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Manuel von: am: 14.07.2010
Manuel Autor(in):    |   14. Jul 2010   |    Kategorie: Eifelsteig, Kurz-& Rundtouren,

Wandernde Aliens

Als ich zuletzt auf dem Eifelsteig unterwegs war, sah ich an einer Dorfstraße einen Hinweis auf eine Veranstaltung in der Trierer Europahalle. Herr von Däniken gab sich die Ehre und lud zu einem Vortrag ein.

So richtig populär war der UFO-Apologet eher in den siebziger Jahren, aber ich finde es toll, dass er auch noch im hohen Alter seine Thesen vertritt. Sein letztes Buch heißt: “Götterdämmerung: Die Rückkehr der Außerirdischen”. Laut Erich von Däniken waren es ja eben diese Außerirdischen, die uns unter anderem zu den Pyramiden und Stonehenge verholfen haben. Nun sollen sie also zurückkehren und sich auf der Erde umschauen, was sich da so getan hat. Das finde ich super. Man könnte zu den kleinen grünen Männchen oder Aliens sagen: Hi, ich zeige euch mal die neuen Wandersteige. Obwohl es ein wenig gemein wäre, so einen E.T. mit kurzen Beinchen über die anspruchsvollen Pfade von Eifelsteig und Rheinsteig zu jagen. Und womöglich rennen die dann mit ihren Breitschädeln volle Lotte gegen quer liegende Baumstämme. Aua!

Ich empfinde einen solchen Stamm immer als logistische Herausforderung. Was soll man machen, wenn der einem so quer im Wege liegt? Anlauf nehmen und wie beim Hürdenlauf hinüber springen? Da kann man sich übel in seiner Sprungkraft verrechnen. Oder unten hindurch krabbeln? Da macht man sich im Zweifelsfall die Buxe dreckig und es sieht sehr unelegant aus. Es sei denn, man ist so gelenkig, dass man mit einem Eifelsteig-Limbo hindurch tanzt. Oder, dritte Möglichkeit: Man setzt sich auf den Stamm und wuchtet sich mittels eines 180-Grad-Hüftschwungs über den Baum. So mache ich das meistens.

Jetzt kurz mal Blogpause. Zum Zeitvertreib eine schöne Wegpassage am Eifelsteig.

So, Pause zu Ende, jetzt geht es weiter. Das kleine Städtchen Wittlich liegt zwar nicht direkt am Eifelsteig. Ist aber als Durchgangsstation für die Eifelsteigetappen zwischen Bruch, Himmerod, Manderscheid und Daun sehr zu empfehlen. Zwei Dinge sind in Wittlich zu preisen:

Zum einen, dass es in Wittlich einige Restaurants gibt, die von griechisch-deutscher Freundschaft künden. Das Restaurant “Athen Palace” heißt gleichzeitig auch “Gaststätte Alt-Wittlich“. Und die “Taverne Akropolis” nennt sich auf der gleichen Hausfassade “Restaurant Deutsches Haus“. Gyros meets Jägerschnitzel. Herr Rach, übernehmen Sie!

Richtig Klasse ist allerdings das Bahnhofsrestaurant in Wittlich-Wengerohr, ein Bahnhof, der sich seit einigen Jahren großkotzig Wittlich Hbf. nennt und sogar IC-Halt ist. Die Bahnhofskneipe dort ist extrem super.

Gemütlich eingerichtet mit unzähligen Büchern, Eisenbahnromantikfotos und Fußballbildern aus den 80er und 90er Jahren. Bevorzugte Vereine: FC Kaiserslautern, VFB Stuttgart und Eintracht Frankfurt. Komische Mischung. Und das Bier ist auch große Klasse.

Echtes Trierer Löwenbräu, mein Onkel Rolf würde Tränen in die Augen bekommen, er hat dort nämlich seine Lehre absolviert, bevor die ganze Brauerei von Karlsberg geschluckt wurde. Hicks. Meiner Meinung nach befindet sich am Wittlicher Bahnhof die beste Bahnhofkneipe der Welt, denn ich erspähte auch die Bilder von Spielern des 1. FC Köln. Littbarski, der unvergessene Mucki Banach und “Mach et“ Otze. Prost!!!



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