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Katrin von: am: 4.08.2011
Katrin Autor(in):    |   4. Aug 2011   |    Kategorie: Fernwanderwege, Kurz-& Rundtouren,

Seen, Rinnsale und flüssige „Wegweiser“ am Westerwald-Steig

Die Wettervorhersage für heute ist nicht die beste: Gewitter und Starkregen. Es wird nur kurz überlegt, bevor man sich trotzdem optimistisch auf den Weg zum Westerwald-Steig macht … wollen wir doch mal sehen, ob am Ende nicht doch die Sonne siegt. Wir haben uns schließlich schon so lange auf unsere Wanderung auf dem Westerwald-Steig gefreut.


Der Westerwald: Frisch wie der Wind

Der Westerwald: Frisch wie der Wind

Ein Auto parken wir am Waldspielplatz in Steinen, zwei machen sich auf den Weg zur Alpenroder Hütte, um dort ein Auto für den Rückweg abzustellen. Der Rest der Truppe nutzt die Zeit zu einer ersten Stärkung.

Bevor es losgeht, packe ich noch schnell eine wasserfeste Wanderkarte vom Westerwald-Steig in meinen Rucksack. Sicher ist sicher … aber am Ende werde ich eines besseren belehrt: die Wanderwege im Westerwald sind so gut markiert, dass es auch nicht schlimm ist, wenn man seine Wanderkarte mal vergisst.

Immer auf dem richtigen Weg ... auch ohne Wanderkarte

Immer auf dem richtigen Weg ... auch ohne Wanderkarte

Infotafel an der Wiedquelle

Infotafel an der Wiedquelle

Nach einem kurzen Waldstück geht es zunächst vorbei an sattgrünen Wiesen. Links tritt der Dreifelder Weiher in unser Blickfeld, einer der sieben Weiher der Westerwälder Seenplatte. (Tipp: Bei schönem Wetter sind die Seen ein lohnendes Ausflugsziel. Am Postweiher gibt’s ein tolles Schwimmbad, das zum Baden einlädt, und einen Campingplatz.) Von einem kleinen Plateau aus haben wir einen tollen Blick über die Seenlandschaft.

Verschlungene Pfade entlang der Wied

Verschlungene Pfade entlang der Wied

In Dreifelden führt uns der Wanderweg an der ältesten Steinkirche des Westerwaldes vorbei, bevor der Steig immer wieder von der Wied begleitet wird. Schmale, gemulchte Wegpassagen … ein Traum für unsere Wanderfüße! Ein kleines Abenteuer zwischendurch gefällig? An einer Stelle müssen wir die Wied über angehäufte Steine überqueren.
Kurz vor Linden erwartet uns eine schöne Liege zum Ausruhen … schon wieder eine traumhafte Gelegenheit, den Rucksack etwas zu erleichtern. So lässt es sich aushalten.

Die Wied begleitet uns immer wieder

Die Wied begleitet uns immer wieder

Weiter geht’s zur Wiedquelle in Linden. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass aus dem kleinen Rinnsal einige Kilometer weiter ein Fluss entsteht, der übrigens in Neuwied in den Rhein mündet. Hier könnte man schon wieder eine Rast einlegen, aber die dunklen Wolken am Himmel treiben uns weiter.

Die Landschaft zeigt sich uns herrlich offen, bevor sich der Westerwald-Steig mitten durch den Wald zwischen den Bäumen durchschlängelt. Hinter dem Waldstück können wir schon unser erstes Etappenziel – die Alpenroder Hütte auf dem Gräbersberg – erahnen. Die letzten Schritte werden wir vom Surren der Windkrafträder begleitet.

offene Landschaft - bequeme Wanderwege

offene Landschaft - bequeme Wanderwege

Noch scheint die Sonne und wir gönnen uns eine kleine Stärkung im Außenbereich der urgemütlichen Hütte, wo sich neben Wanderern auch Radfahrer und Motorradfahrer tummeln. Während wir noch unsere Brotzeit genießen, kommen die regenverhangenen Wolken immer näher und wir ahnen nichts Gutes. Dabei hätte ich vom Aussichtsturm aus (direkt neben der Hütte!) gerne noch die traumhafte Aussicht über den Westerwald genossen.

Die verdiente Pause in der Alpenroder Hütte

Die verdiente Pause in der Alpenroder Hütte

 

Der Aussichtsturm direkt neben der Hütte

Der Aussichtsturm direkt neben der Hütte

Als die ersten Tropfen vom Himmel fallen, suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen in der Hütte und entscheiden uns für Plan B: Anstatt die restlichen 7 km nach Nistertal zu wandern, fahren wir zurück zu unseren Autos und von dort aus zur Birkenhof Brennerei in Nistertal. Hier kaufen wir uns den leckeren Westerwald-Steig-Schnaps „Wegweiser“ mit altem Zwetschgenbrand und Frucht. Zu Hause angekommen, stoßen wir gemeinsam auf diesen – trotz der schlechten Vorhersagen – sehr schönen und erlebnisreichen Tag an.

Blumenwiese am Westerwald-Steig

Blumenwiese am Westerwald-Steig

 

 

 





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