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Manuel von: am: 23.05.2011
Manuel Autor(in):    |   23. Mai 2011   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Westerwald-Steig,

Die lustigste Wanderung der Welt

Kürzlich las ich in der ZEIT über den Wissenschaftszweig der Gelotologie, zu deutsch bedeutet das Lachforschung. Dort wurde festgestellt, dass die Menschen in den 50er Jahren noch 18 Minuten am Tag gelacht haben, heute allerdings nur sechs Minuten. Ein Skandal! Ich bin dann kritisch in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich auf meinen Wanderungen viel zu wenig lache. Daher heute der totale Westerwaldsteig-Ablach-Blogeintrag.

Zunächst etwas zum Schmunzeln: Ich war auf dem Westerwaldsteig zwischen Kloster Marienthal und Weyerbusch unterwegs und sah in der Nähe von Hilgenroth diesen freundlichen Gruß an alle Wanderer:

Man muss dazu wissen, dass der Westerwaldsteig so richtig am Arsch von Hilgenroth vorbei geht, den Ort komplett ignoriert. Trotzdem haben die Bewohner den Humor, diesen netten Gruß zu entbieten. Und wer weiß, vielleicht entscheiden sich die Westerwaldsteigplaner ja demnächst, den Steig doch durch den Ort der freundlichen Hilgenrother zu führen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Dann kam ich zur Kohlstraße.

Zunächst dachte ich an einen Helmut-Kohl-Gedächtnis-Weg und lachte schon mal herzlich. Gibt es doch haufenweise diese herrlichen Kohl-Witze.

 

Kohl und Clinton sitzen in einer Kneipe in Amerika. Kohl trinkt ein Bier, Clinton ein Dunkelbier. Clinton: „To your health“ Kohl :“’To your dunkels!“

 

Oder war der Weg doch eher dem Gemüse gewidmet, welches naturgemäß auch oft für Heiterkeit sorgt, dann nämlich, wenn nach dem Kohlgenuss jemand einen fahren lässt. Kicher, prust! Jetzt aber die Pointe: Mit Kohlweg ist tatsächlich ein Kohlenweg gemeint, also eine alte Straße zum Transport für Kohlen. Herrlicher Schenkelklopfer, die Westerwäller haben einfach ein „E“ und ein „N“ unterschlagen!

Ein guter Witz war auch dieses Schuhputzgitter im Vorgarten einer Restauration direkt am Steig. Hatte ich doch wegen anhaltend schönem Wetter blitzblankes Schuhwerk, hingegen aber einen Riesenhunger zur Nachmittagszeit. Allein: Die hochgelobte Restauration verfügte zwar über ein astreines und urkomisches Schuhputzgitter, aber über keine Speisekarte für den kleinen und großen Nachmittagshunger des Wanderers. Ich lachte stundenlang lauthals, verfüge ich doch über einen ausgeprägten Sinn für schwarzen und absurden Humor.

Jetzt kommt aber die beste und lustigste Filmszene, seit jemand auf einer Bananenschale ausrutschte, eine Torte ins Gesicht bekam oder einen Dachbalken vor die Stirn gehämmert bekommen hat: Halten Sie sich fest, denn das folgende Filmdokument hat Qualitäten, die durchaus mit dem Sack-Reis-in-China-Umfaller gleichzusetzen sind. Stellen Sie sich vor, dass der Wind im Westerwald so heftig bläst, dass … aber sehen Sie selber.

VORSICHT! Ich übernehme keine Verantwortung, sollten Sie sich totlachen:

FILM Pfosten fällt um



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3 Kommentare »

  1. Matthias Kehle — 23. Mai 2011 @ 18:13

    Lieber Wanderkollege Andrack,
    falls Sie beim Wandern mal nichts zu lachen haben sollten (Ihre eigenen Bücher kennen Sie ja schon), dann empfehle ich Ihnen „Die Wanderbibel“ …
    Viele Grüße
    Matthias Kehle

  2. Manuel Andrack — 25. Mai 2011 @ 09:56

    Lieber Wanderkollege Kehle,

    eine Buchempfehlung vom Autor persönlich,schau, schau. Ich hatte schon von der Wanderbibel gehört und habe sie mir jetzt gerade bei amazon bestellt. Bin sehr gespannt…

    Lustigste Wandergrüße

    Manuel Andrack

  3. Matthias Kehle — 25. Mai 2011 @ 13:17

    Lieber Wanderkollege Andrack,
    melden Sie sich doch mal nach der Lektüre!
    Viele Grüße
    Matthias Kehle

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