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Manuel von: am: 30.07.2010
Manuel Autor(in):    |   30. Jul 2010   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren, Rheinsteig,

Die Schönheiten von Vallendar

Wanderer, bist du auf dem Rheinsteig zwischen Schloss Sayn und Koblenz unterwegs, und du drohst zu verdörren, und die Wüste am Rhein scheint kein Ende zu nehmen, und du hast schon Halluzinationen und Fata Morganas, und du dürstest nach einer Oase, dann lieber Wanderer, kehre im „Wüstenhof“ oberhalb von Vallendar ein. Was ich als Familienvater immer schätze, ist ein der Gaststätte angeschlossener Spielplatz. Während sich die Kleinen verausgaben und auf Klettergerüsten rutschen/wippen/herumturnen, trinkt man genüsslich und in Ruhe das zweite Hefeweizen mit Blick auf den Rhein. Was gibt es Schöneres? Ach ja, schöner ist natürlich, wenn das Klettergerüst, wie im Falle des „Wüstenhofs“ oberhalb von Vallendar, auch ein wenig Nationalgefühl vermittelt und in schwarz-rot-gold bemalt ist.

Gerade im WM-Jahr kann ein wenig Flaggenindoktrinierung für die Kleinen nicht schaden.

Der „Wüstenhof“ ist aber nur der Auftakt für die grandiosen Sehenswürdigkeiten des Rheinstädtchens Vallendar. Schon am Ortseingang angekommen, kann man einen Vorgarten sehen, der einen niederknien lässt.

Man erblickt dieses weiße Mädchen mit Regenschirm und Korb sowie den bronzenen Löwen und dann denkt man, natürlich völlig zu Recht, dass man seinen Vorgarten nicht mehr prächtiger und geschmackssicherer ausstatten kann, aber dann, aber dann haben Sie das hier noch nicht gesehen. Tusch für den Dackel!

Mit den Hunden hat man es in Vallendar, denn direkt am Rheinsteig ist diese Zuchtstätte gelegen.

Und dann verfügt Vallendar noch über eine erkleckliche Anzahl von schmucken und putzigen Fachwerkhäusern. Besonders putzig ist das Haus Nippes, das dereinst einem Gerber Heimstatt bot. Das hat dann aber eher fies gestunken. Damals.

Als Kölner vermisste ich neben Haus Nippes noch Haus Ehrenfeld, Haus Deutz, Haus Dünnwald und natürlich Haus Chorweiler.

Vollkommen überzeugt war ich von Vallendar, als ich am Freibad, DIREKT am Rheinsteig gelegen vorbeikam.

Ich entnahm zuletzt entsetzt einer Studie, dass dem gewöhnlichen Wanderer es reichlich schnuppe ist, ob er an einem Freibad vorbeiwandert oder nicht. Hallo? Ich habe immer die Badehose im Rucksack, die wiegt doch nichts. Und eine schöne Erfrischung während der Wanderung ist doch herrlich. Oder?

Schreiben Sie mir, wenn sie schon mal beim Wandern baden gegangen sind.



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3 Kommentare »

  1. Waldschrat — 31. Juli 2010 @ 11:28

    na sicher, freibad auf dem weg erfrischt die seele und ist auf mehrtägigen Touren gut um dem Körper mal komplett zu reinigen ( in den Duschen des Bades natürlich 😉 ). So geschehen in dem wunderbaren Freibad in Manderscheid. Nach quälender Tour vom Kloster Himmerod bis dorthin war das Wasser besonders für die Wunden Füße wie Balsam.

  2. Bettina Rosky — 15. August 2010 @ 17:54

    Freibad ist immer prima (wenn ich ohne meinen Mann unterwegs bin- er badet nur in der Wanne!) Ich war allein auf dem Altmühltal-Panoramaweg im Freibad Pappenheim – billiger ab 18.00 Uhr! Auch schön: Bei den Kanurastplätzen in die Altmühl steigen – nichts ist köstlicher als das weiche Wasser natürlicher Gewässer! In Rengsdorf (Rheinsteig – weiß der Henker warum. Der Rengsdorfer Tourismusverband muss ordentlich gelöhnt haben, damit der Rheinsteig hier vorbeiführt!) war es auch herrlich nach ca. 30 km. Aber auf dieser Etappe Rheinsteig( bei uns von Rheinbrohl nach Rengsdorf) ist es fast noch schöner, im Wasserpark Feldkirchen zu duschen – Eintritt für Erwachsene frei.
    Ich gucke beim Wanderplanen immer nach Freibädern!

  3. Manuel Andrack — 19. August 2010 @ 19:46

    Liebe(r) Waldschrat, liebe Bettina,

    großartig, zwei weitere Freibadamwanderwegfans. Und dann auch noch das Schwimmbad in Manderscheid, dass ich ja schon in meiner Liesertal-Hymne hoch gelobt habe. Klasse! Weiterhin gutes Wandern und Plantschen. Und schöne Grüße an den Mann von Bettina, kleiner Tipp: auch außerhalb der Badewanne kann man herrlich baden!

    Euer Manuel

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