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Manuel von: am: 2.11.2010
Manuel Autor(in):    |   2. Nov 2010   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Saar-Hunsrück-Steig,

Herbst in der Mehringer Schweiz

Immer diese Schweizen. Im Mai bin ich noch in der Fränkischen Schweiz gewandert, nun in der Mehringer Schweiz. Sehr leckeres Bier und einen merkwürdigen Dialekt gibt es in der Fränkischen Schweiz. In der Mehringer Schweiz haben sie dagegen die wunderschöne Mosel und ausgezeichneten Wein.

Ich wanderte in diesem Herbst durch die Mehringer Schweiz. Aber was heißt das eigentlich genau, Herbst? Das geht ja schon mit dem Datum los: Die Meteorologen sagen, dass ab dem 1. September der Herbst anfängt, kalendarisch fing er aber in diesem Jahr erst am 23. September an. Dann war es in diesem Jahr aber schon Ende August so kalt und dunkel, dass man schon mal die Heizung aufgedreht hat. Später wurde es im September wieder ordentlich warm, dann so nass und kalt, dass der Osten geflutet wurde. Und schließlich, Anfang Oktober, kehrte der Sommer noch einmal zurück. Wer soll sich da auskennen? Unbescheiden formuliert: Ich! Ich kann Euch einige Anhaltspunkte geben, wann ihr Euch auf einer Herbstwanderung befinden:

1. Hinweis: Die Blätter färben sich rot, orange, braun. Ich las zuletzt von einem Sprachwissenschaftler namens Deutscher, der herausgefunden hat, dass es in den meisten Sprachen dieser Welt keinen Unterschied zwischen blau und grün gibt. Da bin ich doch sehr froh, dass uns der Herbst noch ein paar Farben schenkt.

2. Die Herbstlyrik treibt schönste Blüten. Kleines Beispiel aus meiner eigenen Herbstdichtung:

Ich wandere durch das Herbstlaub

Da kümmert mich kein Feinstaub

Ich wandere an der Mosel in Mehring

Und esse dabei einen großen Hering

Jetzt mal ehrlich, wen dieses Poem nicht zu Tränen rührt, der hat doch echt kein Herz.

3. Im Herbst nebelt es gerne. Ich finde das wunderschön. Der Welt bekommt etwas zauberisches, und das alles ohne Harry-Potter-Kunstnebel. Einfach toll, und wenn einen die Nebelgeister nicht erwischen, kann man einen solchen Tag im Nebelwald auch durchaus überleben.

4. Untrügliches Zeichen für den Herbst ist die Weinlese. Die Trauben hängen prall und saftig an den Rebstöcken und auch auf der Extratour in der Mehringer Schweiz kommt man an den Weinbergen der Mosel vorbei. Ich bin edel und gut, daher gehe ich den Winzern gerne zur Hand und helfe ein wenig bei der Lese und der Verkostung der Trauben. Mein Tipp: Der 2010er Jahrgang wird ein ganz ganz großer Moselwein. Versprochen.

So erkennt Ihr also den Herbst. Dann mal raus aus den Puschen und ran an die Herbstwanderung – noch ist Zeit genug.



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