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Manuel von: am: 28.10.2010
Manuel Autor(in):    |   28. Okt 2010   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Saar-Hunsrück-Steig,

Erbeskopf-Entertainment

Am Erbeskopf kann man nicht nur auf dem Saar-Hunsrück-Steig wunderbar wandern, sondern auch jede Menge erleben. Zum Beispiel auf der Sommerrodelbahn. Das ist genau die Art von Jokus, auf die ich stehe, so etwas liebe ich, mich sinnlos einen Hang in einem kleinen Gefährt mit Handbremse hinunter zu stürzen. Wer bremst ist feige und kann nicht bis zu 42 Stundenkilometer schnell werden. Leider ist die Sommerrodelbahn am Erbeskopf bei Regenwetter nicht in Betrieb. So auch an dem Tag, als ich dort vorbeiwanderte. Das sah dann eher trostlos aus.

Und ich war traurig, konnte ich doch nicht rodeln. Da ich Ihnen nun leider kein Foto präsentieren kann, wie ich den Hang hinunter jage, müssen Sie mit einem Bild von Kurt Beck vorlieb nehmen. Nachdem Herr Beck dort hinunter gefahren war, wurden übrigens alle Teststrecken des Transrapids aus Sicherheitsgründen vorübergehend still gelegt.

Im Winter kann man am Erbeskopf auch Skifahren. Aber eben nicht im Herbst, wenn die Wiesen noch grün sind. Der dichte Herbstnebel schuf aber schon eine gewisse Schneeflöckchen-Weißröckchen-Atmosphäre.

Dann besuchte ich am Erbeskopf natürlich noch das Hunsrückhaus. Hier eine Luftaufnahme, die ich aus einem Helikopter anfertigen konnte.

Das Hunsrückhaus bietet eine interessante Dauerausstellung sowie einige Seminare: Bier brauen (Erbesköpfer Urquell), Messer schmieden und Klöppeln. Vor allem kann man aber im Hunsrückhaus einkehren. Und das ist sensationell, handelt es sich doch um die einzige Einkehrmöglichkeit auf den 50 Kilometern zwischen Wildenburg und Nonnweiler DIREKT am Saar-Hunsrück-Steig. Und diese Einkehr im Bistro des Hunsrückhauses (es gibt Suppen, Salate, kalte Platten, frische Kuchen, Eis und alle Flüssigkeiten, die der Körper braucht) ist noch nicht auf der Homepage des Saar-Hunsrück-Steigs zu finden. Ein Skandal!

Mal wieder habe ich durch eine Wanderung ein Top-Ausflugsziel entdeckt. Weiter so, Hunsrück!



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2 Kommentare »

  1. Gabriele — 28. Oktober 2010 @ 14:26

    Lieber Herr Andrack,

    habe eben ihren Bericht vom Erbeskopf gelesen und mich gewundert. Nämlich, als sie die mangelnden Einkehrmöglichkeiten dort erwähnen. „Ja, gibt es denn Hüttgeswasen nicht mehr?“ dachte ich. Bin mir nicht sicher, ob es direkt am Hunsrücksteig liegt, aber sicher in der Nähe. Es war das Lieblingsausflugsziel meiner Saarbrücker Familie in den sechziger Jahren, ein uriges Lokal mitten im Wald. Wir fuhren mit unserem blauen Peugot 304 ab und zu mal hin, um Spießbraten zu essen, der aus Idar-Oberstein kam und sensationell war. – Soll es das alles nicht mehr geben? War doch eine Goldgrube! Beim googeln recherchierte ich: Hüttgeswasen liegt im dichten Hunsrück so schön wie immer, nur der Spießbraten scheint nicht mehr der Knaller zu sein. Heute wirbt es für „Joy und Fun – lifestyle und Erotikretreat für Paare“.
    Und ich dachte, sowas wie Erotik gäb´s im Hunsrück gar nicht!
    Herzlichen Gruß aus Mainz,
    Gabriele

  2. Manuel Andrack — 3. November 2010 @ 10:22

    … Erotik-Retreat, so, so, was alles im Hunsrück so los ist. Erotik-Retreat hört sich aber so spannend an, dass ich eigentlich doch mal beim „Hüttgeswasen“ vorbeischauen sollte …

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