Artikel suchen nach:

Archiv

  • 2017 (6)
  • 2016 (16)
  • 2015 (58)
  • 2014 (51)
  • 2013 (64)
  • 2012 (86)
  • 2011 (59)
  • 2010 (37)
  • 2009 (45)
  • 2008 (53)
Hol‘ Dir kostenlos die Rheinland-Pfalz Touren-App
Manuel von: am: 24.03.2011
Manuel Autor(in):    |   24. Mrz 2011   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren,

Es war einmal in der Osteifel

Es war einmal eine Wandertruppe in der Osteifel, genauer in Ettringen, genauer am traumhaften Vulkanpfad. Diese Wandertruppe sah, dass am Traumpfad eine große Immobilienkrise herrschte. Viele ältere Bewohner wollten ihre Häuser verkaufen und auch die lustigen sieben Zwerge waren fortgezogen, um fortan ein Leben als Groupies und Stalker eines gewissen Schneewittchens zu führen. Über diese merkwürdige Beziehung zwischen sieben Kleinwüchsigen und einer wunderschönen jungen Frau wollen wir nicht den Stab brechen, das ist mittlerweile Schnee von gestern. Fakt war aber: Nun standen die Stuben der sieben Zwerge leer und harrten neuer Besitzern.

Da kamen viele Interessenten von nah und fern, auch unsere Wandertruppe, die aber feststellen mussten, das die Elektrizitätswerke mittlerweile den Strom in den Höhlenstuben abgestellt hatten, so dass man nur mit Stirnlampe überhaupt etwas in den sieben Stuben sehen konnte.

Außerdem waren die Decken der Stuben so niedrig, dass nur Zwerge, auch Kinder genannt, die sieben Stuben betreten konnten. Ein klarer Grund zur Mietkürzung!!!

Es begab sich aber auch, dass die Wasserqualität der Gegend am Vulkanpfad sehr diskussionswürdig war, schmeckte doch das Wasser aus dem nahegelegenen Brunnen sehr eisenhaltig.

Entweder lag das an den verrosteten Rohren, oder das Wasser war schweinegesund. Wahrscheinlich, wenn der Erzähler länger drüber nachdenkt, war das Wasser einfach schweinegesund. Dafür spricht der Name des Brunnens.

Nur die hart Geborenen, das war klar, sollten das Wasser trinken. Oder, wie der Volksmund sagt: Nur die Harten kommen in den Garten

Erschöpft machten die Wohnungssuchenden Rast oberhalb der sieben Stuben.

Der Tisch war gar manierlich gedeckt mit einem feinen Decklein und vielen gesunden und ungesunden Speisen.

Nach dem Mahle warfen die gesättigten Wanderfreunde die biologischen Abfälle des Mahles, insbesondere viele Kohlrabi-Reste, in den Abgrund über die Absperrung.

Doch oh weh und ach: unterhalb des Rastplatzes gingen andere Wanderer einher, die mit einem regen von Kohlrabistücken bedacht wurden und darob gar sehr wütend wurden. Zu recht. Denn hier ist die Moral von der Geschicht?: Wirf an den sieben Stuben mit dem Kohlrabi nicht!



Tags:


2 Kommentare »

  1. Wandersmann — 28. März 2011 @ 11:55

    Hallo Manuel

    Den Vulkanpfad bin ich letztes Jahr im Oktober mit meiner 4jährigen Tochter gewandert. Ein sehr schöner Traumpfad, der viele schöne Aussichten bietet und einige Anstiege hat. Ein sehr kurzer Weg (in Gegensatz zu den anderen Traumpfaden), aber uns hat es sehr gut gefallen.

    Gruss Wandersmann

  2. Manuel Andrack — 29. März 2011 @ 04:50

    Lieber Wandersmann,

    vier Jahre, Respekt und Glückwunsch an den Wandersmann zum tollen Wanderkind. Der Vulkanpfad ist aber wirklich toll für Kinder: Felsen, Höhlen und eine perfekte Kinder-Länge!!!

RSS feed for comments on this post. TrackBack URL

Leave a comment

CAPTCHA
*