oder ab geht.
    Euch allen viel spaß in der Natur!

  4. Hans-Joachim
    Hans-Joachim — 8. November 2013 @ 09:21

    Hallo Kerstin, ich bin eigentlich ein Feind von Stöcken, weil sie behindern mehr als sie helfen. Ich fluche auch immer, wenn Stöckchenschlepper auf engen Pfaden vor mir gehen und nicht darauf achten, dass jemand hinter ihnen geht.
    Bei langen Abstiegen, so etwa bei einer Tour in der Schweiz (von 3000 m auf 400 m) runter habe ich das Gefühl gehabt, dass es gut gewesen wäre, wenn ich Stöcke dabei gehabt hätte. Und jetzt am vergangenen Wochenende war ich auf dem Kupfer-Jaspis-Pfad (Traumschleife) im Hunsrück unterwegs. Da war es wegen des Regens und des gefallenen Laubes so rutschig, dass ich mich dreimal hingelegt habe. Da wären Stöcke vermutlich auch hilfreich gewesen.
    LG Joachim

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