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Manuel von: am: 28.01.2011
Manuel Autor(in):    |   28. Jan 2011   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Pfälzer Prädikatswege,

Winterwandern in der Pfalz, Teil I

Frohes Neues Jahr, liebe Freunde des Wanderblogs bei wanderwunder.de. Normalerweise habe ich Ihnen das glückliche neue Jahr erst gewünscht, wenn der Osterhase schon seine Arbeit verrichtet hatte. Aber in diesem Jahr bin ich frühzeitig aus meinem Wanderwinterschlaf aufgewacht und einfach mal losgegangen.

Igitt, im Winter zu wandern ist aber doof, sagt vielleicht der eine oder andere Wanderfreund. Das kann ich so nicht unterschreiben, jedoch sollte man sich gut überlegen, welche Strecke man nimmt. Die steilsten Passagen bei einem anspruchsvollen Weg wie dem Rheinsteig sind zum Beispiel bei Eis und Schnee ohne Steigeisen und Himalaya-Ausrüstung kein reines Vergnügen.

Ich empfehle da eher entspannte Wege, wie ich sie zum Beispiel auf dem neuen Pfälzer Höhenweg gefunden habe. Start war für mich in Meisenheim.

Meisenheim ist ein wunderbares Städtchen mit einem hohen Anteil an Fachwerkhäusern. Das ist das Tolle an einer Winterwanderung: Auch eine Einkehr VOR der Wanderung kann nicht schaden. Ein heißer Tee/Kakao/Kaffee macht fit und munter für die anstehenden frostigen Kilometer. Schnell fand ich das Logo des Pfälzer Höhenwegs.

Das Wölkchen auf blau stellt den kalten Atemhauch des Wanderers dar und soll signalisieren: Dieser Weg ist wunderbar winterwanderbar!

Ich bin übrigens Ende Januar gewandert, da war es nicht so arschkalt wie im Dezember und nicht so ein Tauwetter wie Anfang Januar. Aber: Die Reste der Fluten waren noch sichtbar. Auf diesem Fußballplatz war sogar das Schild „Platzsperre“ abgesoffen

Sehr schön fand ich dieses Schild auf den sonnenbeschienen Höhen oberhalb des Flusses Glan:

Das musste doch mal gesagt werden, denn wenn man nicht „Gras“ und „Laub“ dazu schreibt, laden irgendwelche Ferkel bestimmt GRAS und LAUB auf dem Acker ab. Sicherheitshalber sollte man aber auch nicht unerwähnt lassen, dass das Abladen von Windeln, Bonbon-Papierchen, Kühlschränken, Kuh-Mist, Batterien, Bananenschalen, Altpapier, Autoreifen und Atommüll auch verboten ist. Streng verboten!

Vollkommen vom Pfälzer Höhenweg überzeugt war ich, als ich die kreative Möglichkeit sah, den Wegverlauf selber zu gestalten. Zu diesem Zwecke sind am Wegesrand Markierungspfosten gegen Ruhebänke gelehnt. Die kann man dann nehmen, und in eine beliebige Richtung drehen. Sozusagen eine basisdemokratische Markierung.

Im zweiten Teil der Winterwanderung in der Pfalz könnt Ihr etwas über besondere Fortbewegungsmittel im Glantal, Farbe von Gras und Schuhen im Winter lesen. Und: Warum man bei einer Winterwanderung gut rechnen sollte.



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