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Manuel von: am: 4.12.2009
Manuel Autor(in):    |   4. Dez 2009   |    Kategorie: Kurz-& Rundtouren,

Alles Felsen oder was?

Es gibt Sachen, wenn es die nicht schon gäbe, müsste man sie glatt erfinden. Dazu gehören zweifelsohne die Südwestpfalz und dort besonders das Dahner Felsenland und dort besonders der Premiumweg Dahner Felsenpfad.
Aber der Reihe nach. Wo isses denn, dieses Dahn, wird sich der ein oder andere fragen. Nun, im Norden von Dahn liegt Waldfischbach-Burgalben und Kaiserslautern. Dort, so hörte ich, soll in ferner Vergangenheit durchaus ruhmreich Fußball gespielt worden sein. Im Osten von Dahn liegt die Barbarossa-Burg Trifels, im Süden liegt Frankreich und im Westen kommt erst Thaleschweiler-Fröschen und dann das Saarland.
Dahn den Pfälzer Nabel zu nennen, liegt daher nahe.

Und dann steht man dort in Dahn im Wald und fragt sich, was die schwarzen Balken auf orangenem Grunde zu bedeuten haben. Handelt es sich um ein japanisches Schriftzeichen? Einen Gefahrenguthinweis? Nein, die stilisierten Felsen bilden das Logo des Dahner Felsenpfads

Alsooo: Felsen hat dieser Weg satt zu bieten: Unter anderem den Pfaffenfels, den Roßkegelfels, den Elwetritschefels. Insgesamt an 14 Felsformationen geleitet der Dahner Felsenpfad den Wanderer vorbei. Und das sind oft gewaltige Steinburschen, nicht so ein einzelnes Felslein, nein, richtig dicke Brummer sind das.
Nur merkwürdig, dass der schönste Felsen knapp außerhalb des Felsenpfads gelegen ist. Na ja, der schönste Fels ist es vielleicht nicht, aber der mit den größten Verdiensten. Sein Name bezeichnet praktischerweise auch seine (ehemalige) Funktion: Bierkeller.

Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, wenn man sich vorstellt, dass die durstigen Dahner vor Erfindung des Kühlschrankes ihr Bier in den heißen Sommermonaten (denn in Dahn ist es, empirisch von mir getestet, ungefähr fünf Grad wärmer als in Rest-Deutschland) in diesen Felsen gekühlt haben.
Mehr von den Felsen ohne Gerstensaft-Kühlung bald an gleicher Stelle



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